14.04.2016: Ausstellung „Hoch lebe die Kunst“ Mit Texten von Petra Hornung und Fotografie von Georg Krause

Plakat zur Ausstellung Hoch lebe die Kunst
Bild: Bohnsdorfer Kulturküche

Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Am Freitag, 8. April wurde in der Bohnsdorfer Kulturküche eine einzigartige Ausstellung in Anwesenheit vieler Künstler*innen aus unserem Bezirk eröffnet. Überzeugen Sie sich selbst von den einzigartigen Porträt-Fotos des „Menschen-Fotografen Georg Krause. Verweilen Sie einen Moment, um die „schöpferisch-extravaganten Texte“ von Petra Hornung zu lesen und aufzunehmen. Es ist wahrlich ein künstlerischer Genuss, den das Team um Reno Döring und Brigitte Silna den Besucher*innen in der Bohnsdorfer Kulturküche noch bis zum 15. Mai serviert.

„Endlich nimmt es Gestalt an, – dieses Hornung- Projekt, wie Georg Krause das nennt. Jahre ist es her, dass die Beiden den Entschluss fassten: „Lasst uns doch endlich was zusammen machen!“
Der Grund für solche Entscheidungen ist immer gegenseitiger Respekt vor der Arbeit des Anderen. In diesem Falle ist es zudem die besondere gemeinsame Passion für Kunst und eben auch die langjährige, ungetrübte Freundschaft.

Georg Krause macht gute Fotos. Er ist ein ´Menschfotograf ´ von einfühlsamen und klarem Schlage; in einer Qualität, die auf die Seele zu treffen vermag.

Petra Hornung macht Texte, die, wenn sie sie auch noch selbst vorträgt, nicht nur eine sinnliche Wohltat verströmen, sondern gleichsam den feinen Geist derart in Anschlag zu bringen wissen, dass selbst ungeübte Denker die Philosophie zu lieben beginnen.

Aber, – wie bringt man Beider Können in eine Form, die zur Präsentation taugt?

Bei Petra Hornung sind hunderte Texte zur Kunst aus 40 Jahren zu Künstlern ganz unterschiedlicher Couleur entstanden. Die Auswahl war eine ´Blütenlese ´- eine Anthologie. Die allerdings darf nur als eine erste, vorläufige gelten. Zu viele sind nicht dabei.

Aber schon jetzt, – alles Meisterinnen und Meister ihres Faches, die mit ihrer Kunst, ihrem Wesen für das Leben der Schreiberin wichtig, nachhaltig, lieb… sind. Aus unterschiedlichsten Gründen.

Georg Krause hat genügend Eigenes. Aber diese ´Hohe Gesellschaft ´ will er erspüren, erleben, porträtieren, haben… Petra Hornung gibt ihm das in die Hand. Und seinem Auge, seinem Gespür vertraut sie. Georg geht los und macht sich seine Bilder, macht seine Bilder, mit der Maßgabe Hornung´scher Zurückhaltung; keine Anwesenheit, keine Informationen. Er liefert sich aus, schon um der drohenden Ehrfurcht zu entgehen, wie er sagt. Lieber lässt er sich jedesmal neu überwältigen, berühren, um im Sekundeneindruck die Gefangennahme und den gleichzeitigen Halt für sich zu finden.

Ihn berührt die Frage, wie das zu fassen ist, wie so jemand aussieht, der so ein Werk bewältigt hat, was die, den bewegt, dies zu schaffen. Und… wie krieg ich das in mein Bild? Die Herausforderung, das Wagnis. Dazu kommt, Man Ray hat das schon gesagt: “Die Frauen (ob Künstlerinnen oder nicht) wollen im Grunde nur eines: jünger und schöner aussehen. Das ist relativ einfach. Beleuchtung… Die Männer wollen interessant aussehen. Das ist schwieriger. Da bedarf es einiger Attribute.“ (Zitat nicht wörtlich)

Georg Krause hat das sicherlich nicht so gesehen. Jedenfalls. Die Porträts sind ausgewählt. Sie werden in Rahmen ihren Platz finden. Die Texte, die schönen, genügen sich in kurzen Auszügen darunter. Frau Hornung will nur die Anmutung, nicht den Zwang zum Lesen. Das würde sich aus ihrer Sicht nicht gehören.
Die Idee ist: Also: WER SO EINE AUSSTRAHLUNG HAT (wie in den brillantesten Porträts von Georg Krause)… und SO HOCHFEINE TEXTE VON PETRA HORNUNG SEIN EIGEN NENNEN DARF: DER oder DIEKANN NUR GUTE KUNST MACHEN! Also eine Verführung der besonderen Art!
Fürs erste, lassen Sie sich überraschen von der Fotografie und den Texten, die die ´Kunst hochleben lassen´.

Eine Publikation ist geplant und wenn das Geld dafür reicht, erscheint ein Katalog. Dieser stellt natürlich die Kunst dazu, die Atelieratmosphäre, die Texte in angemessener Länge… als großartig, reiche und feine Prächtigkeit in Gänze, sozusagen als Zauber aus Können, Herz und Seele und Demut und Lust. Und wenn´ s so sein soll dem Gegenteil von alledem.

Die Kunstessays von Petra Hornung und die wunderbaren Fotografien von Georg Krause sind im Berliner Bezirk Treptow/Köpenick präsent und beliebt, genießen zudem hohe Anerkennung weit über die Grenzen Berlins hinaus.“ (Brigitte Silna)

Tel. 030 / 67 89 61 91
geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen