Bild: LADS
Beratungsstellensuche
Diese qualifizierten Beratungsstellen in Berlin bieten kostenlose und vertrauliche Hilfe in Diskriminierungsfällen. Weitere Informationen
Um Diskriminierung in der Gesellschaft sichtbarer zu machen, können Vorfälle, die man erlebt oder beobachtet hat, dokumentiert werden. Das Registrieren diskriminierender Vorfälle schafft für die Betroffenen einen Raum, in dem sie ihre Erlebnisse schildern können. Darüber hinaus ist das Ziel neben der Dokumentation und Analyse auch das Sichtbarmachen von Diskriminierung im Alltag. Durch die Veröffentlichung der Vorfälle wächst das Interesse für die Problematik und führt zu mehr Solidarität gegenüber jenen Menschen, die Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren. Die Veröffentlichung statistischer Daten gibt unterschiedlichen Akteuren detaillierte und aktuelle Informationen an die Hand, sodass mit passenden Maßnahmen reagiert werden kann.
Koordinierung der Berliner Register
Rassistische, antisemitische, antiziganistische, extrem rechte, antimuslimische, anti-Schwarze, LGBTIQ*feindliche, den Nationalsozialismus verharmlosende, behindertenfeindliche sowie sozialchauvinistisch motivierte Vorfälle, die sich in den Berliner Stadtbezirken ereignen, können gemeldet werden.
Adresse:
Sewanstraße 178
10319 Berlin
Telefon: +49 1590 1307803
Mobiltelefon: +49 1590 1307803
Messenger: Signal + Telegram + Mastodon
E-Mail: info@berliner-register.de
Internet: https://berliner-register.de/
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützt Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Sie informiert darüber, was Diskriminierung ist und was man dagegen tun kann, führt wissenschaftliche Untersuchungen durch und berichtet an den Deutschen Bundestag. Jeder Mensch, der Diskriminierung erlebt hat, kann sich an sie wenden und sich beraten lassen.
Adresse (Postanschrift):
Glinkastraße 24
10117 Berlin
Beratung: beratung@ads.bund.de
Internet: www.antidiskriminierungsstelle.de
RIAS Berlin – Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin
Vorfälle melden und Erfahrung teilen! Zentrales Prinzip der Arbeit ist der Vertrauensschutz. Betroffene entscheiden, wie mit ihrer Meldung umgegangen werden soll. Verifizierte Vorfälle werden systematisiert und ausgewertet. Nur mit dem Einverständnis der Betroffenen wird ein Vorfall veröffentlicht.
Postadresse:
RIAS Berlin c/o VDK e.V.
Postfach 670 108
10207 Berlin
Telefon: +49 30 817 985 821
E-Mail: info@rias-berlin.de
Internet: https://report-antisemitism.de/
Each One Teach One (EOTO) e.V.
Each One Antidiskriminierung ist ein Bildungs- und Empowerment-Projekt in Berlin. Es ist ein Ort des Lernens und der Begegnung. EOTO setzt sich gemeinsam mit anderen Organisationen für die Interessen Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Menschen in Deutschland und Europa ein. Angeboten wird eine offene soziale Beratung.
Adresse:
Togostraße 76
13351 Berlin
Telefon: +49 30 51 30 41 63
E-Mail: beratung@eoto-archiv.de
Internet: https://each-one.de/
Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB)
Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin ist ein Projekt des Türkischen Bundes in Berlin und Brandenburg e.V. (TBB). Diskriminierungen können anonym oder persönlich gemeldet werden. Das ADNB berät und unterstützt Menschen in Berlin, die rassistische und damit verwobene Diskriminierungserfahrungen gemacht haben.
Adresse:
Richard-Sorge-Str. 13
10249 Berlin
Telefon: +49 30 55 06 59 05
E-Mail: adnb@tbb-berlin.de
Internet: https://www.adnb.de/de/
Dosta – Dokumentationsstelle Antiziganismus/MIA Berlin
Das Projekt des Amaro Foro e.V. erfasst systematisch antiziganistisch motivierte Vorfälle und unterstützt Betroffene von Diskriminierung. Dosta bietet Erstberatung, Aufklärungsarbeit über Handlungsmöglichkeiten, bei Bedarf Begleitung zu Beratungsinstanzen sowie Empowermentarbeit.
Adresse:
Kaiser-Friedrich-Str. 19
10585 Berlin
Telefon: +49 30 610 811 020
E-Mail: dosta@amaroforo.de
Internet: https://amaroforo.de/
Meldestelle AAR – Antiasiatischer Rassismus
Die Meldestelle AAR bietet der asiatischen Community und Menschen, die von antiasiatischem Rassismus betroffen sind, bundesweit eine einfache Möglichkeit, Erfahrungen und Situationen (Vorfälle) von Ausgrenzung, Benachteiligung und ungerechter, vorurteilsbehafteter Behandlung zu melden. Solche Vorfälle können unkompliziert und anonym online gemeldet werden. Zusätzlich werden persönliche Sprechstunden angeboten.
Die Meldestelle AAR ist Teil des Projekts „Vielfalt im Dialog – mit EBAV!“ von GePGeMi e.V.
Adresse:
Trautenaustraße 5
10717 Berlin
Telefon: +49 15563 507349
E-Mail: info@gemi-berlin.de
Internet: https://www.gemi-berlin.de
L-SUPPORT e. V.
Gemeldet werden kann jeder Vorfall, der als lesben*feindlich und queerfeindlich wahrgenommen wurde. Es gilt: Wenn eine Grenzen verletzt wurde und es die betroffene Person beschäftigt, ist es ein Fall. Die Meldungen helfen dabei, lesben*feindliche Gewalt sichtbar zu machen. Die Daten werden anonymisiert für die Statistik genutzt. Daten, die Rückschluss auf die Betroffenen zulassen, werden nicht an Dritte weitergegeben (Name, Kontaktdaten, spezielle Erkennungsmerkmale etc.).
Adresse:
Potsdamer Str. 139
im Hinterhaus
10783 Berlin
Telefon: +49 30215 75 74
E-Mail: office@l-support.net
Internet: https://l-support.net//
Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS)
Die Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen (ADAS) ist eine unabhängige Beratungsstelle. Wir beraten und unterstützen Schüler*innen, Eltern/Sorgeberechtigte, Lehrkräfte, Schulbeschäftigte und Vertrauenspersonen des Schulumfelds aller Berliner Bezirke, die an einer Schule diskriminiert wurden oder gegen eine Diskriminierung vorgehen möchten.
Adresse:
Rheinstr. 45/46, Aufgang C
12161 Berlin
Telefon: +49 30 308 798 46
E-Mail: beratung@adas-berlin.de
Internet: https://adas-berlin.de/