Die 1888-1890 erbaute Alte Dorfschule in Rudow ist Berlins zweitältester erhaltener Schulbau im neugotischen Stil. Der Bau war aufgrund des Bevölkerungswachstums nötig. Der Platz in den Schulräumen der Küsterei in der Köpenicker Straße 187 reichte nicht mehr aus.
1934 wird ein weiterer Schulneubau in der Köpenicker Straße nötig. In der alten Dorfschule wurde aber weiterhin unterrichtet. Im Keller der Schule befand sich die öffentliche Badeanstalt.
2001 wurde der reguläre Schulbetrieb eingestellt. Das Kulturamt Neukölln wandelte das Haus in einen Kulturstandort um. Die Räumlichkeiten werden heute von dem Verein Alte Dorfschule Rudow e.V., der Volkshochschule und der Musikschule genutzt. In der ehemaligen Turnhalle befindet sich der Rudower Heimatverein.