Auszug - Mitteilungen der Verwaltung  

 
 
17. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wohnen
TOP: Ö 8
Gremium: Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen Beschlussart: erledigt
Datum: Do, 12.04.2018 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 - 19:30 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Çigli-Zimmer Rathaus Neukölln
Ort: Karl-Marx-Str. 83, 12040 Berlin
 
Beschluss


Ringbahnhöfe

Für das Bauvorhaben wurden mehrere Architekturbüros in einem Werkstattverfahren um Entwürfe gebeten. Die Fraktionen waren hierzu eingeladen. Bei den nun vorgestellten sechs Konzepten konnte keines die Jury vollends überzeugen. Zwei Entwürfe werden nicht weiter verfolgt, zwei teilen sich den zweiten Platz. Beabsichtigt ist u.a. eine klassische Blockrandbebauung und Bau eines 60m hohen Gebäudes an der Karl-Marx-Straße mit einem öffentlichen Terrassenbereich.

 

Frau Fuhrmann möchte wissen, wie verbindlich die Planungen sind. Sie empfindet die 60m für das Gebäude dort als sehr mächtig und plädiert für ein nicht so hohes Gebäude.

 

Herr BzStR Biedermann weist darauf hin, dass das jetzige Verfahren aus den Überlegungen im Baukollegium entstanden ist. Die Entwürfe haben seines Erachtens durch das Verfahren gewonnen. Die weiteren Schritte im Planverfahren unterscheiden sich nicht von den anderen Bebauungsplänen. Die Planungshoheit liegt beim Bezirk. Die BVV ist nicht gezwungen, den Plänen zuzustimmen. Sodann bittet Herr BzStR Biedermann um einen frühzeitigen Hinweis.

 

Netzestraße/Friedhof Jerusalem-Kirchhof V

Der evangelische Friedhofsverband möchte auf dem hinteren Teil eine Gemeinschaftsunterkunft zusammen mit einer Begegnungsstätte für Geflüchtete errichten. Bisher ist keine Bebauung mit einer Begegnungsstätte möglich, da dies von den im Baugesetzbuch getroffenen Sonderregelungen nicht gedeckt ist. Die Gemeinschaftsunterkunft wird gleichwohl gebaut. Sobald hier das Planungsrecht geschaffen ist, kann die Begegnungsstätte eingerichtet werden.

 

Verstetigung QM-Gebiete

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hält neben den Gebieten Schillerpromenade, Körnerpark und Gropiusstadt trotz der bezirklichen Bedenken auch das QM Richardplatz Süd grundsätzlich für verstetigungsreif. Gleichwohl fehlt hier bisher ein Ankerort. Sofern der Bezirk verbindlich zusichert, innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre einen zentralen Ankerpunkt im Gebiet zu realisieren, würde die Senatsverwaltung einer Zusammenlegung mit dem QM Ganghofer Straße zum QM Rixdorf zustimmen. Andernfalls soll das Gebiet ebenfalls 2020 verstetigt werden. Bei einem Ankerpunkt handelt es sich um eine Einrichtung im QM-Gebiet, aus welcher die Nachbarschaftsarbeit im Quartier koordiniert wird (Nachfrage Herr Morsbach). Hierfür laufen im Bezirksamt derzeit die Abstimmungen, um perspektivisch einen Standort für das Quartier entwickeln zu können.

 

Sonnenallee/Hobrechtstraße

Gerüchten zufolge soll dort ein Hotel entstehen, die der Bezirk bisher nicht bestätigen kann, obgleich ein Beherbergungsbetrieb an der Sonnenallee planungsrechtlich zulässig wäre. Die bezirkliche Beratung erfolgte u.a. in Richtung betreutes Wohnen/Trägerwohnungen. Für das Grundstück der ehemaligen Esso-Tankstelle liegt jedoch bisher kein Bauantrag vor.


 
 

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