Kiez-Spaziergänge des Stadtentwicklungsamts Neukölln mit dem „Bewährt-vor-Ort“- Siegel 2026 ausgezeichnet

Pressemitteilung vom 17.09.2026

Die Kiez-Spaziergänge des Stadtentwicklungsamts Neukölln sind am 16. September 2026 im Rahmen des Forums der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) in Leipzig mit dem „Bewährt-vor-Ort“-Siegel 2026 ausgezeichnet worden. Das Siegel verleiht der Deutsche Städte- und Gemeindebund zusammen mit der Allianz Re:Form und der KGSt. Die Auszeichnung würdigt kommunale Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben und auf andere Kommunen übertragen werden können. Die Fachjury wählte die Neuköllner Kiez-Spaziergänge aus 49 Bewerbungen im Themenfeld „Verwaltung als Partnerin – Koproduktion vor Ort“ aus.

Bei den jetzt ausgezeichneten Kiez-Spaziergängen erklärt das Neuköllner Stadtentwicklungsamt komplexe Stadtplanungsprozesse direkt vor Ort, in diesem Jahr beispielsweise in Rixdorf und auf dem ehemaligen RIAS-Gelände in Britz. Seit 2025 werden die Spaziergänge auch in Einfacher Sprache angeboten. In einer Kooperation mit dem Kinder- und Jugendparlament Neukölln fand auch eine Kinder- und eine Kiez-Schatzsuche für junge Menschen statt.

Die Fachjury hob bei der Verleihung besonders hervor, dass das Format in Einfacher Sprache einen niedrigschwelligen Zugang zu Stadtplanungsthemen schafft und damit konkrete Teilhabe ermöglicht.

Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr: „Stadtplanung betrifft alle, aber sie ist wie andere Disziplinen auch von Fachsprache bestimmt. Mit den Kiez-Spaziergängen erklären wir verständlich, wie Stadtentwicklung vor Ort passiert. Diese Auszeichnung gehört allen, die das Format entwickelt haben und in der Vorbereitung und Durchführung immer wieder mit Leben füllen.”

Das Siegel „Bewährt vor Ort” wurde 2026 zum dritten Mal verliehen. Es zeichnet wegweisende kommunale Innovationen aus vier Themenfeldern aus: „Zukunftsfähiges Bauen und Wohnen“, „Gesund leben in einer Welt im Wandel“, „Nachbar:innen werden“ sowie „Verwaltung als Partnerin – Koproduktion vor Ort“.