„Risikofaktor Geschlecht: Wenn die medizinische Norm zur Gefahr wird" - Ausstellung in der VHS Neukölln
Pressemitteilung vom 04.05.2026
Die Volkshochschule Neukölln zeigt vom 4. Mai bis 8. Juli 2026 die Ausstellung „Risikofaktor Geschlecht: Wenn die medizinische Norm zur Gefahr wird“ von Ärztinnen des Deutschen Ärztinnenbundes und der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin mit aktuellen Informationen zur geschlechtersensiblen Medizin.
Während die geschlechtersensible Medizin politisch an Bedeutung gewinnt, haben etwa 70 Prozent der Bevölkerung noch nie von diesem Thema gehört. Eine Wissenslücke, die vor allem Frauen durch eine medizinische Forschung benachteiligt, die Medikamente oft vorrangig an Männern testet („Gender Health Gap“).
Die Ausstellung „Risikofaktor Geschlecht: Wenn die medizinische Norm zur Gefahr wird“ macht zentrale Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei Erkrankungen wie Herzinfarkt, Osteoporose oder Depressionen sichtbar. Sie zeigt anschaulich, wie sich Symptome, Häufigkeit und Krankheitsverläufe unterscheiden und welche Konsequenzen sich daraus für Prävention, Diagnose und Therapie ergeben. Ergänzt wird dies durch konkrete Handlungsempfehlungen.
Die Ausstellung erklärt, warum eine „Unisex-Diagnostik“ oft nicht ausreicht, und wie Betroffene geschlechtsspezifische Symptome bei sich selbst und anderen besser einordnen können. Dieser Erkenntnisgewinn befähigt Patientinnen und Patienten, im Gespräch mit Ärztin oder Arzt gezielter nachzufragen, um potenzielle Fehldiagnosen zu verhindern, die selbst erfahrenem Fachpersonal unterlaufen können.
„Risikofaktor Geschlecht: Wenn die medizinische Norm zur Gefahr wird“
4. Mai – 8. Juli 2026
Öffnungszeiten: Mo – Fr 8:30 Uhr – 20 Uhr, Sa u. So 10 Uhr – 16 Uhr (geschlossen 14. – 17. Mai und 23. – 26. Mai)
Der Eintritt ist frei.
Volkshochschule Neukölln
Foyer im Kurt-Löwenstein-Haus,
Karlsgartenstraße 6
12049 Berlin