Lesbische Sichtbarkeit

Lesben* werden oft mitgemeint: Wenn von “Frauen” die Rede ist, von “Homosexuellen” oder auch dann, wenn etwas “queer” ist. Selten hat man sie dabei aber auch vor Augen. Lesben* sind einerseits eine hierarchische Minderheit innerhalb des Regenbogenspektrums. Die Unsichtbarkeit von Lesben* ist aber kein isoliertes LSBTI-Randthema, sondern stellt ein zeitloses, gesamtgesellschaftliches Phänomen dar.

Lesbisches Leben gehört zur Geschichte und Gegenwart der Regenbogenhauptstadt Berlin. Lesbische Menschen haben Berlin positiv und nachhaltig verändert und unverzichtbare Spuren hinterlassen, die jedoch nicht ausreichend gewürdigt werden. Oder aber ihre sexuelle Identität wird bewusst verschwiegen. Unsichtbarkeit und das Verschwinden lesbischer Kultur, von Orten der Selbstbehauptung und des sozialen Miteinanders sind die Folge. Diese Geschichten vollständig zu erzählen und fest im Allgemeinwissen zu verankern, schafft Empathie, Wertschätzung und bereichert die Stadtgeschichte.

Deshalb möchte der Senat von Berlin die Sichtbarkeit lesbischen Lebens entschieden verbessern. Praktisch umgesetzt wird dieses Ziel u.a. durch die Einführung des zweijährig zu vergebenden “Berliner Preises für Lesbische Sichtbarkeit”*.

Berliner Preis für Lesbische* Sichtbarkeit

Die Regenbogenhauptstadt Berlin will die Sichtbarkeit lesbischen Lebens entschieden verbessern und lobt deshalb in 2018 erstmalig den „Berliner Preis für lesbische Sichtbarkeit“ aus. Weitere Informationen

Ihre Nominierung

Link zu: Ihre Nominierung
Bild: SenJustVA, LADS

Die Nominierungsphase für den Berliner Preis für Lesbische* Sichtbarkeit ist nun beendet. Weitere Informationen

Die Jury 2018

Link zu: Die Jury 2018
Bild: LADS

Informationen zu den Juryangehörigen des Berliner Preises für Lesbische* Sichtbarkeit. Weitere Informationen