Gegen die Härte - Lesung und Gespräch mit Alice Hasters
Pressemitteilung vom 09.10.2026
am 15. Oktober 2026 um 18 Uhr in der Helene-Nathan-Bibliothek
Alice Hasters ist Autorin und Kulturkritikerin. In Ihrem neuen Buch „Anti-Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten“ geht sie der Frage nach, was mit einer Gesellschaft passiert, in der Stärke mit Härte verwechselt und Verletzlichkeit als Schwäche abgewertet wird.
Die Autorin zeigt, wie Menschen, denen Unrecht widerfährt, sich häufig rechtfertigen müssen, während andere sich selbst als Opfer empfinden, sobald ihre Privilegien oder Machtpositionen infrage gestellt werden. Mit dem Begriff des „Anti-Opfers“ macht sie diese Täter-Opfer-Umkehr sichtbar und beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Folgen. Alice Hasters erinnert uns daran, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist und dass eine gerechtere Gesellschaft dort beginnt, wo wir einander zuhören, statt Leid gegeneinander aufzurechnen.
Moderation: Evelyn Linde vom F3_kollektiv
Diese Veranstaltung ist Teil der Umsetzung von Maßnahmen im Kontext Antisemitismus/Rassismus/Diskriminierung im Kulturbereich.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail oder telefonisch: 030/ 90239-4313.
Helene-Nathan-Bibliothek
Karl-Marx-Str. 66 (in den Neukölln Arcaden)
12043 Berlin