Es ist das erklärte Ziel der Berliner Verwaltung, sich interkulturell zu öffnen. Die Bezirksämter möchten Chancengleichheit in einer zunehmend heterogenen Bevölkerung sicherstellen und deren Vielfalt abbilden. Unabhängig von Sprache, Kultur oder Herkunft sollen alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt in jeder Lebenslage die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und Angebote bekommen können. An vorderster Front setzt sich das Integrationsbüro des Bezirksamtes dafür ein, in diesem Sinne auf Verwaltungsprozesse einzuwirken.
„Wir wollen, dass mehr Menschen mit Migrationsgeschichte im Bezirksamt arbeiten und dadurch unter anderem die Leistungen für Menschen mit Migrationsgeschichte verbessern“, sagt Cem Gömüsay. Er ist Beauftragter für Partizipation und Integration in Charlottenburg-Wilmersdorf, dem viertgrößten Berliner Stadtbezirk. Das Integrationsbüro des Bezirksamtes liegt im zweiten Stock des altehrwürdigen Rathauses an der Otto-Suhr-Allee. Sowohl auf administrativer wie auf persönlicher Ebene betreute Cem Gömüsay fünf Teilnehmende des Pilotprojekts Solidarisches Grundeinkommen (SGE) des Berliner Senats, die 2020 ihre Arbeit für das Integrationsbüro aufnahmen.