“Lesbian Visibility means, showing up as your true self: beautiful, bold, accountable, responsible, and confident. These characteristics reflect your inner spirit, your light. Your light is not for you, but for those walking their journeys. Your light could lead someone through the darkness of their challenges and difficulties. Your light says, “I got you. I’m here for you. I will see you and hear you. Carry your light, through any storm and be rooted in your core values; no matter what.“ // „Lesbische Sichtbarkeit bedeutet, als das eigene wahre Selbst sichtbar zu sein: schön, mutig, verantwortungsbewusst, integer und selbstbewusst. Diese Eigenschaften spiegeln deinen inneren Geist wider, dein Licht. Dein Licht ist nicht nur für dich selbst da, sondern für all jene, die ihren eigenen Weg gehen. Dein Licht kann jemanden durch die Dunkelheit von Herausforderungen und Schwierigkeiten führen. Dein Licht sagt: Ich sehe dich. Ich bin für dich da. Ich höre dich. Trage
dein Licht durch jeden Sturm und bleibe fest in deinen Grundwerten verwurzelt – egal, was kommt.“
Deborah Moses Sanks hat viele Jahre als Fotografin hinter der Kamera gearbeitet und zahlreiche Schlüsselmomente der schwarzen Frauenbewegung in Deutschland, insbesondere der Arbeit der Generation Adefra, dokumentiert. Lesbische Sichtbarkeit, insbesondere aber die Sichtbarkeit nicht-weißer Körper, hat ihre Arbeit schon immer geprägt. Mit knapp über 70 Jahren bewegt sie sich mittlerweile als Model vor der Kamera und möchte Frauen dazu inspirieren, ihren Träumen zu folgen. Aufgewachsen in der South Bronx in NY hat Deborah immer davon geträumt, Fotografin zu werden. Im Rahmen ihrer beruflichen Laufbahn hat sie die Obdachlosigkeit in den USA und die Auswirkungen, die sie auf Frauen und Kinder hatte, miterlebt und dokumentiert. Bevor sie nach Deutschland kam, hat sie auch über die Auswirkungen von Landminen in Angola berichtet und wurde von Eltern unter Tränen gebeten, in die USA zurückzukehren und ihrer Regierung zu sagen, sie solle die Herstellung und den Verkauf von
Landminen in Angola einstellen. Solche Erfahrungen haben nicht nur ihre Art zu fotografieren geprägt, sondern auch ihr Engagement für Frauen und Kinder gestärkt.