Ukraine

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів: berlin.de/ukraine

Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie weiterhin unter: berlin.de/corona

Alle Projekte der Landesprogramme

Prävention von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

ADAS Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (LIFE – Bildung, Umwelt, Chancengleichheit e.V.)

Logo ADAS

Die Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) ist eine unabhängige Beratungsstelle. Wir beraten, und unterstützen Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Pädagog*innen und Vertrauenspersonen des Schulumfelds aller Berliner Bezirke, die an einer Schule diskriminiert wurden oder gegen eine Diskriminierung vorgehen möchten. ADAS berät und unterstützt gleichermaßen zu allen Diskriminierungsdimensionen (rassistische Diskriminierung, Diskriminierung anknüpfend an die ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion/Weltanschauung, Sprache, sexuelle und geschlechtliche Identität, Behinderung und chronische Erkrankungen, Lebensalter, sozialer Status).

Darüber hinaus bieten wir Informationen zum Thema Diskriminierungsschutz an Schulen durch Publikationen, Fachtagungen und Fortbildungen für Schulen, Eltern und die interessierte Fachöffentlichkeit an.

LIFE – Bildung, Umwelt, Chancengleichheit e.V.

Rheinstr. 45
12161 Berlin
Tel.: 030 / 30 87 98 46

Anne Frank Zentrum. Mit Bildungsarbeit Antisemitismus entgegentreten (Anne Frank Zentrum Berlin e.V.)

Logo des Anne Frank Zentrums

Das Anne Frank Zentrum zeigt die interaktive, inklusive Ausstellung „Alles über Anne“. Im Mittelpunkt stehen das Leben des jüdischen Mädchens und ihr Tagebuch. Mit seinem biografischen Ansatz bietet das Anne Frank Zentrum Räume zum Nachdenken über Geschichte und Gegenwart. Die pädagogischen Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Anne Frank Zentrum

Rosenthaler Straße 39
10178 Berlin
Tel.: (030) 2888656-00

Antidiskriminierungsnetzwerk (ADNB des TBB – Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg e.V.)

Logo des ADNB

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB ist eine nicht staatliche und unabhängige Beratungsstelle primär für in Berlin lebende Menschen, die rassistische und damit zusammenhängende Diskriminierungserfahrungen machen (People of Color bzw. Schwarze Menschen, Muslim* innen, Rom*nja, Sint*ezzi, Jüd*innen, Menschen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und/oder andere).

Die Beratungsstelle besteht aus einem fachübergreifendem Team. Es berät und unterstützt Menschen, die rassistisch oder aufgrund ihrer Religion, Sprache, ihres Geschlechts, als Trans*, Inter* oder queere Person, wegen Behinderung, Klassenzugehörigkeit, Alter oder auch mehrfach diskriminiert werden oder worden sind. Das Projekt setzen sich für soziale, rechtliche und politische Gleichbehandlung von Betroffenen ein.

Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBBADNB des TBB

c/o Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg e.V.
Oranienstraße 53
10969 Berlin

Tel.: (030) 61305328
Fax: (030) 61304310

Asiat*innen aktiv – für ein Leben ohne Diskriminierung (Gesellschaft für psychosoziale Gesundheitsförderung bei Migrant*innen e.V.)

Logo Asiat*innen aktiv

Das Projekt will Diskriminierungs- und Rassismus- Erfahrungen der asiatisch gelesenen Menschen, insbesondere der ersten Generation aufgreifen, die in der Gesellschaft bislang wenig Anknüpfungspunkte für die Diskussion und Handlungsmaßnahmen finden. Das Projekt zielt dabei darauf ab, ein passgenaues Konzept für Empowerment-Workshops zur Sensibilisierung und Stärkung der Handlungskompetenzen bei asiatischen Migrant*innen im Hinblick auf ihre unterschiedlichen Lebensräume und Sozialisation im Heimatland zu entwickeln und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Begegnungsprozess durch den Abbau von Vorurteilen zwischen asiatischen Migrant*innen, Einheimischen und Menschen mit einem nicht-asiatischen Migrationshintergrund zu fördern.

GePGeMi e.V.-Gesellschaft für Psychosoziale
Gesundheitsförderung bei Migrant*innen

Schivelbeiner Str. 6
10439 Berlin
Tel.: 030 2869 8795 oder 030 9842 4316

Berliner Bildungsarbeit von Gesicht Zeigen! und Lernort 7xjung (Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.)

Logo des Projektes 7xjung

Im Rahmen der Berliner Bildungsarbeit führt Gesicht Zeigen! zahlreiche Workshops vor allem mit Schüler*innen durch, außerdem Fortbildungen für Lehrer*innen und pädagogische Fachkräfte. Dabei stehen die Themen Diversity, Diskriminierung und Antisemitismus im Mittelpunkt – immer im Rahmen einer breit verstandenen politischen Bildung als Demokratieförderung. Die meisten der Veranstaltungen finden an dem eigens für diese Themenfelder geschaffenen künstlerischen Lernort „7xjung – Dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt“ statt.

Lernort 7xjung von Gesicht Zeigen!

S-Bahn-Bögen 416-422
10557 Berlin
Kontakt: Jan Krebs
030-303080827
krebs@gesichtzeigen.de
www.7xjung.de/
www.gesichtzeigen.de

Begegnungsprojekt „Meet a Jew“ (Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.)

Logo „Meet a Jew“

„Meet a Jew“ ermöglicht einen Einblick in den aktuellen Alltag von Jüdinnen und Juden in Deutschland. Das Projekt des Zentralrats der Juden vermittelt bundesweit jüdische Freiwillige für analoge oder digitale Begegnungen an Schulen, Universitäten, Sportvereinen und in anderen Gruppen. Ziel ist es, das lebendige und vielfältige jüdische Leben sichtbar zu machen, miteinander statt übereinander zu sprechen und Vorurteilen vorzubeugen.

Zentralrat der Juden in Deutschland

Projekt „Meet a Jew“
Leo-Baeck-Haus
Postfach 04 02 07
10061 Berlin

BEIspielhaft – Bildung, Engagement, Integration (Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH)

Logo BEIspielhaft

Integrativ konzipierte und sportorientierte Kinder- und Jugendsozialarbeit zur Förderung von Demokratie, Vielfalt und Respekt: Die Angebote des Projekts orientieren sich nach den Bedürfnissen des Sozialraums und richten sich an Kitas, Schulen, Sportvereine und offene Kinder- und Jugendgruppen. Dabei wird auf Sport und erlebnispädagogische Arbeit gesetzt, um durch gemeinsame Erfahrungen nachhaltige Bildungsprozesse sowie soziales Engagement und gesellschaftliche Teilhabe anzustoßen.

BEIspielhaft

Waldemarstraße 57
10997 Berlin
Tel.: (030) 403650281

Berlin steht an der Seite von Betroffenen rechter Gewalt CURA (Amadeu Antonio Stiftung)

Logo CURA-Opferfonds

Der Opferfonds CURA unterstützt Betroffene rechter Gewalt mit finanziellen Mitteln. 1993 als Verein gegründet und 2004 in die Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung überführt, hat CURA bereits in 320 Fällen Betroffene finanziell unterstützt.

Amadeu Antonio Stiftung

Novalisstraße 12
10115 Berlin
Tel.: (030) 24088610
Fax: (030) 24088622

Berliner Ratschlag zeigt Gesicht (Gesicht zeigen – für ein weltoffenes Deutschland e.V.)

Logo Berliner Ratschlag für Demokratie

Der Berliner Ratschlag für Demokratie ist ein Bündnis der demokratischen, bürgerlichen und zivilen Stadtgesellschaft. Er wirbt für die zentralen Merkmale der demokratischen Stadtkultur in Berlin: für „Demokratie“, für „Vielfalt“ und für „Respekt“.

Der Ratschlag realisiert Kampagnen und Veranstaltungen. Zentrales Projekt ist der Wettbewerb “Respekt gewinnt”, der alle 2 Jahre Initiativen auszeichnet, die sich in und für Berlin engagieren.

Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.

Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel: 030 – 3030808-51

Anfragen bitte an: Katja Hübner und Isa Slizs

Berlin-Monitor (Universität Leipzig)

Logo Berlin-Monitor

Der Berlin-Monitor untersucht die Berliner Stadtgesellschaft im Spannungsfeld zwischen Heterogenität, Fragmentierung und Solidarität. Das Projekt wird in einem Forschungsverbund der Universität Leipzig und der Hochschule Magdeburg-Stendal durchgeführt. Mit drei methodischen Zugängen und wechselnden inhaltlichen Schwerpunkten werden Diskriminierungserfahrungen, Vorurteile und politische Einstellungen sowie Möglichkeiten und Grenzen des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und für eine demokratische Alltagskultur in Vielfalt ausgelotet.

Universität Leipzig

Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Philipp-Rosenthal-Str. 55
04103 Leipzig

Berufsschulen und Oberstufenzentren (OSZ) für Zusammenhalt, Demokratie und Vielfalt (DEVI – Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung e.V.)

Logo DEVI

Für die Oberstufenzentren (OSZ), Berufsschulen und freien Träger werden sowohl Angebote der Prävention von Rechtsextremismus und Diskriminierungen als auch Angebote der Demokratiepädagogik entwickelt, erprobt und in die Regelstrukturen der Einrichtungen übertragen.

OSZ für Demokratie und Vielfalt

c/o DEVI e.V. – Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung
Ramlerstraße 27
13355 Berlin
Tel.: (030) 28045134

Bewegte Vielfalt: Deutsch-deutsche Perspektiven auf Antisemitismus, Rassismus und sozioökonomische Deklassierung (Bildungsbausteine gegen Antisemitismus)

Logo Bildungsbausteine

Im Rahmen des Projekts bieten die BildungsBausteine Projekttage für weiterführende Schulen, Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte sowie weitere Veranstaltungsformate für Multiplikator*innen zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen von Antisemitismus und Rassismus an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Erprobung neuer methodisch-didaktischer Zugänge, die gesellschaftspolitische und sozioökonomische Deklassierungserfahrungen im Kontext von Transformations- und Strukturwandelprozessen nach 1989/90 einbeziehen. Gemeinsam mit Jugendlichen und mit Unterstützung von Medienprofis werden zudem biografische Interview-Kurzfilme als niedrigschwelliges Material für die antisemitismus- und rassismuskritische Bildung produziert.

BildungsBausteine e.V.

Ansprechpartnerin: Susanna Harms
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel.: 030 29 78 42 11

Bildung in Widerspruch – Online gegen Antisemitismus (Bildung in Widerspruch e.V.)

Logo Bildung in Widerspruch

Das Projekt entwickelt einen virtuellen Informations- und Lernort zur selbstständigen Auseinandersetzung mit aktuellem Antisemitismus für Jugendliche ab 14 Jahren. Um der verbreiteten klischeehaften Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden entgegenzuwirken, werden zudem vielfältige Informationen über Judentum und jüdisches Leben in das Onlineangebot integriert. Für den Einsatz in angeleiteten Lernprozessen entwickelt das Projektteam eine pädagogische Handreichung.

Bildung in Widerspruch e.V.

Bildung in Widerspruch e.V.
Böckhstraße 35 (Hinterhof, Remise)
10967 Berlin
Ansprechperson: Jan Harig

Civic.net – Aktiv gegen Hass im Netz (Amadeu Antonio Stiftung)

Logo Civic.net

Das Projekt ermutigt Organisationen, Verbände und Engagierte der Berliner Zivilgesellschaft, in sozialen Netzwerken sichtbar zu werden und sich dort aktiv an der Debatte zu beteiligen. Das Projekt vermittelt ihnen das nötige Know-how und hilft, die digitalen Fähigkeiten auszubauen.

Civic.net – Aktiv gegen Hass im Netz

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
Tel.: (030) 24088625

Communities Solidarisch Denken (xart splitta e.V.)

Logo xart splitta

Das Projekt #CommunitiesSolidarischDenken arbeitet Community-übergreifend und schafft Räume, in denen gemeinsam Wissen hervorgebracht, sich dazu ausgetauscht und dieses Wissen weitergeben werden kann. Hierdurch sollen hegemoniale Diskurse, die marginalisierte Perspektiven intersektional diskriminierter Personen(-gruppen) auf Geschichte, geschichtliche Entwicklungen und gegenwärtige Situationen zum Schweigen gebracht, überschrieben oder ausgelöscht haben, irritiert und durchbrochen werden, und somit nicht zuletzt Empowermentprozesse gefördert und angeregt werden. In diesem Zusammenhang ist ein zentraler Baustein des Projektes die Eruierung der notwendigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Cross-Community-Bündnispolitiken und -Allianzen.

xart splitta e.V.

Hasenheide 73
10967 Berlin
Tel.: (030) 89205302

CROSSROADS Radikalisierungsvermeidung und Deradikalisierung mit rechtsextremen und rechtsextrem gefährdeten Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Angehörigen (Violence Prevention Network e.V.)

Logo Violence Prevention Network

CROSSROADS ist ein Beratungs- und Interventionsprojekt zur Radikalisierungsvermeidung bzw. Deradikalisierung junger Menschen. Ziel ist es, junge Menschen, die gefährdet sind, sich rechtsextrem zu radikalisieren, oder die bereits einen Radikalisierungsprozess in der rechtsextremen Szene durchlaufen haben, vor Ort anzusprechen und Ausstiegsprogramme zu initiieren.

Violence Prevention Network e.V.

CROSSROADS
Langhansstraße 146
13086 Berlin
Projektleitung: Peter Anhalt
Tel.: (030) 288 52 750
Fax: (030) 288 52 747

Dialog und Aufklärung – Antisemitismus 2.0 (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.)

Logo JFDA

Aufgrund der Allgegenwärtigkeit von Antisemitismus, insbesondere im Internet, gibt es großen Bedarf an Aufklärung und Bildungsarbeit. Das Projekt Antisemitismus 2.0 – Dialog und Aufklärung entwickelt und erprobt modellhafte Lernwerkstätten: mittels lebensweltnaher politischer Bildungsarbeit werden junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren handlungsfähig und aufgeklärt gegenüber den vielfältigen Phänomenen des (digitalen) Antisemitismus. Grundlage des Materials ist die Analyse, Dokumentation und Beobachtung von Antisemitismus (im Internet), das didaktische Material steht Multiplikator*innen und Lehrkräften zur Verfügung.

Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)

Postfach 12 05 30
10595 Berlin

Diskriminierungserfahrene ergreifen das Wort: Es geht um unsere Schulen und Kitas (RAA – Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V.)

Logo RAA Berlin e.V.

Das Projekt MORGEN ist eine Initiative zur Förderung von Chancengleichheit und die Entwicklung einer rassismuskritischen Kultur an Berliner Schulen und Kindergärten. Durch die Teilnahme an den monatlich oder zweimonatlich stattfindenden Foren können alle Beteiligten gemeinsam nachhaltige Good-Practice-Strategien entwickeln, erproben und verbreiten.

Ziel des Projektes ist, durch einen dialogischen Prozess die Perspektiven von rassismuserfahrenen Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pädagog*innen stärker in die Arbeitsvorgänge von Schulen und Kitas einzubringen und zu berücksichtigen.

RAA Berlin

Projekt MORGEN
Boyenstraße 41
10115 Berlin
Tel.: (030) 24045552

DiskursLab – Labor für antisemitismus- und rassismuskritische Bildung und Praxis (Evangelische Akademie)

Logo DiskursLab

„DisKursLab – Labor für antisemitismus- und rassismuskritische Bildung & Praxis“ ist ein Modellprojekt der Evangelischen Akademie zu Berlin in Kooperation mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Das Projekt „DisKursLab“ begreift den digitalen Wandel nicht nur als technische, sondern zentral als soziale Herausforderung und gleichzeitig als Chance für Demokratisierungsprozesse. Mit innovativen (Bildungs-)Formaten für Theologie und Religionspädagogik verbindet das Projekt Fragen der Diskriminierungssensibilität, Digitalität und Demokratisierung.

Ev. Akademie zu Berlin

Nina Schmidt und Kristina Herbst (Projektleitungen)
Charlottenstraße 53/54
10117 Berlin
Tel.. 030 203 55 – 516 (Zentrale – 0)

Diversity-Kompetenz als Schlüsselqualifikation in Leistungsbehörden und Sozialberatungsstellen – Schwerpunkt: Chancengleichheit und Teilhabegerechtigkeit für Roma (Amaro Foro – transkulturelle Jugendselbstorganisation von Roma und Nicht-Roma e.V.)

Logo Amaro Foro

Im Rahmen des Projektes bietet der Verein Amaro Foro e.V. Fortbildungen zum Thema Antiziganismus an. Bei der Durchführung der kostenlosen Fortbildungen geht es nicht darum, Menschen verändern zu wollen, sondern um eine Veränderung ihrer Kommunikation, ihrer Mitwirkung an Entscheidungsprozessen und -strukturen zu bewirken.

Amaro Foro e.V.

Weichselplatz 8
12045 Berlin

DOSTA – Dokumentation von antiziganistisch motivierten Vorfällen und Stärkung der Opfer von Diskriminierung (Amaro Foro – transkulturelle Jugendselbstorganisation von Roma und Nicht-Roma e.V.)

Logo Amaro Foro e.V.

Das Projekt setzt seinen Schwerpunkt auf die systematische Dokumentation von antiziganistisch motivierten Vorfällen und die Stärkung der Opfer der Diskriminierung – durch Erstberatung, Aufklärungsarbeit über Handlungsmöglichkeiten, Begleitung zu Beratungsinstanzen sowie Empowermentarbeit.

Amaro Foro e.V.

Weichselplatz 8
12045 Berlin
Tel.: (030) 43205373
Mobil: (0176) 27646671

ElternStärken (pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH)

Logo Eltern stärken

Fachkräfte der Jugendhilfe, Kita und Schule treffen in ihrem beruflichen Alltag auch auf Eltern, die Vorurteile und Ressentiments äußern oder sich der extrem rechten Szene zugehörig fühlen. Für diese Herausforderungen bietet ElternStärken Unterstützung für die Entwicklung von
Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diesen Herausforderungen.

Fachkräfte im Land Berlin können auf ein umfangreiches kostenloses Angebot an Fortbildungen, Indoor-Schulungen, Teamentwicklungen, Beratung und Material zurückgreifen.

ElternStärken

Beratung, Vernetzung, Fortbildung zum Thema Familie & Rechtsextremismus
Sewanstraße 43
10319 Berlin
Ansprechpartnerin: Eva Prausner
Tel.: (030) 99270555

entschwört. Beratung zu Verschwörungsmythen im persönlichen Umfeld (pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH)

Logo entschwört

Das Projekt „entschwört. Beratung zu Verschwörungsmythen im persönlichen Umfeld“ ist bei pad – präventive altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich, einem Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie Familienhilfe angeschlossen. Das Beratungsangebot richtet sich an Personen im Berliner Raum, die in ihrer Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis verschwörungsideologische Aussagen wahrnehmen und einen Umgang damit finden möchten oder aber müssen. Ziel ist, die oftmals bei An- und Zugehörigen entstandene Handlungsunsicherheit zu vermindern und sie in der zumeist emotional sehr belastenden Auseinandersetzung zu unterstützen. Darüber hinaus bietet „entschwört.“ die Begleitung von Betroffenenaustauschgruppen an sowie – in enger Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) – Workshops für Fachkräfte, Teams oder Einzelpersonen.

pad gGmbH

Kastanienallee 55
12627 Berlin
Tel.: 0178 572 81 03

Erzählt und zugehört! Lebensgeschichten im Dialog (SPI: Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin Walter May)

Logo Erzählt und zugehört!

Das Modellprojekt erprobt und entwickelt bis zum Jahr 2020 gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Marzahn-Hellersdorf dialogische und biografische Ansätze. Ziel ist es, persönliche Ressourcen sichtbar zu machen und den Lebensgeschichten der Anwohnerinnen und Anwohner Anerkennung zu verschaffen.

Stiftung SPI

Samariterstraße 19–20
10247 Berlin
Tel.: (030) 41725628

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 08:00 – 18:00 Uhr

Für Vielfalt und Demokratie. Historisch-politische und multiperspektivische Bildung gegen Rassismus und Antisemitismus mit Kindern und Jugendlichen sowie Multiplikator*innen der Jugendbildung (Miphgasch / Begegnung e.V.)

Logo Miphgasch e.V.

Das Projekt des Vereins Miphgasch bietet Seminare und Projekttage für junge Migrant*innen zu jüdischer Religion und Geschichte sowie zum Nahostkonflikt an. Grundlage ist ein vom Leo Baeck Institut erarbeiteter Handlungsansatz.

Miphgasch e.V.

Samariterstraße 27
10247 Berlin
Tel.: (030) 47474805

inside out: Distanzierungsberatung rechtsaffiner Eltern vor der Haftentlassung bzw. von Eltern, deren Kinder von Inhalftierung bedroht sind (Institut für genderreflektierte Gewaltprävention)

Logo ifgg

Das Modellprojekt inside.out wird durch das Programm Demokratie leben! des BMFSFJ gefördert und mit einer Kofinanzierung u.a. der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung realisiert.
inside.out richtet sich an 2 Zielgruppen:
o inhaftierte Eltern im Übergang:
kurz vor/nach der Haftentlassung
o Eltern, deren Kinder in Haft sind bzw. von einer Inhaftierung bedroht sind
Das inside.out –Coaching hat das Ziel, Eltern zu unterstützen,
- als verlässliche Bezugspersonen für ihre Kinder da zu sein und somit eine resiliente Entwicklung ihrer Kinder zu fördern, um einer Tendenz, sich radikalisierten Gruppen anzuschließen, entgegenzuwirken (Primärprävention) bzw. gezielt Interventionen zu Deradikalisierung/Distanzierung entwickeln (Sekundärprävention).

ifgg – Institut für genderreflektierte Gewaltprävention gGmbH Privatinstitut

Osloer Straße 12, Aufgang A
13359 Berlin
Tel.: 030-74773117
Ansprechpartner_innen: Lars Schäfer & Uli Streib-Brzič

Interkulturelles Schulprojekt Babylon (Babel e.V.)

Logo Interkulturelles Schulprojekt Babylon

Ziel des Interkulturellen Schulprojekts Babylon ist es, dass Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen dahingehend zu stärken, dass eigene Diskriminierungserfahrungen verarbeitet werden können und Strategien dagegen entwickelt werden. Das Schulprojekt vermittelt Bildungsinhalte zur Stärkung des Demokratieverständnisses bei Kindern und Jugendlichen. Sensibilisierung für jegliche Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, insbesondere Antisemitismus und Rassismus.
Wir bieten Projekttage und -wochen, Workshops, Kurse und Veranstaltung. Wir schaffen Begegnungsmöglichkeiten zwischen Menschen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Herkunft.

Babel e.V.

Klausdorfer Str. 8
12629 Berlin
Tel.: (030) 9985891

Jüdisches Recherche-, Feldbeobachtungs-, Informations- und Bildungszentrum (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.)

Logo JFDA

Kerntätigkeit des Projektes „Jüdisches Recherche-, Feldbeobachtungs-, Informations- und Bildungszentrum“ ist die kontinuierliche Feldbeobachtung und das Monitoring aktueller antisemitischer Vorfälle, Ereignisse und Vorgänge sowie wissenschaftlich fundierte Recherche. Das erhobene Dokumentations- und Anschauungsmaterial soll die Öffentlichkeit sowie staatliche Akteure für verschiedene Erscheinungsformen des Antisemitismus sensibilisieren. Durch die Aufklärungs- und Bildungsarbeit für Jugendliche, junge Erwachsene und Multiplikator:innen soll ein kritisches und sensibles Bewusstsein gegenüber des gesamtgesellschaftlich demokratiefeindlichen Phänomens Antisemitismus in all seinen verschiedenen Manifestationen gefördert werden.

Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA)

Postfach 12 05 30
10595 Berlin

KidsCourage – für Kinderrechte (Sozialistische Jugend Deutschland Die Falken LV Berlin)

Logo des Projekts Kids Courage

KidsCourage bietet Projekttage in Grundschulen zu Themen wie „Anders Sein gewinnt“ und „Kinder im Krieg“. Die Teamer der Projekttage sind selbst Jugendliche (15 bis 22 Jahre). Sie befähigen die Kinder, sich für ihre Rechte und die Rechte aller Menschen einzusetzen.

Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken Landesverband Berlin

Schlossstraße19
14059 Berlin
Tel.: (030) 2805 27
Fax: (030) 2826498

„KiDs- Kinder vor Diskriminierung schützen“ - Antidiskriminierungsberatung der Fachstelle KINDERWELTEN für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (INA – Internationale Akademie Berlin für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie gGmbH)

Logo KiDs

KiDs bietet in Berlin Beratung und Begleitung in Diskriminierungsfällen an, die Kinder im Alter von 0 – 12 Jahre betreffen.
Das Angebot richtet sich an Kinder und an Erwachsene, die die Verantwortung tragen, Kinder vor Diskriminierung zu schützen.
KiDs berät zu allen Lebensbereichen, in denen Kinder von Diskriminierung betroffen sein können, wie z.B. Kindertageseinrichtungen, Übergang Kita-Schule, Grundschule, Hort-/Ganztagsbetreuung, Freizeit- und Sportangebote, Ämter/Behörden und Gesundheitsversorgung.
Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und kann derzeit auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Serbo-Kroatisch, Spanisch und Türkisch erfolgen. Bei Bedarf können Dolmetscher*innen für weitere Sprachen hinzugezogen werden.

Institut für den Situationsansatz / Fachstelle Kinderwelten

Naunynstraße 64
10997 Berlin
Tel.: (030) 80 20 69 00

  • E-Mail
  • www.kids.kinderwelten.net”:https://kids.kinderwelten.net/de/

Kommt, wir lernen zusammen! – Aven, sikla ketne! (RomaniPhen e.V.)

Kompetente Netzwerke gegen rechts (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.)

Logo apabiz

Das antifaschistische pressearchiv und bildungszentrum berlin (apabiz) ist das größte öffentlich zugängliche Archiv zur extremen Rechten in Deutschland nach 1945. Regelmäßig unterstützen wir die Zivilgesellschaft, die Wissenschaft und Journalist*innen bei ihren Rechercheanliegen.

Das apabiz-Projekt „Kompetente Netzwerke gegen rechts“ bietet Menschen, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Neonazismus, Misogynie, Homo- und Trans*feindlichkeit und andere menschenverachtende Ideologien einsetzen, die Möglichkeit zur Vernetzung sowie zum Austausch von Fachwissen.

Auf unserem Blog „Berlin rechtsaußen veröffentlichen wir aktuelle Recherchen, Hintergründe sowie kurze Berichte über die extreme Rechte in Berlin.

Die im Rahmen des Projekts erstellte Publikationsreihe „magazine“ nimmt 2-3 mal im Jahr extrem rechte Periodika unter die Lupe, beleuchtet zentrale Diskurse und schafft damit eine Grundlage für die argumentative Auseinandersetzung.

antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V. (apabiz)

Lausitzerstr. 10
10999 Berlin

Landeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage Berlin (Aktion Courage e.V.)

Logo des Aktion Courage e.V.

In Berlin tragen rund 100 Schulen den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Dieser Titel ist eher Selbstverpflichtung als Auszeichnung: Um eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu werden, müssen sich mindestens 70 Prozent der Menschen, die an der Schule lernen, lehren und arbeiten, mit ihrer Unterschrift verpflichten, Diskriminierung nicht zu dulden, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig themenbezogene Projekttage durchzuführen.

Aktion Courage e.V.

Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 11
10787 Berlin
Tel.: (030) 2145860

„Me Sem Me!" – Stadtrundgang über Nationalsozialismus und Porajmos geleitet von Rom*nja und Sinti*zze (Rroma-Informations-Centrum e.V.)

Logo Me Sem Me!

Junge Rom*nja und Sinti*zze führen in diesem Stadtrundgang an historische Orte in Berlin. Die Teilnehmenden lernen über die Geschichte der Sinti*zze und Rom*nja, über Verfolgung im Nationalsozialismus und über den Porajmos.

Rroma-Informations-Centrum e.V.

Elsenstraße 75
12059 Berlin
Tel.: (030) 35050012

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (VDK – Verein für demokratische Kultur in Berlin e.V.)

Logo der MBR

Die MBR ist seit 2001 Anlaufstelle für alle Menschen, die sich in Berlin für eine menschenrechtsorientierte und demokratische Alltagskultur einsetzen. Sie berät und unterstützt bei konkreten rechtsextremen, rechtspopulistischen, rassistischen, antisemitischen und verschwörungsideologischen Herausforderungen in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen und begleitet die Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen dort, wo sie auftreten. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und hat zum Ziel, die Beratungsnehmenden handlungs- und sprechsicherer zu machen.

Als Bestandteil der Beratung bietet das 15-köpfige interdisziplinäre Team Vorträge und Workshops an. Die Angebote der MBR richten sich nicht nur an Privatpersonen, sondern an ein breites Spektrum demokratischer Akteur_innen aus Verwaltung und Politik, NGOs und Initiativen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Gewerkschaften, Sportvereinen, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden, Kunst- und Kultureinrichtungen oder Justiz und Polizei und sind an die jeweiligen Bedarfe angepasst.

VDK – Verein für demokratische Kultur in Berlin e.V.

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
Gleimstr. 31
10437 Berlin
Tel.: (030) 817 985 810

Mobiles Beratungsteam Berlin – für Demokratieentwicklung (SPI: Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin Walter May)

Logo MBT

Das Mobile Beratungsteam Berlin (MBT) unterstützt die Berliner Stadtgesellschaft im Umgang mit Chancen und Herausforderungen von Vielfalt und Verschiedenheit. Zur Auseinandersetzung mit Diskriminierungen, demokratiedistanzierten Haltungen, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie bei vorurteilsbasierten Konflikten im Gemeinwesen bietet das MBT Beratung, Prozessbegleitung, Fortbildungen, Werkstattgespräche, Moderationen und Fachinformationen an. Die Angebote umfassen die Themengebiete Community Communication, diversitätsorientierte und diskriminierungssensible Kompetenzvermittlung sowie Demokratiebildung in der Einwanderungsgesellschaft. Ziel ist es, Teilhabe, Engagement und demokratische Haltungen zu stärken. Das MBT richtet sich insbesondere an Multiplikatoren und Multiplikatorinnen aus den Bereichen Bildung, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe, Politik und Verwaltung, öffentliche Sicherheit und Justiz, Stadtentwicklung, Migration und Integration, Religion u.a.

Stiftung SPI – Sozialpädagogisches Institut Berlin “Walter May”

Mobiles Beratungsteam Berlin – für Demokratieentwicklung
Samariterstraße 19-20
10247 Berlin
Tel.: 030 41 72 56 28 / 44 23 718

Mobilisierungsplattform „BERLIN GEGEN NAZIS“ (VDK – Verein für demokratische Kultur in Berlin e.V.)

Logo Berlin gegen Nazis

Seit 2014 versorgt BERLIN GEGEN NAZIS alle Berliner*innen mit Informationen und niedrigschwelligen Angeboten zur Positionierung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Mit zusätzlichen Live-Berichterstattungen und Dokumentationen erfolgreicher Proteste stärkt BERLIN GEGEN NAZIS das Sichtbarwerden der demokratischen Kultur in der Stadt.

BERLIN GEGEN NAZIS vernetzt mehr als 80 Partner*innen aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Sport, Kinder- und Jugendarbeit, Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden und Migrant*innenselbstorganisationen mit Engagierten aus Initiativen und Bündnissen in einem spektrenübergreifenden, stetig wachsenden Netzwerk.

Mobilisierungsplattform BERLIN GEGEN NAZIS

Gleimstraße 31
10437 Berlin
Tel.: (030) 817985817

Netzwerk für Demokratie und Courage in Berlin – NDC (Verein zur Jugendförderung des DGB Berlin-Brandenburg e.V.)

Logo Netzwerk für Demokratie und Courage

Das Projekt richtet sich an allgemein- und berufsbildende Schulen, die kostenlos Projekttage zum Thema Diskriminierung für Schulklassen ab der 5. Klasse buchen können. Die einzelnen Tage behandeln die Themen Normalität, Vielfalt und solidarisches Miteinander für die jüngere Zielgruppe ab Klassenstufe 5 sowie die Themen Rassismus, Klassismus Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sowie Sexismus und Homofeindlichkeit ab der 8. Klasse. Die Projekttage werden von eigens geschulten Multiplikator*innen vor Ort in den Schulen umgesetzt.
Außerdem bietet das NDC Weiterbildungen für pädagogisches Fachpersonal und Argumentations- und Handlungstrainings zu bestimmten Formen von Diskriminierung sowie zu Verschwörungserzählungen an.

Netzwerk für Demokratie und Courage

Kapweg 4
13405 Berlin
Tel.: 030 21240317

Neviphen – Online Lernplattform für Romnja Power (RomaniPhen e.V.)

Logo RomaniPhen

Mit dem Projekt „Neviphen“ wird eine digitale Lernplattform mit Video-, Audio-, und Textbeiträgen aus Sinti:zze- und Rom:nja-Perspektive entwickelt. So soll eine niedrigschwellige, rassismuskritische und diverse Alternative zu den
häufig stereotypen und klischeehaften Medianangeboten geschaffen werden.

RomaniPhen e.V.

feministisches Romnja* Archiv
Karl-Kunger-Str. 17
12435 Berlin
Ansprechpartner*in: Hajdi Barz

OFEK – Opferberatung für Jüdinnen und Juden (OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung)

Logo OFEK e.V.

OFEK e.V. ist die erste Beratungsstelle, die sich auf antisemitische Gewalt und Diskriminierung spezialisiert hat. Mit Sitz in Berlin und bundesweiter Ausrichtung bietet das Beratungsteam Einzelfallberatung, Gruppenangebote, eine bundesweite Hotline sowie regionale Unterstützung in Berlin, Hessen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt an. Die Beratung ist kostenfrei, mehrsprachig, vertraulich und parteilich.

OFEK e.V. – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung

Geschäftsführerin: Marina Chernivsky
Tel.: (0800) 6645268

OPRA – Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt (ARIBA e.V.)

Logo OPRA

Das Projekt des Trägers Ariba e.V. bietet psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Betroffene und deren Angehörige erhalten hier Aufklärung und Beratung über Trauma und mögliche Traumafolgen, Bewältigungsstrategien bei Symptomen (wie Angst, Schlafprobleme etc.), psychische Folgen von Rassismus, Rechtsextremismus und Viktimisierung. Bei Bedarf werden weitere Hilfsangebote durch das Projekt vermittelt.

OPRA – Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt

Beusselstraße 35 (Hinterhaus)
10553 Berlin
Tel.: (030) 92218241 (Anrufbeantworter)

Präventivpädagogisches Projekt „Berliner Aktionswochen gegen Antisemitismus“ (Amadeu Antonio Stiftung)

Logo Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

Die Berliner Aktionswochen gegen Antisemitismus entwickeln Empowermentmaßnahmen für junge jüdische Menschen, pädagogisch begleitete Workshops an Berliner Schulen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlichkeitswirksame Kampagnen, die das Problem genau da angehen, wo es entsteht: im Zusammenleben zwischen jüdischen und nichtjüdischen Jugendlichen.

Amadeu Antonio Stiftung

Novalisstraße 12
10115 Berlin
Tel.: (030) 24088619

POWER ME - Stärkung von Kindern gegen Rassismus (ARIBA e.V.)

Logo POWER ME

POWER ME ist ein Empowerment-Projekt für rassismusbetroffene Kinder in Berlin. Ziel ist es, diese Kinder im Umgang mit Rassismus und Diskriminierung zu begleiten und zu stärken. Neben den Kindern im Alter von 6-12 Jahren richtet sich unser Projekt ebenfalls an pädagogische und psychologische Fachkräfte sowie die Eltern und Bezugspersonen der Kinder.

Ariba e.V.

POWER ME
Beusselstr. 35
10553 Berlin
Tel: 0163 51 95 372

Praxisstelle Antisemitismus (KIgA e.V. – Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus)

Logo KIgA e.V.

Die Praxisstelle der KIgA ist die zentrale Anlaufstelle für Schulen, die sich Antisemitismus entgegenstellen. In der Praxisstelle können Schulen sowohl eine Erstberatung und Begleitung bei akuten Fällen als auch eine längerfristige Betreuung und Kooperation in Anspruch nehmen.

KIgA e.V.

Kottbusser Damm 94
10967 Berlin
Tel.: (030) 91468 90

ju:an Praxisstelle für antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit (Amadeu Antonio Stiftung)

Logo ju:an

Die Praxisstelle berät, schult und coacht Multiplikator*innen bei der Umsetzung nachhaltiger antisemitismus- und rassismuskritischer Jugendarbeit.

ju:an-Praxisstelle

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
Tel.: (030) 24088610

TOLEDO – Fach- und Methodenkompetenz weiterentwickeln und an Berliner Schulen verankern (LIFE – Bildung, Umwelt, Chancengleichheit e.V.)

Logo Toledo

TOLEDO to do ® richtet sich als interaktive Planspiel-Methode an Jugendliche und junge Erwachsene. Die Teilnehmenden des Planspiels tauchen in die Stadt Toledo im 13. Jahrhundert ein und nehmen die Rollen ihrer muslimischen, christlichen und jüdischen Bewohner*innen an. Die Stadt auf der Iberischen Halbinsel, im heutigen Spanien, stand für Weltoffenheit und ein friedliches Zusammenleben.

LIFE – Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V.

Rheinstraße 45
12161 Berlin
Tel.: 030 308798-28
Ansprechperson: Dorothea Seitz

Qualifizierung der Schulberater*innen für Demokratiebildung und Diversity sowie Prävention gegen Diskriminierung, Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus für regionale FoBi (Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.)

Logo des DeGeDe

In einer dreijährigen Fortbildung wurden Schulberater*innen schulformübergreifend für die Themen Demokratiebildung und Diversity sowie die Prävention gegen Diskriminierung, Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus qualifiziert. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten werden die Berater*innen aufbauend in Aspekten und Prozessen der demokratischen, diversitätsbewussten und diskriminierungskritischen Schulentwicklung befähigt, gecoacht und begleitet (Schulentwicklung DDDS). Die gelernten Inhalte werden im Rahmen der Schulbegleitung und -beratung an zwölf Berliner Schulen direkt in die Praxis umgesetzt.

Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.

Müllerstraße 156a, Aufgang 4
13353 Berlin
Tel.: (030) 28045134
Fax: (030) 61203772

ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus (ARIBA e.V.)

Logo ReachOut

ReachOut berät Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und dokumentiert die Angriffe. Die Situation und die Perspektive der Betroffenen stehen im Zentrum der Arbeit. Außerdem bietet das Team im Rahmen der Präventions- und Bildungsarbeit Veranstaltungen, Workshops und Seminare an.

ARIBA e.V. / ReachOut

Beusselstraße 35, Hinterhaus
10553 Berlin
Tel.: (030) 69568339

RIAS – Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (VDK – Verein für demokratische Kultur in Berlin e.V.)

RIAS Logo

RIAS hat in Kooperation mit jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen ein Meldesystem für antisemitische Vorfälle in Berlin aufgebaut. Auf der Internetseit www.report-antisemitism.de können in drei Sprachen antisemitische Vorfälle gemeldet werden. Die Meldungen und eigene Recherchen werden systematisiert, analysiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei Bedarf vermittelt RIAS professionelle Beratungsangebote für Betroffene, deren Angehörige oder Zeug*innen von Antisemitimus.

Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK)

Gleimstraße 31
10437 Berlin

Ansprechperson: Benjamin Steinitz
Mobil: (0176) 38078033
Tel.: (030) 817985818

Regishut - Sensibilisierung zu Antisemitismus in der Berliner Polizei (VDK – Verein für demokratische Kultur in Berlin e.V.)

Logo Regishut

Das Modellprojekt Regishut – Sensibilisierung zu Antisemitismus in der Berliner Polizei hat es sich zur Aufgabe gemacht, Angehörige der Landespolizei zu aktuellen Erscheinungsformen von Judenfeindschaft fortzubilden und sie für die Situation von Personen und Einrichtungen, die von antisemitischen Angriffen bedroht und betroffen sind, zu sensibilisieren. Gemeinsames Ziel ist es, die Verfolgung antisemitischer Straftaten zu verbessern und den Schutz für Betroffene zu erhöhen.

Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK)

Gleimstraße 31
10437 Berlin

Schüler*innen Dialog „Mein Kiez, meine Stadt – Angekommen in Berlin!“ Treffen von Schüler*innen unterschiedlicher Schulklassen – Gegen Rassismus, für gegenseitiges Verständnis und Respekt 2018 (August Bebel Institut)

Logo des August Bebel Instituts

Die Identifikation mit dem eigenen Kiez spielt im Alltag vieler Berliner Schüler*innen eine große Rolle. Gleichzeitig kennen sie „andere“ Kieze und Bezirke oft nur vom Hörensagen – und haben stereotype Vorstellungen und Vorurteile über die ihnen unbekannten Lebenswelten. In vierstündigen Workshops bringt das Projekt zwei Schulklassen aus unterschiedlichen Bezirken unter der Anleitung von Theaterpädagog*innen zu einer intensiven Begegnung zusammen. Mit spielerischen Mitteln, Diskussionsrunden in Kleingruppen und Partnerarbeit wird die Basis für ein Verständnis davon gelegt, wie Identitäten entstehen, was sie ausmacht und wie sie sich verändern.

August Bebel Institut

Müllerstraße 163
13353 Berlin

Ansprechperson: Ute Zimmermanns
Tel.: (033208) 22644

Solidarisch gegen Hass (Jüdisches Bildungswerk für Demokratie und gegen Antisemitismus gUG)

Logo Solidarisch gegen Hass

„Solidarisch gegen Hass“ ermöglicht, aktiviert und vernetzt öffentlich sichtbare Solidarisierung mit Betroffenen vorurteilsmotivierter Straftaten (Hasskriminalität). Die inhaltliche Grundlage der Kampagne und des Netzwerkes bildet die „Berliner Erklärung bürgerschaftlicher Solidarität“.

Jehi ’Or – Jüdisches Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus (JBDA) gUG

Geschäftsstelle
Reichensteiner Weg 33
14195 Berlin
Tel.: (030) 609836800

Tikkun (Jüdisches Bildungswerk für Demokratie und gegen Antisemitismus gUG)

Logo Tikkun

„Tikkun“ bedeutet „Wandel zum Besseren“. Das Projekt bietet Workshops, Beratung und andere Bildungsformate für Jugendliche sowie Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte zur Wertebildung und Förderung der Demokratie- und Menschenrechtskompetenz unter Berücksichtigung jüdischer Perspektiven und des Judentums als Impulsgeber für humanistische und demokratische Werte.

Jüdisches Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus (JBDA) gUG

Jehi ’Or JBDA gUG
Geschäftsstelle
Reichensteiner Weg 33
14195 Berlin
Tel.: (030) 609836806

Geschlechterreflektierte Bildung als Prävention von Sexismus, Vielfaltsfeindlichkeit und Rechtsextremismus (Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.)

Logo des Vereins Dissens

Das Projekt erarbeitet Ansätze und Bildungsformate zu geschlechterreflektierter Rechtsextremismus-/ Neonazismusprävention, zum Lernen zu (Anti-)Diskriminierung, zu Bestärkung und Empowerment und zur Intervention in digitalen Räumen. Das Projekt bietet unter anderem Bildungsformate, Unterstützung und Empowerment im Umgang mit gleichstellungs- und vielfaltsfeindlichen Angriffen sowie diverse Onlineangebote an.

Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.

Allee der Kosmonauten 67
12681 Berlin
Tel.: (030) 549875-30
Fax: (030) 549875-31

Islamismusprimärprävention und Prävention von antimuslimischem Rassismus

Die Freiheit, die ich meine (Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.)

Logo Gesicht zeigen!

„Die Freiheit, die ich meine“ ist ein Projekt zur politischen Bildung, das sich an den Bedürfnissen muslimischer Mädchen und Frauen orientiert und sich gegen antimuslimischen Rassismus und religiös begründeten Extremismus wendet. In Kooperation mit Schulen bieten wir kostenlose Workshopreihen für Schülerinnen im verpflichtenden AG Bereich an. Wir geben Fortbildungen für Stadtteilmütter und pädagogisches Fachpersonal.

Lernort 7xjung von Gesicht Zeigen!

S-Bahn-Bögen 416-422
10557 Berlin

  • “E-Mail”:“mailto:benzenberg@gesichtzeigen.de
    *” www.7xjung.de”:https://www.7xjung.de/die-freiheit-die-ich-meine/

ZwischenWelten (Gangway e.V. – Verein für Straßensozialarbeit)

Logo Gangway e.V.

In dem Kooperationsprojekt zwischen dem Streetwork-Verein Gangway e.V. und der Jugendstrafanstalt Berlin setzen sich junge Männer und Frauen damit auseinander, was es bedeutet, zwischen den Welten oder in Zwischenwelten zu leben, die Unsicherheiten auszuhalten, neue Ziele zu finden und selbstbestimmt die eigene Zukunft zu gestalten.

In Workshops innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern wird die Tradition des Geschichtenerzählens als Medium der Identitätsfindung und Reflexion aufgegriffen. Gemeinsam entdecken die Teilnehmer*innen ihre ganz persönlichen Geschichten, sie diskutieren diese untereinander und bringen sie zu Papier. Danach werden die Geschichten je nach Fähigkeiten und Interessen mit Kunstformen wie Schreiben, Film, Graffiti, Zeichnungen, Theater oder Rap umgesetzt. Im letzten Schritt teilen die Teilnehmer*innen diese Gedanken und Impressionen mit einem Publikum und es erfolgt ein Feedback, auch an die Teilnehmer hinter Gittern. Damit schließt sich der Kreis.

Gangway – Straßensozialarbeit in Berlin e.V.

Schumannstraße 5
10117 Berlin
Tel.: (030) 2830230

Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus (Ufuq e.V.)

Logo Ufuq.de

Die Fachstelle berät Fachkräfte und Einrichtungen bei der Umsetzung von pädagogischen Maßnahmen im Themenfeld Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus. Sie reagiert auf neue Herausforderungen in der Migrationsgesellschaft, die sich auch in der Bildungs- und Jugendarbeit stellen. Hierzu zählt neben dem Umgang mit gesellschaftlicher Diversität und damit verbundenen Konflikten auch eine wachsende Sichtbarkeit von antimuslimischen und islamistischen Einstellungen.

Die Angebote der Fachstelle umfassen themenspezifische und fallbezogene Beratungen, Fortbildungen zu zielgruppenspezifischen Handlungsansätzen und Methoden, Peer-moderierte Workshops für Jugendliche mit den Themenschwerpunkten Identität, Religion, Gender, Diskriminierung und soziale Medien.

ufuq.de

Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, Antimuslimischem Rassismus und Islamismus
Dudenstraße 6
10965 Berlin
Tel.: (030) 98341051

gemeinsam starkgemacht – für eine vielfältige und demokratische Jugend (RAA – Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V.)

Logo gemeinsam starkgemacht

Das Modellprojekt „gemeinsam starkgemacht – für eine vielfältige und demokratische Jugend“ baut auf den Erfahrungen und Erfolgen des Vorgängerprojekts „Extrem demokratisch – muslimische Jugendarbeit stärken“ auf und entwickelt diese weiter. Dabei verfolgt das Projekt zwei Ziele:

  1. Begleitung und Unterstützung des Bündnisses für muslimische Jugendarbeit – einem Netzwerk aus zurzeit 14 Selbstorganisationen muslimischer Jugendlicher – bei seiner Weiterentwicklung und Konsolidierung. Der Anschluss an die bestehenden Strukturen der Jugendverbandsarbeit bildet eines der Ziele der beteiligten Jugendselbstorganisationen. Mit den beteiligten Organisationen werden entlang des SGB VIII Qualitätsstandards für die jugendarbeiterische Praxis in migrantischen/ muslimischen Organisationen formuliert.
  2. Förderung der Entwicklung innovativer Praxisansätze der Jugendarbeit von und mit (insbesondere) muslimischen Jugendlichen und Förderung neuer innovativer Ansätze des ehrenamtlichen gesellschaftlichen Engagements junger Menschen auf lokaler Ebene. Die Ansätze sollen bundesweit weiteren Akteuren zugänglich gemacht werden. Standorte sind Leipzig, Erfurt, Heilbronn und Berlin.

RAA Berlin

Boyenstraße 41
10115 Berlin
Tel.: (030) 24045554

Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit (Inssan für kulturelle Interaktion e.V.)

Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit

Das Projekt will mit zielgruppenadäquatem Empowerment, niedrigschwelliger Beratung und Begleitung zur Stärkung der von islamfeindlichen Einstellungen Betroffenen beitragen.

Inssan e.V.

Gitschiner Straße 17
10969 Berlin
Tel.: (030) 20619639

Just X Berlin – Prävention und Deradikalisierung im Berliner Strafvollzug (Violence Prevention Network e.V.)

Logo Violence Prevention Network

Ziel von Just X Berlin ist die Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung im Berliner Justizvollzug und in der Gerichts- und Bewährungshilfe. Im Fokus stehen die Phänomenbereiche des religiös begründeten Extremismus sowie des Rechtsextremismus. Die Maßnahmen decken alle Phasen eines „typischen“ Radikalisierungsprozesses ab und erstrecken sich von der Diagnostik über Interventionsmaßnahmen bis hin zur Reintegration und gegebenenfalls Ausstiegsbegleitung der betroffenen Straftäter*innen. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! gefördert.

Violence Prevention Network. e.V.

JUST X Berlin
Bergmannstraße 5
Haus 2, 3. Stock
10961 Berlin
Tel.: 030 23 911 300

Peer-Academy (IBIM e.V. / Intersektionales Bildungswerk in der Migrationsgesellschaft)

Das Projekt baut Peer-Teamer:innen-Pool für Einsätze in der sozialraumorientierten politischen Bildung und Gewalt- und Radikalisierungsprävention in Schulen, Nachbarschaftszentren und Jugendeinrichtungen auf. Die Peer-Academy bietet auch Beratungs- und Fortbildungsangebote für Fachkräfte in Schule, Jugend und Nachbarschaft an, um Jugendliche und Erwachsene gegen Radikalisierung zu stärken und so zu einem gewalt- und diskriminierungsfreien Miteinander in der Stadt/im Stadtteil beizutragen.

IBIM e.V. / Intersektionales Bildungswerk in der Migrationsgesellschaft

Friedelstr. 40 (VH)
12047 Berlin

Ansprechpartner:innen Aycan Demirel, Susann Karnapke

Kiezeinander – Demokratische Stärkung und Prävention von Extremismus: Muslimische Community-Arbeit in zwei Sozialräumen – Moabit und Spandau (RAA – Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V.)

Logo kiez-einander

kiez-einander strebt nachhaltige Vernetzung von Moscheegemeinden im Sozialraum über den Aufbau von konstruktiven, tragfähigen und dauerhaften Beziehungen an. Dadurch soll gemeinsames Handeln verschiedenster Akteur*innen ermöglicht werden und Strukturen für sozialräumliches Engagement entstehen.

Ziel des Projektes ist es insbesondere, den Moscheen und muslimischen Einrichtungen gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, um gemeinsam mit weiteren relevanten Akteur*innen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und Verantwortung für ihren Sozialraum zu übernehmen.

Die Projektarbeit basiert auf dem Grundsatz, dass die Angebote auf den von den Moscheegemeinden formulierten Bedarfen beruhen müssen und mit den Gemeinden gemeinsam entwickelt werden.

Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) e.V.

Boyenstraße 41
10115 Berlin
Tel.: (030) 24045130
Fax: (030) 24045509

Prävention antimuslimischer Rassismus im Bereich Grundschule (Bildungsteam Berlin-Brandenburg)

Registerstelle zur Erfassung von antimuslimischem Rassismus – REDAR (Transaidency e.V.)

Logo REDAR

REDAR ist ein Recherche- und Dokumentationsprojekt zu antimuslimischem Rassismus in Berlin.Wir dokumentieren Fälle von antimuslimischem Rassismus (AMR) in der Öffentlichkeit, um aussagekräftige Daten für Berlin zu erheben. Dabei sehen wir uns als Anlaufstelle für alle von AMR betroffenen Berliner*innen, unabhängig ihrer tatsächlichen Zugehörigkeit zum Islam oder ihrer Religiosität.

Geleitet und koordiniert wird REDAR von einem vielseitigen Team, das über Hintergründe in unterschiedlichen Fachrichtungen und zum Teil über persönliche Diskriminierungserfahrungen verfügt.
Ein sensibler Umgang mit den Diskriminierungserfahrungen Betroffener steht bei uns an erster Stelle.
REDAR versteht sich als rassismuskritisches Projekt und agiert unabhängig von jeglichen religiösen Strukturen und Ideologien. Da sich AMR, auch in Zusammenhang mit anderen Diskriminierungsformen, unterschiedlich ausdrückt, ist uns eine intersektionale Perspektive auf Diskriminierungen wichtig.

Transaidency e.V.

Ufnaustraße 3 // Hinterhaus EG
10553 Berlin
Deutschland

Yallah! Antimuslimischem Rassismus entgegentreten (Transaidency e.V.)

Logo yallah!

In dem Empowerment-Projekt werden Handlungsstrategien gegen Diskriminierung und antimuslimischen Rassismus entwickelt. Die Akteur*innen sind Menschen, die aufgrund von tatsächlicher oder zugeschriebener Zugehörigkeit zu einer muslimischen Community betroffen sind. Das Projekt dient als Schnittstelle zwischen diskriminierten Personen, muslimischen Communities und Behörden, mit dem Ziel, Berührungsängste abzubauen sowie vorhandene Beschwerdestrukturen zu verbessern.

Transaidency e.V.

Ufnaustraße 3 // Hinterhaus EG
10553 Berlin
Deutschland

UN-Dekade

AfES – Afrikanische Eltern Stärken (NARUD e.V. – Network African rural and urban development e.V.)

Logo SAfE

Das Projekt SAfE leistet einen Beitrag zum Lern- und Bildungserfolg von Kindern afrikanischer Herkunft.

Es unterstützt Eltern afrikanischer Herkunft zur Aufnahme einer eigenständigen Elternarbeit in Berlin, um als Interessenvertretung an der Verbesserung der Schul- und Lebensrealität ihrer Kinder mitzuwirken.

Es stärkt Kinder afrikanischer Herkunft in Bezug auf Schule und Rassismuserfahrung und hilft ihnen, selbstermächtigter und selbstbewusster aufzutreten.

SAfE bietet Beratung für Eltern und Multiplikator*innen, Empowerment-Workshops für Kinder, Netzwerktreffen und Konferenzen zur Bildung eines afrikanischen Elternverein und arbeitet an einer Publikation zur Verbreitung seiner Projektziele.

NARUD e.V.

Netzwerk für Teilhabe und nachhaltige Entwicklung
Brüsseler Straße 36
13353 Berlin
Tel.: (030) 40757551

Beratung – Begleitung – Vermittlung : Einrichtung einer die Ansprechstelle zur Unterstützung der Berliner Verwaltung unter besonderer Berücksichtigung der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft (RAA – Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V.)

Logo RAA e.V. Berlin

Die Ansprechstelle wird seit Mai 2021 aufgebaut und richtet sich an Mitarbeitende verschiedener Berliner Verwaltungsebenen. Das Angebot zur Beratung, Begleitung und Vermittlung soll dabei helfen, diskriminierende Strukturen und Situationen im Verwaltungsbereich zu erkennen, zu thematisieren und zu reflektieren. Ein Hauptziel ist es, die Gleichstellung von Menschen afrikanischer Herkunft und den Abbau von Anti-Schwarzem Rassismus nachhaltig in Verwaltungsroutinen zu verankern.

RAA Berlin

Boyenstraße 41
10115 Berlin Ansprechperson für Anfragen: Nicola Lauré al-Samarai

Monitoring – Dokumentation, Analyse und Archiv zu Anti-Schwarzem Rassismus und Empowerment (Each One-Teach One e.V.)

Projektgeschäftsstelle Expert*innenkreis antischwarzer Rassismus (Projekt zur Umsetzung der UN-Dekade für Menschen mit afrikanischen Wurzeln – diversifying-matters)

Logo RAA e.V. Berlin

Das Hauptziel des Gleichstellungsbegleitgremium (GBG) Expert*innenkreises besteht darin, anti-Schwarzen Rassismus (ASR) öffentlich zu thematisieren, das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu erhöhen sowie durch ASR verursachte Barrieren entschlossen zu bekämpfen und Schwarzes Leben in Berlin nachhaltig zu fördern. Das Gremium ist darauf ausgerichtet, einen Kulturwandel in der Berliner Verwaltung und in öffentlichen Institutionen hin zu einer rassismuskritischen Verwaltung zu erwirken, einen Strukturwandel in der Berliner Stadtgesellschaft insgesamt zu begleiten und diesen nachhaltig aufzubauen. Für die Umsetzung sind acht Expert*innen benannt worden, die die Prozesse steuern und begleiten.

RAA Berlin

Boyenstraße 41
10115 Berlin
Ansprechperson für Anfragen: Pamela Twinwaah Amponsah

Schwarzer Begegnungsort (Each One-Teach One e.V.)