Preisträger:innen des Neuköllner Kunstpreises 2026

Pressemitteilung vom 17.02.2026

Mehr als 160 Künstler:innen mit einem Wohnsitz oder Atelierstandort in Neukölln hatten sich für den diesjährigen Neuköllner Kunstpreis beworben. Acht Künstler:innen wurden von der Fachjury für den Preis nominiert. Am 13. Februar 2026 verlieh Kulturstadträtin Janine Wolter den 10. Neuköllner Kunstpreis in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Martin Hikel im Heimathafen Neukölln an die folgenden drei Künstler:innen:

Der 1. Preis mit einem Preisgeld von 3.000 Euro ging an die Künstlerin Va-Bene Elikem Fiatsi und das Werk „Monument of Second Skin”. Die Installation überzeugte die Jury durch ihre unmittelbare haptische Präsenz und Zugänglichkeit, die einen direkten Einblick in die persönliche Geschichte der Künstlerin ermögliche und auf den gesellschaftlichen Diskurs der Anerkennung nicht-binärer Geschlechtsidentitäten verweise.
Selma Laura Köran erhielt den 2. Preis sowie 2.000 Euro für die Videospiel-Installation „Total Siege of the Sky”. Den 3. Preis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro erhielt Maryna Makarenko für ihre Videoinstallation „Sun Eaters“.

Ein Werk der Künstlerin Anita Esfandiari wird als Zusatzpreis von der Wohnbauten Gesellschaft mbH STADT UND LAND angekauft und seinen Platz in der Konzernzentrale des Neuköllner Wohnungsbauunternehmens finden.

Janine Wolter, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport: „Der Neuköllner Kunstpreis ist längst mehr als eine Auszeichnung. Er ist ein sichtbares Zeichen für die Lebendigkeit, Qualität und Vielfalt unserer lokalen Kunstszene. Die eingereichten Arbeiten spiegeln nicht nur eine enorme Bandbreite an Ausdrucksformen wider, sondern auch die Internationalität unseres Bezirks.“

Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Sven Beckstette (Kurator Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart), Claudia von Funcke (Künstlerin und Preisträgerin des Neuköllner Kunstpreises 2018), Yolanda Kaddu-Mulindwa (Leitung Kommunale Galerien Neukölln), Kat Nowak (Festivalleitung 48 Stunden Neukölln), Ceren Saner (Künstlerin und Preisträgerin des Neuköllner Kunstpreises 2024), Laura Helena Wurth (Kunstkritikerin und Autorin). Die Juryleitung (ohne Stimmrecht) hatte Nora Zender.

Der Neuköllner Kunstpreis ist eine Kooperation des Fachbereichs Kultur mit dem Kulturnetzwerk Neukölln e. V.. Ideell und finanziell wird dieses Veranstaltungsformat durch die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH unterstützt.

Die Arbeiten der acht nominierten Künstler:innen für den Neuköllner Kunstpreis 2026 (Rula Ali, Anita Esfandiari, Va-Bene Elikem Fiatsi, Uladzimir Hramovich, Selma Laura Köran, Maryna Makarenko, muSa michelle mattiuzzi und Tatsuma Takeda) sind noch bis zum 19. April 2026 in der Galerie im Saalbau zu sehen.

Weitere Informationen zur Gruppenausstellung der nominierten Künstler:innen sowie zu Führungen durch die Ausstellung finden Sie hier.