Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart - Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart - Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

ONLINE-WORKSHOP: (UN)SICHTBARE GESCHICHTE? NS-ZWANGSARBEIT IN UNTERNEHMENSGESCHICHTEN

  • Donnerstag, 13.01.2022, 17:00 Uhr, ca. 2 h
  • online

Im Zweiten Weltkrieg verschleppte Deutschland Millionen von Menschen zur Zwangsarbeit. In diesem interaktiven Online-Workshop beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Welche Unternehmen haben davon profitiert und wie gehen sie heute mit dieser Geschichte um? Der Workshop findet per Zoom und in deutscher Sprache statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Bitte melden Sie sich bis zum 12. Januar 2022 per E-Mail an: weber@topographie.de.

ONLINE-WORKSHOP: (IN)VISIBLE HISTORY? NAZI FORCED LABOUR IN CORPORATE HISTORIES
  • Thursday, 13.01.2022, 5 pm, approx. 2 hours
  • online
    During the Second World War, Germany abducted millions of people for forced labour. In this interactive online workshop we explore the history of forced labour during National Socialism. Which companies have benefited and how are they dealing with this history today? The workshop will be held in German language and via zoom. The number of participants is limited. Please register until 12th of January 2022: weber@topographie.de.

LESBISCHE PERSPEKTIVEN AUF DIE (NACH)WENDEZEIT IN OSTBERLIN

  • Samstag, 05.02.2022, 14:00 Uhr, ca. 2,5 h
  • Ob die Veranstaltung online oder in Präsenz stattfindet, wird Mitte Januar entschieden. Anmeldung bis 01.02.2022 unter aras@offensiv91.de.

In Kooperation mit der Filmemacherin und Medienpädagogin Barbara Wallbraun (u.a. „Uferfrauen – Lesbisches L(i)eben in der DDR“) wird ein interaktiver Workshop zu lesbischen Perspektiven auf die Nachwendezeit in Ostberlin veranstaltet. Wir möchten Perspektiven, die in offiziellen Debatten rund um die Wendezeit in Ostberlin oft nur am Rande vorkommen, sichtbar machen. Daher werden wir uns in unserem Workshop auf lesbische Perspektiven konzentrieren, da diesen immer noch zu wenig Beachtung geschenkt wird. Wie erlebten lesbische Frauen die Wende/Nachwendezeit in Ostberlin? Welche Hoffnungen und Befürchtungen beschäftigten sie? Welche Herausforderungen gab es? Was war aufregend und spannend? Außerdem wollen wir mit euch zusammen der Frage nachgehen, wo es in Treptow-Köpenick und Ostberlin lesbische Orte und Engagierte gab und gibt. Der Workshop richtet sich an Jugendliche (ab 17 Jahren), junge Erwachsene und andere Interessierte.

LESBIAN PERSPECITVES ON THE (POST)WENDE PERIOD IN EAST BERLIN
  • Saturday, 05.02.2021, 2 pm, approx. 2,5 hours
  • Wether the event will take place online or in presence will be decided in mid-January. Register by mail until 01.02.2022 to: aras@offensiv91.de

In cooperation with media educator Barbara Wallbraun (e.g. “Uferfrauen – Lesbisches L(i)eben in der DDR”), an interactive workshop on lesbian perspectives on the „post-Wende“ period, the political change, in East Berlin will be held. We would like to make perspectives visible that are often marginalized in official debates about the transition period in East Berlin. Therefore, we will focus on lesbian perspectives in our workshop, as they are still given too little attention. How did lesbian women experience the Wende/post-Wende period in East Berlin? What were their hopes and fears? What challenges did they face? What was exciting and thrilling? In addition, we want to explore with you the question of where there were and are lesbian places and committed people in Treptow-Köpenick and East Berlin. The workshop is aimed at youth (17 years and older), young adults, and whoever else is interested.

JÜDISCHE AKTIVISTINNEN DAMALS UND HEUTE

  • Sonntag, 06.03.2022, 15:00 Uhr, ca. 2 h
  • Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen, um mit jüdischen Frauen über ihr Engagement zu sprechen: Was bedeutet es in der jüngeren Geschichte bis heute sich als jüdische Frau für (frauen-) politische, und soziale Belange zu engagieren? Welchen Zuschreibungen und Mehrfach-Diskriminierungen sind Frauen, die (offen) jüdisch leben, ausgesetzt? Wir wollen mit drei Frauen verschiedener Generationen und Hintergründe über ihren Aktivismus, ihren Glauben und über Feminismus sprechen.

JEWISH FEMALE ACTIVISTS NOW AND THEN
  • Sunday, 06.03.2022, 3 pm, approx. 2 hours
  • Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin

March 8 is International Women’s Day. We want to take this day as an opportunity to talk to Jewish women about their activism. What does it mean in recent history and nowadays to be a Jewish woman committed to (women’s) political and social issues? To what attributions and multiple forms of discrimination are women exposed who live (openly) jewish? We want to talk to three women of different generations and backgrounds about their activism, their religion, and about feminism.

DIE EIGENE FAMILIENGESCHICHTE MIT BLICK AUF MÖGLICHE NS-BETEILIGUNG ERFORSCHEN

  • Sonntag, 03.04.2022, 10:00 Uhr, ca. 7 h
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin
  • Aufgrund der beschränkten Teilnehmendenzahl bitten wir bis spätestens 30.3. um Voranmeldung unter weber@topographie.de. Der Workshop wird in deutscher Sprache gehalten.

Für jüngere Angehörige stellt es sich häufig als schwierig dar, die eigenen Verwandten nach der Familiengeschichte während des Nationalsozialismus zu fragen: Die damals lebenden Angehörigen haben sie meist nicht kennengelernt. Vielfach sind nur Fragmente über ihre Lebensgeschichten zwischen 1933 und 1945 bekannt. In familiär überlieferten Erzählungen stehen häufig die Leiderfahrungen nichtverfolgter Angehöriger im Vordergrund. Dennoch können familiäre Erinnerungen und Dokumente einen ersten Ansatzpunkt bilden, um mehr über die eigene Familienvergangenheit, und damit mögliche Täter:innenschaften und Beteiligungen von Angehörigen im Kontext von NSZwangsarbeit oder anderen NS-Verbrechenskomplexen herauszufinden. Im Workshop werden Rechercheansätze sowie Methoden für die Gesprächsführung mit eigenen Angehörigen vorgestellt.

RESEARCHING ONE‘S FAMILY HISTORY REGARDING POSSIBLE INVOLVEMENT IN NAZI CRIMES
  • Sunday, 03.04.2022, 10 am, approx. 7 hours
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin
  • Due to the limited number of participants, we request you to register until the 30th of March at weber@topographie.de. The workshop will be held in German.

For younger descendants it is often difficult to ask their relatives about their family history during National Socialism: usually they did not get to know their relatives who had lived at that time. Often only fragments about their life stories between 1933 and 1945 are known. In narratives handed down by families the focus is often on the sufferings of relatives who were not persecuted. Nevertheless, family memories and documents can be an initial starting point for finding out more about the past of one’s own family, and thus possible perpetrators and involvement of relatives, be it in the context of Nazi forced labour or other Nazi crimes. The workshop will present research approaches as well as methods for conducting conversations with one’s relatives.

WIRD LEIDER VERSCHOBEN: GEFÜHRTER SPAZIERGANG ENTLANG DER BERLINER MAUER

  • Treffpunkt: S Plänterwald

Mit 17 Kilometern verlief das längste innerstädtische Teilstück der Berliner Mauer entlang der Bezirksgrenze Treptows zu Kreuzberg und Neukölln. Allein in Treptow kamen mindestens 23 Menschen im Zusammenhang mit der Berliner Mauer ums Leben, darunter drei Kinder. Einige Fluchtschicksale werden in diesem geführten Spaziergang erörtert. Bei der Veranstaltung sind Familien herzlich willkommen! Nach dem Spaziergang wollen wir zu einem kleinen Picknick zusammenkommen. Bringen Sie also gerne etwas zu essen mit. Es gibt die Möglichkeit einer Übersetzung. Schreiben Sie uns, wenn Sie kein Deutsch sprechen: interaxion@offensiv91.de!

  • Meeting point S station Plänterwald

The longest inner-city section of the Berlin wall measured 17 kilometers and ran along the borderlines of the districts Treptow, Kreuzberg and Neukölln. In Treptow alone, at least 23 people, including three children, lost their lives in connection with the Berlin Wall. Some of the stories of refugees are discussed in this guided walk. Families are very welcome at the event! After the walk we want to get together for a small picnic. So feel free to bring something to eat for yourselves. There is the possibility of translation. Write to us if you don’t speak German: interaxion@offensiv91.de!

VORTRAG „AUFSTAND IM ARBEITER- UND BAUERNSTAAT: DER 17. JUNI 1953 IN BERLIN“

  • Mittwoch, 15.06.2022, 14:00 Uhr, ca. 2 h
  • Volkshochschule Treptow-Köpenick, Baumschulenstraße 79-81, 12437 Berlin

Streikende Bauarbeiter in der Stalinallee, Demonstrationen im Stadtzentrum, umgestürzte Straßenbahnwagen, einrollende Panzer und standrechtliche Erschießungen – der erste Volksaufstand im Ostblock nach 1945 nahm seinen Ausgang von Berlin. Tabuisiert und diffamiert in der DDR, glorifiziert und instrumentalisiert in der BRD, wurde das Gedenken an den 17. Juni im wiedervereinigten Deutschland schon bald verdrängt. Der nationale Feiertag musste dem Tag der Einheit am 3. Oktober weichen. Der Vortrag des Historikers Henning Holsten berichtet von der Lokalgeschichte des Aufstands in den damaligen Ostberliner Bezirken Köpenick und Treptow.

LECTURE “UPRISING IN THE WORKERSAND PEASANTSSTATE: JUNE 17, 1953 IN BERLIN
  • Wednesday, 15.06.2021, 2 pm, approx. 2 hours
  • Adult Education Center, Baumschulenstraße 79-81, 12437 Berlin

Striking construction workers in Stalinallee, demonstrations in the city center, overturned streetcar waggons, tanks rolling in and summary executions – the first popular uprising in the Eastern Bloc after 1945 started in Berlin. Tabooed and defamed in the GDR, glorified and instrumentalized in the FRG, the commemoration of June 17 was soon suppressed in Day of Unity on October 3. The lecture by historian Henning Holsten reports on the local history of the uprising in the then East Berlin districts of Köpenick and Treptow.

DER ELSENGRUND UND DER FRÜHE NS-TERROR

  • Samstag, 25.06.2022, 14:00 Uhr, ca. 2h
  • Treffpunkt S Köpenick – Ausgang Stellingdamm

Einen Höhepunkt des frühen NS-Terrors in Berlin stellte die „Köpenicker Blutwoche“ Ende Juni 1933 dar. SA-Männer verschleppten hunderte Menschen in die Sturmlokale und ins ehemalige Amtsgerichtsgefängnis, wo sie schwer misshandelt wurden. Mindestens 23 Menschen starben. Die Gewalt fand nicht anonym im geschlossenen Raum statt, sondern unter den Augen der Öffentlichkeit. 88 Jahre nach den Ereignissen erzählt der Rundgang die Geschichte(n) der Opfer und ihrer Familien und bringt uns zu ihren ehemaligen Wohnorten im Elsengrund.

THE “ELSENGRUND“ AND THE EARLY NS-TERROR
  • Saturday, 25.06.2022, 3 pm, ca. 2 hours
  • Meeting point S Köpenick – Exit Stellingdamm

A high point of the early Nazi terror in Berlin was the “Köpenick Blood Week” at the end of June in 1933. SA men dragged hundreds of people into the SA-affiliated pub and the former district court prison where they were severely maltreated. At least 23 people died. The violence did not take place anonymously in a closed room but under the eyes of the public. 88 years after the events the tour tells the story(s) of the victims and their families and takes us to their former homes in Elsengrund.

Wichtiger Hinweis

Bitte informieren Sie sich vorab auf https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/veranstaltungen/, in welcher Form die Veranstaltung pandemiebedingt stattfinden kann. Bitte tragen Sie sicherheitshalber immer einen Mund-Nasen-Schutz mit sich!

Please inform yourself in advance on https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/veranstaltungen/ in which form the event will take place due to the pandemic. To be on the safe side please always carry a mouth-nose protection with you!

Die Veranstaltungsreihe ist ein Kooperationsprojekt von | The series of events is a cooperation project of aras – politische Bildung an Schulen, Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Schöneweide, Partnerschaft für Demokratie Altglienicke, Projekt Dialog im Kosmos – aufsuchende politische Bildung im Kosmosviertel in Berlin Altglienicke, InteraXion – Willkommensbüro für geflüchtete, Menschen und Migrant*innen, offensiv’91 e.V., TKVA- Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen, Antisemitismus (Pad gGmbH), MaMis en Movimiento e.V., Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Museen Treptow-Köpenick, Bezirksamtes Treptow-Köpenick*

Veranstaltungsreihe - Flyer

PDF-Dokument (2.4 MB)

Veranstaltungsreihe - Plakat

PDF-Dokument (11.1 MB)