Das Landesprogramm für Demokratie. Vielfalt. Respekt.

Logo des Landesprogramms "Demokratie.Vielfalt.Respekt."
Bild: LADS

Das Berliner Landesprogramm ist in zwei Förderbereiche aufgeteilt. Der Förderbereich zur Prävention von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus unterstützt finanziell jährlich etwa 60 Projekte.

Im Förderbereich Islamismusprävention und Prävention von antimuslimischen Rassismus werden jährlich ca 10 Projekte umgesetzt. Der Bereich ist seit 2018 in der Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung angesiedelt.

Die geförderten Projekte des Landesprogramms orientieren sich in ihrer inhaltlichen Ausrichtung an drei Handlungsfeldern:

Die Zielgruppen der im Landesprogramm geförderten Projekte sind Schüler_innen und Jugendliche in Ausbildung sowie Multiplikator_innen in Schule und Berufsbildung. Dazu kommen Einzelpersonen und Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren wollen oder bereits engagieren. Eine weitere Zielgruppe sind Menschen, die Opfer von Diskriminierung und rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt wurden.

Das Landesprogramm ist inhaltlich an eine Reihe von Netzwerken angebunden, unter anderem an das Berliner Beratungsnetzwerk und den Ratschlag für Demokratie. Als Förderprogramm ist es außerdem mit den Förderprogrammen des Bundes und dem Berliner Jugend-Programm „Stark gemacht!“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie dem Landesprogramm Radikalisierungsprävention der Landeskommission Berlin gegen Gewalt verzahnt. Diese Vernetzung ist eine Grundvoraussetzung für Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sowie Islamismus und antimuslimischen Rassismus: Austausch, Diskussion und das Abstimmen von Maßnahmen tragen wesentlich zur wirksamen Arbeit aller Projekte bei.

Evaluationsbericht zum Landesprogramm

Evaluationsbericht

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