Podiumsgespräch „Nachdenken über Jahn“ im Museum Neukölln

Pressemitteilung vom 31.03.2025

am 09. April 2025 um 19:00 Uhr
Museum Neukölln, Alt-Britz 81, 12359 Berlin

Wie geht es weiter mit Jahn? Gemeinsam mit seinen Gästen diskutiert das Museum Neukölln über eine zukunftsgewandte Erinnerungskultur in Neukölln. Es geht um ein bi-direktionales Erinnern – es geht um eine Rückschau auf die Vergangenheit, gepaart mit einer Vorausschau auf unsere Zukünfte.

Begrüßung
Janine Wolter, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport

Podium
Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr
Lia Bach und Lea Meister, Projekt FALLING MONUMENTS?
Claudia von Gélieu, Netzwerk Frauen in Neukölln
Dr. Veronika Springmann, Leiterin des Sportmuseum Berlin
Rainer Brechtken, Ehrenpräsident des Deutschen Turnerbundes
Dr. Matthias Henkel, Leiter des Fachbereich Museum | Stadtgeschichte | Erinnerungskultur (Moderation)

Friedrich Ludwig Jahn war stets – auch schon zu seinen Lebzeiten – eine umstrittene Person. Wie die derzeit laufende Ausstellung „DENK MAL JAHN. Ein Beitrag zur Diskussion über das Jahn-Denkmal in der Hasenheide“ zeigt, hat jede Zeit einen sehr eigenen fokussierten Blick auf Jahn entwickelt.

Das heißt nicht, dass die Relikte aus unseren Vergangenheiten einen Anspruch auf Unveränderlichkeit hätten. Es bedarf geradezu einer zeitgenössischen Kommentierung, Kontextualisierung, einer Transformation. Ein Denkmal ist eben auch ein DENK MAL – eine Aufforderung zum Nach- und Vorausdenken; ist ein sinnlicher Ort des Geschichtserlebens; und sei es, dass wir uns mit Schrecken von ihm abwenden.

Wir müssen Jahn nicht verehren – oder gar lieben.
Wir müssen viel mehr mit dem Jahn „in uns“ umgehen…

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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