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Beratungs- und Unterstützungsangebote für LSBTI Geflüchtete

Knoten in einem Tau in Regenbogenfarben
Bild: © alswart - Fotolia.com

LSBTI Geflüchtete stehen auch nach der Flucht vor großen Herausforderungen. Denn wenngleich gleichgeschlechtliche Liebe in unserer Gesellschaft zunehmend anerkannt wird, können auch in Berlin homosexuell lebende Menschen Gewalt oder Diskriminierungen ausgesetzt sein, sowohl in den Unterkünften als auch im öffentlichen Raum. Das gleiche gilt auch für trans- und intergeschlechtliche Menschen. Darüber hinaus sind Fragen zum Asylverfahren, zur Unterbringung oder zur medizinischen Versorgung zu klären.

Das Land Berlin bietet daher gezielte Unterstützungs- und Beratungsangebote für LSBTI Geflüchtete an.

Beratungs- und Unterstützungsangebote

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft verfügen über eigene LSBTI Ansprechpersonen, an die sich LSBTI Geflüchtete vertrauensvoll wenden können.

Viele Beratungsstellen können die Beratung in mehreren Sprachen anbieten oder arbeiten mit Dolmetscher_innen zusammen. Einige kooperieren mit Rechtsanwält_innen für kostenlose Rechtsberatungen.

Es gibt auch Beratungsstellen, die LSBTI Geflüchtete im Asylverfahren unterstützen, Erstanlaufstellen sind oder zum Beispiel bei Behördengängen weiterhelfen.

In Kürze finden Sie hier einen Wegweiser mit Beratungs- und Unterstützungsangebote für LSBTI Geflüchtete.

Empowerment für LSBTI Geflüchtete

Die Unterstützung von LSBTI Geflüchteten sieht auch vor, sie darin zu bestärken, sich zu vernetzen, sich über ihre rechtliche und gesundheitliche Möglichkeiten zu informieren und auszutauschen sowie eigene Strukturen aufzubauen. Hierfür organisiert die Lesbenberatung Berlin über das Projekt Tapesh Workshops und Gruppentreffen und schafft dort Räume für Empowerment.