Amtsgericht Neukölln

Das Amtsgericht Neukölln, Karl-Marx-Str. 77/ Ecke Schönstedtstr. 17, wurde in den Jahren 1899 bis 1901 nach den Entwürfen der Architekten Faerber und Bohl im Stil der Neurenaissance erbaut. Der große monumental wirkende Bau demonstriert den Anspruch Rixdorfs, sich als Großstadt zu präsentieren.

Mit dem Amtsgericht begann der Aufbau des Rixdorfer Regierungs- und Verwaltungszentrums zwischen der heutigen Karl-Marx-Straße und der Sonnenallee. Zu diesem Zentrum gehörten außerdem das Rathaus, das Finanzamt, das kaiserliche Postamt, die Sparkasse und das Polizeipräsidium.

Das Amtsgericht unterbricht durch seine Größe und architektonische Gestaltung die Monotonie der Wohnhäuser an der Karl-Marx-Straße. Die abgeschrägte Ecke, der so entstehende kleine Vorplatz und die durch Giebel und Türmchen gebildete Berliner Ecke schaffen eine räumliche Situation, die im Verhältnis zu der an der Karl-Marx-Straße üblichen Bauweise großzügig und bewusst gestaltet wirkt.

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