Drucksache - 1589/XX  

 
 
Betreff: Plastikmüll an Neuköllner Schulen vermeiden
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:GrüneBildung, Schule und Kultur
Verfasser:Kopp, ChristophSchulze, Karsten
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung - 2. Lesung
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Vorberatung
27.11.2019 
41. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin überwiesen   
Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur Ausschussberatung
14.01.2020 
37. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Kultur vertagt   
11.02.2020 
38. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung, Schule und Kultur mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Beschluss
26.02.2020 
44. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin vertagt   
09.03.2020 
45. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin vertagt   
29.04.2020    46. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin      

Beschlussvorschlag
Anlagen:
Antrag
Überweisung BSK
Ausschuss vertagt 1
Ausschuss Beschluss
Beschlussempfehlung vertagt 1
Beschlussempfehlung vertagt 2

Der Ausschuss für Bildung, Schule und Kultur empfiehlt der Bezirksverordnetenversammlung die Annahme des Antrages in folgender Fassung:

 

Änderung: Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, dahingehend zu wirken, dass bei der Auswahl zukünftiger Schulcaterer und Cafeteriabetreiber sowie bei der Verlängerung bereits bestehender Verträge mit solchen, einheitliche Auswahlkriterien anzuwenden sind, die sich an aktuellen ökologischen Standards orientieren. Dazu zählt unter anderem, dass die Mahlzeiten in Mehrwegboxen angeliefert und ausgeteilt werden, Lunchpakete nicht in Plastiktüten, Folien und Verpackungen ausgegeben werden und anstelle von Pappbechern ausschließlich Mehrwegbecher verwendet werden.

 

Ursprung: Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird gebeten, dahingehend zu wirken, dass bei der Auswahl zukünftiger Schulcaterer und bei der Verlängerung bereits bestehender Verträge mit solchen, einheitliche Auswahlkriterien anzuwenden sind, die sich an aktuellen ökologischen Standards orientieren. Dazu zählt unter anderem, dass die Mahlzeiten in Mehrwegboxen angeliefert und ausgeteilt werden, Lunchpakete nicht in Plastiktüten, Folien und Verpackungen ausgegeben werden und anstelle von Pappbechern ausschließlich Mehrwegbecher verwendet werden.

 

Begründung: Wenn wir Schule als Ganzes betrachten, darf der Erziehungsprozess nicht mit dem Unterricht enden, sondern muss sich über sämtliche Bereiche des Schulalltags erstrecken. Den Schüler*innen muss auch in den Pausen und bei den Mahlzeiten vermittelt werden, wie wichtig ökologisches Handeln ist und welch großen Beitrag dies für den Umweltschutz darstellt. In Anbetracht der Umweltbelastung durch vermeidbaren Müll und der Erziehung der Lernenden zu ressourcenschonendem Verhalten stehen wir in der Pflicht, auch einen Mehraufwand in Kauf zu nehmen, um überflüssigen Müll zu vermeiden.

 
 

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