Radfahren - ein gesunder Spaß

Fahrrad fahrende Familie
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Gesundheitliche Vorteile des regelmäßigen Radfahrens

Fahren sie z.B. jeden Tag eine halbe Stunde zur Arbeit und zurück oder 2 – 3mal die Woche nach der Arbeit eine Stunde intensiv Rad, stellen sich folgende positive gesundheitliche Effekte ein:

Training von Herz, Muskeln und Kreislauf

Intensives Radfahren trägt zum Aufbau von Skelettmuskulatur und Herzmuskulatur bei, was wiederum den Stoffwechsel positiv beeinflusst.
Beim Diabetes Typ II (Altersdiabetes) kann unter sportlichen Anforderungen sogar der Blutzucker durch direkte Aufnahme des Zuckers in die Muskelzellen .gesenkt werden
Durch den erhöhten Energieverbrauch wird dem Aufbau von Übergewicht entgegengewirkt (der durch hormonelle Umstellungen ab dem 40. Lebensjahr bei vielen massiv einsetzt) und in Kombination mit gesunder Ernährung kann Übergewicht langsam reduziert werden.

Hebung der Stimmung

Der Mensch ist als Jäger und Sammler früher den größten Teil des Tages in Bewegung gewesen. Daraufhin ist in einem Millionen Jahre andauerndem Prozess unser Körper und sein Stoffwechsel entwickelt und optimiert worden.
An die erst seit einigen Jahrzehnten bestehende bewegungsarme Lebensweise ist der Körper nicht angepasst (eine Anpassung mit entsprechender Veränderung der Gene dauert grob geschätzt 70 000 bis 100000 Jahre).
Seit einigen Jahren ist nun bekannt, dass der heutige Bewegungsmangel eines z.B. Büroangestellten außer zu Gewichtsproblemen auch zu massiven gesundheitsschädlichen Stoffwechselstörungen führt und den Gehirnstoffwechsel negativ beeinflusst.
Wer sich also möglichst viel bewegt, kann seine Stimmung bessern und seinen ganzen Körperstoffwechsel positiv beeinflussen, indem er dem natürlichen Stoffwechsel wieder näher kommt.
Dies sollte die Gesundheit wesentlich verbessern (was noch nicht endgültig bewiesen aber doch sehr plausibel ist).

Training des Gleichgewichtsinnes

Der menschliche Körper baut vieles notgedrungen mit zunehmendem Alter ab.
Dies geschieht nicht stur nach Schema F sondern nach Beanspruchung.
Viele Ältere bekommen so z.B. Probleme mit ihrem untrainierten Gleichgewichtssinn, was später dann u.a. zu den häufigen Stürzen älterer Menschen führt.
Fahrradfahren fordert den Gleichgewichtssinn sodass dieser stärker entwickelt und ausgebildet wird und somit später weniger unter dem Abbau leidet.

Intensives Wahrnehmen der Natur, der Jahreszeiten, des Stadtteiles

Wer sich mit dem Fahrrad (statt Auto oder Bus) durch Stadt und Landschaft bewegt, nimmt wesentlich mehr die Gerüche, die Geräusche, das Wetter (leider auch das schlechte) und die Temperaturen wahr.
Dies ermöglicht es dem Körper, seine brachliegenden Anpassungsmechanismen zu aktivieren und so auch das Immunsystem aktiv zu halten.
Die Anregung des Gehirns durch Naturgerüche und Anblick der Landschaft und das direkte Empfinden von Sonne, Hitze, Kälte ist ja bei unseren Vorfahren normal gewesen und trägt somit auch beim heute ansonsten durch Wohnungs- und Büromauern abgeschirmten Menschen zum seelischen Wohlbefinden bei.