LADS Akademie

Vielfalt wertschätzen – diversitykompetent handeln.

Wir leben in einer in vielerlei Hinsicht heterogenen Gesellschaft. Die Förderung einer Kultur der Wertschätzung von Vielfalt ist eine wirksame Strategie zum Abbau von Diskriminierung. Zu einer der Aufgaben der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung gehört es deshalb, unter dem Dach der LADS-Akademie Mitarbeitende der Berliner Verwaltungen sowie ihrer nachgeordneten Behörden und gleichermaßen Interessierte aus der Zivilgesellschaft mit einem breiten Angebot unterschiedlicher Bildungsformate für Diversity zu interessieren, zu sensibilisieren, die Vernetzung zu fördern sowie institutionelle und individuelle Handlungskompetenzen zu stärken.

Die LADS-Akademie in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

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Das Programm der LADS-Akademie 2020

Illustration einer diversen Menschengruppe
Bild: LADS

Die LADS-Akademie bietet auch in diesem Jahr – trotz erschwerter Bedingungen – Fortbildungsveranstaltungen an! Ursprünglich waren mehr als 15 Präsenzveranstaltungen und Trainings geplant. Da es derzeit schwer abzusehen ist, wann Präsenzveranstaltungen wieder durchgeführt werden können, werden wir nun vermehrt auch Online-Formate anbieten.
Die einzelnen Termine werden nach und nach hier veröffentlicht.
Es lohnt sich, regelmäßig vorbeizuschauen!

Insgesamt gliedert sich das Programm in folgende Teile:
Neben einem Grundlagenbereich mit Trainings, die einen idealen Einstieg in die Thematik Diversity und Antidiskriminierung bieten, sind auch Workshops zu aktuellen Themen und Herausforderungen geplant, sowie Argumentationstrainings zur Stärkung der eigenen Handlungssicherheit.
Auf den Druck eines Programmheftes verzichten wir dieses Jahr – so können wir flexibler reagieren und ggfs. auf online umstellen, sollten es die Bedingungen erfordern.

Die ersten Online-Kurs-Termine stehen fest – melden Sie sich gleich an!

Ob in Gesprächen auf dem Büroflur, an der Bushaltestelle oder auf einer Familienfeier: Menschenverachtende Parolen und rassistische Äußerungen begegnen uns immer öfter und zunehmend auch in Situationen, in denen wir nicht mit ihnen gerechnet hätten.
Menschenverachtende Positionen, offen ausgesprochener Rassismus, auch im Freundes-, Kolleg_innen- oder Familienkreis stellen uns vor Herausforderungen und werfen Fragen auf: Wie kann ich mit menschenverachtenden und rassistischen Positionen und Sprüchen klar und angemessen umgehen? Wann ist es sinnvoll, mit meinem Gegenüber zu diskutieren – wann nicht? Welche Argumentations- und Gesprächstechniken sind in der konkreten Situation hilfreich?

Diese und andere Fragen sind Schwerpunkt des vierstündigen Online-Kurses.
Dabei geht es vor allem um das praktische Üben und Anwenden, um auf menschenverachtende Aussagen (selbst-)bewusst und zielgerichtet zu reagieren.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 22.6.2020 (10-12 Uhr und 13-15 Uhr)

Trainer_innen: Nadja Kaiser und Michael Trube

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

Hier geht es zum Online-Anmeldeformular.

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Die Studie „toxic twitter“ von Amnesty International zeigt, dass ca. ein Drittel aller Frauen im Netz Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Angriffen macht. So geht es auch vielen anderen Menschen, die mit einer transgeschlechtlichen Identität oder homosexuellen Orientierung online sichtbar sind. Aber auch Gleichstellungspolitiken und –institutionen werden im Internet, insbesondere in Sozialen Medien unter Beschuss genommen.
Der Online-Kurs richtet sich an jene, die sich gegen antifeministische Aussagen im online-Kontext wehren wollen. Wir geben einen Überblick über das Feld des Antifeminismus’ und die Folgen für Betroffene. Die Reaktionsweisen darauf sind individuell und situationsbezogen. Gemeinsam erarbeiten wir daher anhand von Praxisbeispielen, wie Sie selbst in Online-Situationen handeln können: z. B. Diskutieren, Positionieren, Anzeigen, oder etwas ganz anderes tun. Wir stellen eine Reihe von Gesprächsstrategien vor, die Sie gleich ausprobieren können. Gemeinsam üben wir auch, wie Abgrenzungen oder ein würdevoller Gesprächsausstieg aussehen können.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 24.06.2020 (10-12 Uhr)

Trainer_innen: Laura Sasse und Timm Köhler

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

Hier geht es zum Online-Anmeldeformular.

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Logo_Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Bild: Berliner Landeszentrale für politische Bildung

In vehementen Angriffen gegen “Feminismus und Gender” sucht die (extreme) Rechte in den letzten Jahren Anschluss an Debatten um Geschlechterrollen und –verhältnissein der Gesellschaft. Diskussionen um die Öffnung der Ehe für alle, sexuelle Vielfalt in schulischen Lehrplänen oder Forderungen nach restriktiveren Abtreibungsgesetzen werden als „Gender-Gaga“ oder „Gender-Wahn“ abgewertet und lächerlich gemacht. Dabei werden antifeministische und sich gegen Vielfalt richtende Positionen immer lauter vertreten.
Was steht hinter diesen Positionen? Welches Weltbild wird da vertreten und wie kann auf solche Aussagen angemessen reagiert werden?

In dem vierstündigen Online-Kurs setzen wir uns mit antifeministischen Gesellschaftsbildern auseinander und testen unterschiedliche Reaktionen auf antifeministische Aussagen. Wir stellen die Stärkung und Sichtbarmachung der eigenen Haltung in den Fokus, um die Vielfalt geschlechtlicher, familialer und sexueller Lebensweisen argumentativ zu verteidigen.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 20.8.2020 (10-12Uhr und 13-15 Uhr)

Trainer_innen: Laura Sasse und Nadja Kaiser

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

Dieser Online-Kurs findet in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung statt!

Hier geht es zum Online-Anmeldeformular.

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Soziale Medien sind ein wichtiger Ort der gesellschaftlichen Auseinandersetzung, an der sich extrem Rechte überproportional beteiligen. Sei es Hatespeech von Einzelnutzer*innen oder organisierte Angriffe auf Social Media Profile – demokratische NGOs, politische Akteur*innen, kommunale Einrichtungen u.v.a.m. sind herausgefordert damit umzugehen.
Der zweistündige Online-Kurs richtet sich an all jene, die in moderierender oder anderweitig verantwortlicher Position auf Social-Media-Plattformen unterwegs sind und sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antifeminismus und andere Ausgrenzungsideologien stellen wollen. Anders als im privaten Kontext gilt es hier die eigene Rolle zu reflektieren, den Spagat zwischen kontroverser Debatte und der Einhaltung menschenrechtlicher Standards zu gewährleisten und den Schutz von Betroffenen auf den eigenen Seiten sicherzustellen. Es werden Möglichkeiten der Prävention und anhand von Praxisbeispielen verschiedene Interventionsstrategien vorgestellt.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 25.08.2020 (10-12 Uhr)

Trainer_innen: Michael Trube + N.N.

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

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Bei Fragen zum Anmeldeverfahren oder Problemen bei der Anmeldung stehen wir Ihnen gerne unter 030 259 259 29 zur Verfügung. Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail schreiben.

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