Das Landesprogramm für Demokratie. Vielfalt. Respekt.

Logo des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

Das Berliner Landesprogramm ist in drei Förderbereiche aufgeteilt:

Prävention von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
Islamismusprävention und Prävention von antimuslimischem Rassismus
Umsetzung der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft

Die geförderten Projekte des Landesprogramms orientieren sich in ihrer inhaltlichen Ausrichtung an drei Handlungsfeldern: Stärkung von Demokratie und Menschenrechten, Bildung und Jugend für Demokratie sowie Demokratie im Gemeinwesen und im Sozialraum.

Die Zielgruppen der im Landesprogramm geförderten Projekte sind Schüler*innen und Jugendliche in Ausbildung sowie Multiplikator*innen in Schule und Berufsbildung. Dazu kommen Einzelpersonen und Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren wollen oder bereits engagieren. Eine weitere Zielgruppe sind Menschen, die Opfer von Diskriminierung und rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt wurden.

Das Landesprogramm ist inhaltlich an eine Reihe von Netzwerken angebunden, unter anderem an das Berliner Beratungsnetzwerk und den Ratschlag für Demokratie. Als Förderprogramm ist es außerdem mit den Förderprogrammen des Bundes und dem Berliner Jugend-Programm „Stark gemacht!“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie dem Landesprogramm Radikalisierungsprävention der Landeskommission Berlin gegen Gewalt verzahnt. Diese Vernetzung ist eine Grundvoraussetzung für Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sowie Islamismus und antimuslimischen Rassismus: Austausch, Diskussion und das Abstimmen von Maßnahmen tragen wesentlich zur wirksamen Arbeit aller Projekte bei.

AKTUELLES INTERESSENBEKUNDUNGSVERFAHREN

Interessenbekundungsverfahren für die Umsetzung eines Projekts zu extrem rechten Jugendgruppen
Frist zur Interessenbekundung: 17.07.2026

Zur Ausschreibung

AKTUELLE PUBLIKATION

Was ist der Berlin Monitor?

Im Rahmen des Berliner Landesprogramms „Demokratie. Vielfalt. Respekt. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ wird seit 2018 das Forschungsprojekt „Berlin-Monitor“ gefördert. Das Projekt befragt im 2-Jahres-Rhythmus Berliner_innen zu Erfahrungen von Diskriminierung und Abwertung, politischer Teilhabe und Politikdistanz sowie Möglichkeiten der Partizipation. Im „Berlin-Monitor 2025“ werden die Ergebnisse der vierten repräsentativen Befragung dargestellt. Schwerpunkte sind Antiziganismus und Antisemitismus als Brückenideologien in rechtsextreme Einstellungsmuster. Sie verbinden sich mit anderen abwertenden Einstellungen wie Antifeminismus und Sexismus. Die Analysen zeigen auf, was die Verbreitung dieser menschenverachtenden Einstellungen für die politische Kultur in Berlin bedeutet: Auf der einen Seite steht ihnen eine aktive Stadtgesellschaft mit demokratischer Haltung entgegen, auf der anderen Seite werden sie durch eine zunehmende Fragilität in der in der Zustimmung zu demokratischen Überzeugungen befördert.

  • Expertise: Wissensvermittlung zum Islam und Islambilder im schulischen Unterricht

    PDF-Dokument (5.4 MB)

  • Evaluationsbericht zum Landesprogramm 2020

    PDF-Dokument (6.4 MB)

  • Flyer des Landesprogramms

    PDF-Dokument (491.1 kB)

  • Leitlinien Landesprogramm

    PDF-Dokument (541.9 kB)

  • Evaluationsbericht zum Landesprogramm 2010

    Langfassung

    PDF-Dokument (1.6 MB)

  • Abschlussbericht zum Qualitätsdialog

    PDF-Dokument (398.7 kB)

Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung

Sie haben Diskriminierung in Berlin erlebt? Die LADG-Ombudsstelle berät und unterstützt Sie bei der Durchsetzung Ihrer Rechte auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung nach dem Landes-Antidiskriminierungsgesetz (LADG). (030) 9013-3456

Telefonische Sprechzeiten für allgemeine Anfragen:
Montag – Donnerstag: 09:30 – 15:30 Uhr; Freitag: 09:30 – 14:00 Uhr

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