Das Diversity-Landesprogramm 2.0 umfasst insgesamt 29 verwaltungsübergreifende und 29 handlungsfeldspezifische Maßnahmen in den Arbeitsbereichen Gesundheit und Soziales.
Die verwaltungsübergreifenden Maßnahmen betreffen Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Publikumskontakt, Erreichbarkeit und Barrierefreiheit, den Ausbau von Beschwerdestrukturen oder auch die Untersuchung von Verwaltungsabläufen auf Diskriminierungsrisiken. Das Ziel dieser Maßnahmen besteht darin, Strukturen, Prozesse und Produkte zu schaffen, die von der gesamten Verwaltung genutzt werden können.
Die Handlungsfelder Gesundheit und Soziales betreffen Personen in besonders vulnerablen Lebenslagen. Daher bieten sich diese Themengebiete als Pilotbereiche mit Vorbildfunktion für die Umsetzung von handlungsfeldspezifischen Diversity-Maßnahmen in Aufgabenbereichen der Berliner Verwaltung an.
Alle Maßnahmen wurden in einem umfangreichen Prozess entwickelt, der detailliert im Landesprogramm dargestellt wird. Sie basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen bzw. entsprechender Expertise innerhalb und außerhalb der Verwaltung. Die Maßnahmen sind geeignet, die Verwaltung diskriminierungssensibler und diversitygerechter zu gestalten.
Darüber hinaus werden im Rahmen des Landesprogramms eine Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten für die Entwicklung und Umsetzung von eigenen Diversity-Prozessen in Bezirks- und Senatsverwaltungen sowie ihnen nachgeordnete Behörden bereitgestellt.