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Altglienicke

Tuschkastensiedlung
Bild: BA Treptow-Köpenick

Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts eher dörflich geprägt – wurde Altglienicke in jüngerer Zeit vor allem als neuer Wohnstandort bekannt.
Bestimmend für den Ortsteil sind dennoch der Ortskern sowie seine im Umfeld des Ortskerns befindlichen Altbauten.
Am Fuß der höchsten Erhebung erwarben Genossenschaftler ein Terrain, worauf sie Wohnbauten nach den Entwürfen Bruno Tauts errichten ließen.
Diese Siedlung stach vor allem durch ihre individuelle und für die damalige Zeit sehr moderne Gestaltung heraus. Die Gartenstadt Falkenberg erhielt durch ihre farbliche Gestaltung den Beinamen “Tuschkastensiedlung”.

Wasserturm

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  • Baudenkmal
  • Schirnerstraße 17/19
  • 1905-06 von Heinrich Scheven

Der in gotisierenden Formen 1905/06 erbaute Altglienicker Wasserturm ist heute nach weiteren Anbauten 38,55 Meter hoch und besitzt einen Kessel mit einem Fassungsvermögen von 600 Kubikmetern. Er steht auf dem Falkenberg und ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Berliner Südostens.

  • Schönefelder Chaussee 100
  • Städtischer Friedhof
  • Gartendenkmal
  • mit Feierhalle und umgebender Bebauung, um 1910 von K.A. Herrmann
  • Ehrenhain, um 1920
  • Grab Evekind
  • Urnensammelgrab für KZ-Opfer

Rudower Straße 45

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  • Baudenkmal
  • ehemalige Mädchenschule mit Vorgarten
  • 1892 von Herrmann Bohl

Semmelweisstraße 7/1

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  • Vierseithof, Wohnhaus 1834
  • Stall, 1879 von Telschow
  • Stall und Remisengebäude, 1889 von F. Dommisch
  • Altenteil, 1905 von Otto Wolter
  • Hof mit Pflasterung
  • Baudenkmal, Bestandteil des Ensembles Besenbinderstraße 2/4, 6/12, 7/11, 13, Ortskern Altglienicke

Tuschkastensiedlung

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  • Gartenstadtweg 15-66, 68/72, 74-99, Gartenstadt Falkenberg
  • Gartendenkmal und Gesamtanlage
  • 1913-15 von Bruno Taut
  • Wohnhaus Am Falkenberg 119, 1914-15 von Heinrich Tessenow, Akazienhof 1-26, Am Falkenberg 118-120
  • Freiflächen der Gartenstadt Falkenberg, Vorgärten, Platzanlage Akazienhof, Struktur der Mietergärten, 1913-15 von Ludwig Lesser

Die Gartenstadt befindet sich in unmittelbarer Nähe des Falkenbergs und ist nach dem Architekten Bruno Taut benannt. 1913/14 sind hier 80 Reihen- und 10 Mehrfamilienhäuser mit bunten Fassaden errichtet worden – Vorbild auch für die Neubauten der Gartenstadt Altglienicke. Die ungewöhnliche, auf Grund ihrer Farbigkeit “Tuschkastensiedlung” genannte Anlage, wurde vollständig saniert und steht unter Denkmalschutz.