Idyllisch unweit des Weißen Sees gelegen, befindet sich im Berliner Norden der Hauptsitz der traditionsreichen Stephanus-Stiftung. 1878 gegründet, wuchs die Stiftung über viele Jahrzehnte zu einem riesigen sozialen Träger. Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften unterstützt sie mit insgesamt 4.500 Mitarbeitenden an 140 Standorten in Berlin und Brandenburg Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen: Sie bietet verschiedene Wohnangebote, Pflegedienste, Hospize, Behindertenwerkstätten, Schulen, Kitas und Beratungsstellen. Ihre Leistungen und Angebote teilen sich in sechs Geschäftsbereiche: Wohnen und Assistenz, Wohnen und Pflege, Werkstätten, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Migration und Integration. Im letztgenannten Bereich arbeitet Ilka Pötzsch.
Sie verwaltet verschiedene Projekte des Geschäftsbereiches. Als sie vor ca. vier Jahren ihre Arbeit aufnahm, gehörte das Management der im Rahmen des Modellprojekts Solidarisches Grundeinkommen (SGE) geschaffenen Stellen dazu. Davon wurden der Stephanus-Stiftung insgesamt vier bewilligt. „Leider“, sagt Ilka Pötzsch. „Wir hätten gern vierzig gehabt.“
Die Geschäftsbereichsleiterin Julia Morais hatte 2020 die Chance für ein langfristig angelegtes Projekt für Arbeitsmarktintegration erkannt und schnell alle Hebel für eine Bewerbung in Bewegung gesetzt. „Besonders attraktiv war für uns die hundertprozentige Finanzierung der Stellen über fünf Jahre, die den Beschäftigten ausreichend Raum für Einarbeitung und persönliche Entwicklung gab und uns ermöglichte, über einen größeren Zeitraum zusätzliche Angebote zu schaffen. Wir suchen außerdem permanent nach neuen Mitarbeiter*innen und fassten von Anfang an Übernahmemöglichkeiten ins Auge“, begründet Ilka Pötzsch das Engagement der Stiftung.