Internationale Wochen gegen Rassismus in Treptow-Köpenick

100% Menschenwürde
Bild: Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus
Pressemitteilung vom 18.02.2019

„100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“

Unter dem Motto „100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“ finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus in diesem Jahr vom 11. bis 24. März statt. Auch in Treptow-Köpenick beteiligen sich Akteurinnen und Akteure mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen. Einen Überblick finden Sie hier:

  • Donnerstag, 14.03.2019, 16 Uhr

    • Ober- und Niederschöneweide, 12459 Berlin, Treffpunkt: Wilhelminenhofstr. Ecke Schillerpromenade an der Telefonzelle
    • Friedrichshagen, 12587 Berlin, Treffpunkt Peter-Hille-Str. Ecke Aßmannstraße

    17 Uhr

    • Köpenick und Dammvorstadt, 12555 Berlin, Treffpunkt: Friedrichshagener Str. 38-42, vor Kaufland
    • Altstadt Köpenick, 12555 Berlin, Treffpunkt: Alt-Köpenick 21, am Hauptmann

    Stolpersteine putzen gegen Rassismus und Faschismus

    Aktive vom Bündnis “Aufstehen gegen Rassismus” in Treptow-Köpenick putzen in verschiedenen Ortsteilen die Stolpersteine. Gemeinsam wandern wir von einem Stolperstein zum nächsten. Dabei tauschen wir Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit im Ortsteil aus und verteilen Infomaterialien zum Thema Rassismus. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, bei dieser Aktion mitzumachen. Putzmaterialien werden gestellt.

  • Freitag, 15.03.2019, 10 Uhr

    • CABUWAZI Treptow, Bouchéstraße 74, 12435 Berlin

    Move on – mit Bewegung gegen Rassismus

    Vom 11.03.-15.03 werden 33 Kinder der Waldorfschule Südost eine Workshopwoche im CABUWAZI Treptow erleben. Mit den bewegten Methoden der Zirkus, -Tanz -und Theaterpädagogik werden die Schüler*innen ein bewegtes Zeichen gegen Rassismus setzen.
    Zur öffentlichen Aufführung am 15.03. um 10:00 Uhr laden wir herzlich ein. Vom 18.03. – 22.03. zeigen Schüler*Innen einer Förderschule wie inklusive Bildung gegen Rassismus aussehen kann. Öffentliche Aufführung im Zirkuszelt am 22.03. um 10:00 Uhr. Move on!

  • Freitag, 15.03.2019, 17 Uhr

    • Jugendmigrationsdienst Treptow-Köpenick, Mathildenstraße 1A, 12459 Berlin

    Filmnacht beim Jugendmigrationsdienst Treptow-Köpenick

    Am 15.03.19 zeigen wir um 17 Uhr in unserem schönen Büro den oscarprämierten Kinofilm L.A. Crash.
    Es gibt Popcorn, Süßigkeiten und viel gute Laune. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt bitte bis zum 10.03. eine kurze Mail an y.kassar@diakoniewerk-simeon.de. Die schnellsten 10 erhalten eine Bestätigung und sind dabei.

  • Samstag, 16.03 2019, 13 Uhr

    • S-Bahnhof Schöneweide, am Treppenaufgang vor der Tramhaltestelle
    • S-Bahnhof Köpenick, Eingang Elcknerplatz

    March Against Racism

    Aktive vom Bündnis “Aufstehen gegen Rassismus” in Treptow-Köpenick fahren von den S-Bahnhöfen Schöneweide und Köpenick zum U-Bahnhof Wittenbergplatz. Dort nehmen wir am “March against Rascism” teil. Die Route geht vom Wittenbergplatz durch das kiezige Schöneberg. Die Schlussveranstaltung ist gegen 16.00 Uhr am Kaiser-Wilhlem-Platz 3.

  • Samstag, 16.03.2019, 15 Uhr

    • Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche, Puchanstraße 12, 12555 Berlin

    Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

    Einen Höhepunkt des frühen SA-Terrors in Berlin stellt die sogenannte „Köpenicker Blutwoche“ dar. Im Juni 1933 verschleppten und misshandelten hunderte SA-Angehörige bis zu 500 politisch Andersdenkende, Jüdinnen und Juden, mindestens 23 Menschen starben. Als Begründung für die Verhaftungswelle dienste u.a. das Verbot der SPD am 22. Juni 1933. Als der Sozialdemokrat Anton Schmaus in Notwehr drei SA-Männer niederschoss, eskalierte die Gewalt.
    Die Verbrechen fanden keineswegs im Verborgenen statt, sondern häufig in aller Öffentlichkeit und vor den Augen der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die NS-Führung war nahezu überrascht, wie weit sie mit Folter und Mord gehen konnte, ohne dass sich ihr Polizei, Justiz und Gesellschaft in den Weg stellten. Ganz im Gegenteil liegt die Bedeutung der „Köpenicker Blutwoche“ gerade im totalen Versagen der Zivilgesellschaft.

  • Donnerstag, 21.03.2019, 15 Uhr

    • Museum Treptow, Sterndamm 102, 12487 Berlin

    Öffentliche Kuratorenführungen durch die Ausstellung „zurückGESCHAUT“
    Während der „Ersten Deutschen Kolonialausstellung“ im Jahr 1896 mussten sich 106 Kinder, Frauen und Männer, die in den ehemaligen deutschen Kolonien „angeworben“ wurden, vom Publikum in Berlin anschauen lassen. Diese Kolonialausstellung fand als Teil der Berliner Gewerbeausstellung von 1896 im Treptower Park statt. Von der deutschen Kolonialwirtschaft initiiert, wurde sie mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zu einer aufwendigen Inszenierung des deutschen Kolonialstaates im Rahmen seines imperialen Machtstrebens. Die 106 Menschen, die nicht nur aufmerksam zurückschauten, sondern sich gemeinsam gegen die ihnen zugewiesene Rolle und die Ungerechtigkeiten des kolonialen Staates wehrten, stehen im Fokus der Ausstellung „zurückGESCHAUT“.
    Als Ergebnis einer vom Museum Treptow-Köpenick initiierten und auf Langfristigkeit angelegten Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Berlin Postkolonial e.V., beleuchtet „zurückGESCHAUT“ ein Ereignis, dessen Bedeutung weit über die Bezirksgeschichte von Treptow-Köpenick hinaus und bis in die Gegenwart reicht. Die Beteiligung Schwarzer Menschen hatte dabei nicht nur Einfluss auf Details, sondern war maßgebend bei der Entwicklung des Ausstellungskonzepts und entscheidend bei der Auswahl der Bilder und der Ausstellungstexte. Am Beispiel der „Ersten Deutschen Kolonialausstellung“ von 1896 ist erstmalig eine Dauerausstellung zur Geschichte von Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand entstanden.

  • Donnerstag, 21.03.2019, 18 Uhr

    • STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, Oberspreestraße 182, 12559 Berlin

    Infoabend zum Kieztandem

    Das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum organisiert das Projekt Kieztandem. Bewohner*innen des Bezirks Treptow-Köpenick unterstützen geflüchtete Menschen, die in ihrer Nachbarschaft leben. Als Pat*innen helfen sie, Neu-Berliner*innen, die vor Krieg und Not geflüchtet sind, bei der Orientierung im Alltag. Das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum ist zuständig für die Suche geeigneter Pat*innen, deren Schulung, für den Prozess des Matchings und die Begleitung der Patenschaften.
    Das Projekt Kieztandem zeigt, wie Integration konkret vor Ort und im Alltag funktionieren kann.
    Alle Interessent*innen laden herzlich wir zu unserem Infoabend am 21.03.2019 ab 18 Uhr ein. Wir begrüßen Sie bei uns in der Oberspreestraße 182, 12559 Berlin. Um Anmeldung wird gebeten: anne.eilert@sternenfischer.org.

  • Freitag, 22.03.2019, 16 Uhr

    • FamilienBegegnungsZentrum Altglienicke, Köpenicker Str. 42, Ecke Besenbinderstr. 2, 12524 Berlin

    Nowruz 2019 in Treptow-Köpenick – Lasst uns zusammen das Persische und Kurdische Neujahrsfest feiern

    Wir laden Euch und Sie herzlich ein, mit uns zusammen Nowruz, das Persische und Kurdische Neujahrsfest zu feiern. Es wird Poesie, Musik und Angebote für Kinder geben. Zusammen können wir tanzen, uns austauschen und eine Kleinigkeit zu essen genießen. Wir freuen uns aufs gemeinsame Feiern!

  • Freitag, 22.03.2019, 10 Uhr

    • CABUWAZI Treptow, Bouchéstraße 74, 12435 Berlin

    Move on – mit Bewegung gegen Rassismus

    Vom 11.03.-15.03 werden 33 Kinder der Waldorfschule Südost eine Workshopwoche im CABUWAZI Treptow erleben. Mit den bewegten Methoden der Zirkus, -Tanz -und Theaterpädagogik werden die Schüler*innen ein bewegtes Zeichen gegen Rassismus setzen.
    Zur öffentlichen Aufführung am 15.03. um 10:00 Uhr laden wir herzlich ein. Vom 18.03. – 22.03. zeigen Schüler*Innen einer Förderschule wie inklusive Bildung gegen Rassismus aussehen kann. Öffentliche Aufführung im Zirkuszelt am 22.03. um 10:00 Uhr. Move on!

  • Freitag, 22.03.2019, 15 Uhr

    • IB-Übergangswohnheim, Alfred-Randt-Str. 19, 12559 Berlin

    FRÜHLINGSERWACHEN – Saisonstart im “Garten der Hoffnung”

    Frühjahrsputz im Garten sowie rund ums Wohnheim. Gemeinsam aufräumen, die Hinterlassenschaften des Winters beseitigen und die Hochbeete und Pflanzflächen für den Frühling vorbereiten. Interessierte Anwohner*innen und Nachbar*innen sind ganz herzlich willkommen.
    Mit freundlicher Unterstützung der BSR Berliner Stadtreinigung – Projekt “Kehrenbürger”.

  • Freitag, 22.03.2019, 15 Uhr

    • IB-Übergangswohnheim, Alfred-Randt-Str. 19, 12559 Berlin

    Begegnungscafé

    Für alle Nachbar*innen, Bewohner*innen und ehrenamtlich Tätigen.
    Miteinander ins Gespräch kommen. Hier könnt Ihr Euch kennenlernen, erzählen, zuhören, Fragen stellen, Sprachbarrieren abbauen & Freundschaften aufbauen.
    Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Jede*r ist herzlich willkommen.
    Es gibt Kaffee & Tee, Gebäck & Obst. Wer will, kann gerne noch etwas mitbringen.
    Mit freundlicher Unterstützung durch BENN Allende-Viertel / Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften.

  • Samstag, 23.03.2019, 15 Uhr

    • Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche, Puchanstraße 12, 12555 Berlin

    Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche

    Einen Höhepunkt des frühen SA-Terrors in Berlin stellt die sogenannte „Köpenicker Blutwoche“ dar. Im Juni 1933 verschleppten und misshandelten hunderte SA-Angehörige bis zu 500 politisch Andersdenkende, Jüdinnen und Juden, mindestens 23 Menschen starben. Als Begründung für die Verhaftungswelle dienste u.a. das Verbot der SPD am 22. Juni 1933. Als der Sozialdemokrat Anton Schmaus in Notwehr drei SA-Männer niederschoss, eskalierte die Gewalt.
    Die Verbrechen fanden keineswegs im Verborgenen statt, sondern häufig in aller Öffentlichkeit und vor den Augen der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die NS-Führung war nahezu überrascht, wie weit sie mit Folter und Mord gehen konnte, ohne dass sich ihr Polizei, Justiz und Gesellschaft in den Weg stellten. Ganz im Gegenteil liegt die Bedeutung der „Köpenicker Blutwoche“ gerade im totalen Versagen der Zivilgesellschaft.

  • Sonntag, 24.03.2019, 15 Uhr

    • Museum Treptow, Sterndamm 102, 12487 Berlin

    Öffentliche Kuratorenführungen durch die Ausstellung „zurückGESCHAUT“
    Während der „Ersten Deutschen Kolonialausstellung“ im Jahr 1896 mussten sich 106 Kinder, Frauen und Männer, die in den ehemaligen deutschen Kolonien „angeworben“ wurden, vom Publikum in Berlin anschauen lassen. Diese Kolonialausstellung fand als Teil der Berliner Gewerbeausstellung von 1896 im Treptower Park statt. Von der deutschen Kolonialwirtschaft initiiert, wurde sie mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zu einer aufwendigen Inszenierung des deutschen Kolonialstaates im Rahmen seines imperialen Machtstrebens. Die 106 Menschen, die nicht nur aufmerksam zurückschauten, sondern sich gemeinsam gegen die ihnen zugewiesene Rolle und die Ungerechtigkeiten des kolonialen Staates wehrten, stehen im Fokus der Ausstellung „zurückGESCHAUT“.
    Als Ergebnis einer vom Museum Treptow-Köpenick initiierten und auf Langfristigkeit angelegten Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Berlin Postkolonial e.V., beleuchtet „zurückGESCHAUT“ ein Ereignis, dessen Bedeutung weit über die Bezirksgeschichte von Treptow-Köpenick hinaus und bis in die Gegenwart reicht. Die Beteiligung Schwarzer Menschen hatte dabei nicht nur Einfluss auf Details, sondern war maßgebend bei der Entwicklung des Ausstellungskonzepts und entscheidend bei der Auswahl der Bilder und der Ausstellungstexte. Am Beispiel der „Ersten Deutschen Kolonialausstellung“ von 1896 ist erstmalig eine Dauerausstellung zur Geschichte von Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand entstanden.

Internationale Wochen gegen Rassismus 2019 in Treptow-Köpenick - A3-Plakat

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Internationale Wochen gegen Rassismus 2019 in Treptow-Köpenick - A2-Plakat

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