Podiumsdiskussion "Femizide: Zwischen Strafrecht und Schweigen" am 11. Februar 2026
Pressemitteilung vom 21.01.2026
„Forum“- Podiumsdiskussion mit Liveaufzeichnung (rbb24 Inforadio) am Mittwoch, 11. Februar 2026 im BVV-Saal des Rathauses Neukölln
Karl-Marx-Straße 83, 12043 Berlin, BVV-Saal, 2. OG
Einlass 17:30 Uhr, Liveaufzeichnung ab 18 Uhr (1 Stunde)
Das „Forum“ vom rbb24 Inforadio lädt in Kooperation mit Terre des Femmes und mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks Neukölln zum Podiumsgespräch„Femizide: Zwischen Strafrecht und Schweigen“ ein. Die öffentliche Veranstaltung im BVV-Saal des Rathauses Neukölln wird live aufgezeichnet und am 15. Februar 2025 im rbb24 Inforadio ausgestrahlt.
RBB-Moderatorin Sandra Schwarte diskutiert mit den Podiumsgästen darüber, was eine Gesellschaft, was ein Staat tun muss, um Morde und Gewalt an Frauen aufgrund ihres Geschlechts zu verhindern. Auf dem Podium sind:
Stefanie Hubig, Bundesjustizministerin,
Christina Clemm, Rechtsanwältin für Familien- und Strafrecht,
Gerhard Hafner, Psychologe in der Täterarbeit,
Gesa Birkmann, Geschäftsführerin Terre des Femmes,
Moderation: Sandra Schwarte, RBB24 Inforadio.
Der Eintritt zur dieser Veranstaltung ist frei.
Anmeldung: Wenn Sie dabei sein und mitdiskutieren möchten, dann melden Sie sich bitte über das Kontaktformular des RBB Inforadios hier an.
Fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet.
Vorschläge für politisches Handeln gibt es viele: „Femizid“, der Tod einer Frau, weil sie eine Frau ist, könnte als eigenes Mordmerkmal ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden. Um geschlechtsspezifische Gewalt klarer zu benennen und zu ahnden. Ein anderer Vorschlag: Täter könnten mit Fußfesseln an Gewalt gehindert werden.
Fachleute sagen aber: Das ist ein gesellschaftliches Problem, das tiefer reicht und ungern ausgesprochen wird: Gesellschaftliche Muster, Rollenbilder und Stereotype unterstützen diese Gewalt. Es brauche ein Umdenken, einen gesellschaftlichen Aufschrei, um das Thema aus der Tabuzone zu holen.