Newsletter Soziales und Gesundheit - Februar 2026

Hintergrund-Bildung-Symbole

Liebe Leser und Leserinnen,

seit drei Wochen absolviere ich ein Schülerpraktikum im Bereich Soziales und Gesundheit bei Hannes Rehfeldt. Im folgenden Newsletter stelle ich euch vor, wo ich überall war und was ich erleben durfte.

Über mich

Ich bin 15 Jahre alt und mache ein Schülerpraktikum bei Hannes Rehfeldt. Ich bin in Neukölln geboren und aufgewachsen. Zudem bin ich Schüler auf einem Gymnasium in Neukölln. Ich mache hier ein Schülerpraktikum, da ich mich sehr für Politk und Geschichte interesiere und mir erhoffe, in der Zukunft etwas in dieser Richtung zu machen

Abteilungen in denen ich war

  • Zahnärztlicher Dienst des Gesundheitsamtes :
    Ich begleitete Herrn Dr. Netz dabei, wie er Kindern zeigte wie man sich richtig die Zähne putzt. Außerdem kontrollierte er die Zähne nach Karies etc. Hier konnte ich sehen, wie das Gesundheitsamt nicht nur theoretisch arbeitet sondern auch praktisch. Meiner Meinung nach ist dieser Dienst sehr wichtig, da gerade Kinder gesunde und auch saubere Zähne brauchen, weil sie sonst sich z.B sprachlich nicht richtig entfalten können oder auch unter starken Zahnschmerzen leiden können.
  • Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege :
    Ich durfte an einer Sitzung der Stadträte für Gesundheit teilnehmen. Hier konnte ich Einblicke in die Verwaltung unter den Stadträten und Stadträtinnen für Gesundheit erhalten. Ich finde diesen Bereich interessant da auch wenn er nur theoretisch ist hier viele Dinge besprochen werden, die einen größeren Einfluss haben können.
  • Amt für Soziales und Grundsicherung :
    Ich begleitet die Arbeiter und Arbeiterinnen des Amt für Soziales und der Grundsicherung wie sie die Anträge von Personen für finanzielle Absicherung kontrollierten. In diesen Bereich bekam ich viele Einblicke in die Verwaltung des Amtes. Ich finde dieses Amt wichtig, da sich hier um die Grundsicherung von vielen Menschen gekümmert, die z.B. nicht gerade arbeiten gehen können oder eine Rente erhalten.
  • Infektionsschutz und umweltbezogener Gesundheitsschutz des Gesundheitsamtes :
    Im Gesundheitsschutz besuchtete ich eine Kita, die auf Mängel in der Sauberkeit untersucht wurde. Zudem wurde mir gezeigt, wie das Gesundheitsamt Infektionsketten durchbricht, z.B. indem Personen mit einer meldepflichtigen Kranheit im Infektionsschutz anrufen, worauf hin wichtige Daten von ihnen aufgenommen werden. Hier konnte ich sowohl praktisch als auch theoretisch lernen, wie das Gesundheitsamt agiert. Ich finde dieses Amt interessant da sich nicht nur darum kümmert dass Arztpraxen oder öffentliche Einrichtungen sauber sind, sondern auch Infektionsketten durchbricht was gerade in der Corona Pandemie sehr wichtig für die Allgemeinheit war.
  • Seniorenservice :
    Im Seniorenservice wurde mir gezeigt, wie man sich um ältere Menschen kümmert, z.B in den man ein großes Mittagsessen vorbereitet. Der Seniorenservice hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich um alte Menschen zu kümmern. Persönlich finde ich das für ältere Personen sehr gut und bin der Meinung, dass jede Oma oder jeder Opa da einmal mindestens hin sollte, da oft ältere Menschen unter Einsamkeit leiden.
  • Straßensozialarbeit des Sozialamtes
    Mit den Sozialarbeitern des Sozialamts habe ich mit erlebt, wie sich das Amt um Obdachlosigkeit kümmert. Ich bin zwei mit Mitarbeiterinnen des Sozialamtes durch die Straßen von Neukölln gelaufen und haben dort obdachlosen Personen Hilfe angeboten. Oft gaben wir ihnen eine Karte wo die Namen der Mitarbeiterinnen rauf standen und wo sie hin müssen, damit ihnen dabei geholfen wird eine Wohnung zu finden oder Bügergeld zu bekommen. Hier konnte ich Einblicke darüber gelangen, wie Menschen in Obdachlosigkeit leben und wie man diesen Personen helfen kann. Ich finde diese Arbeit sehr lohnenswert, da sich hier um Personen gekümmert wird die sich oft in einer Abwärtsspirale sind aus der sie meistens nicht selbst rauskommen können.
  • Jobcenter
    Innerhalb des Jobcenters war ich in vielen verschiedenen Abteilungen, in denen ich zum Großteil hospitiert habe. In diesen Abteilungen habe ich gesehen wie Personen versucht wird neue Jobs zu vermitteln oder ihnen beim Empfang geholfen wird. Ich finde das Jobcenter bedeutend, da es sich um Personen kümmert, die keinen Job haben. Zudem gibt es ihnen nicht nur Geld damit sie weiter leben können sondern helfen ihnen auch dabei, dass sie neue Jobs finden.

Projekte über die ich Informationen gesammelt habe

  • Freiwillige Arbeitsgelegenheiten
    In diesem Projekt soll es asylsuchenden Personen ermöglicht werden, freiwillige Arbeit zu verrichten. Damit eine kooperative Atmosphäre entsteht ist die Arbeit frewillig. Zusätzlich sollen die Arbeiter pro Stunde 0,80 Euro verdienen und pro Woche 20 Stunden arbeiten. Jedoch sollte man bedenken, dass die Arbeit nicht verrichtet wird um Geld zu verdienen, sondern es als eine Chance sehen, um sich besser zu integrieren. Innerhalb von Neukölln sollen 200 Personen bei diesen Projekt mitmachen und dazu pro 20 Personen eine leitende Person von einem Träger. Ich finde, dass es so etwas geben sollte, da einige Asylsuchende keine Arbeitserlaubnis haben und deswegen nichts machen können. Mit dieser freiwilligen Arbeit können betroffene Personen in eine Routine kommen, was auch gesünder für die Psyche ist.
  • Mundgesundheit bei Kindern
    Auch wenn die Zahnmedizin zum Großteil in der Verantwortung der Eltern liegt versucht der Stadtrat auch zu helfen. Die Zahmedizin ist gerade im jungen Alter wichtig da sich dort viele sprachlichen Fähigkeiten entwickeln. Um gesunde Zähne zur gewähleisten wird eine gesunde Ernährung empfohlen, das regemäßige Putzen von den Zähnen und reglmäßige zähnärzliche Untersuchungen. Außerdem gehen Grundschulen zum Zähnärtzlichen Dienst des Gesundheistamt, damit dort die Kinder aufgeklärt werden wie und warum man sich die Zähne putzt. Anschließend werden sie von einem Arzt untersucht und bekommen danach ein Blatt, wo drauf steht ob sie zum Zahnarzt müssen, wenn ja müssen sie auch später bestätigen, dass beim Zahnarzt waren.
    Ich finde es wichtig, dass man versucht, die Zahngesundheit zu fördern, da es auch wichtig ist für das zukünftige Leben, gesunde und auch saubere Zähne zu haben.

Was habe ich in mein Praktikum gemacht?

Innerhalb meines Praktikums war ich nicht nur in vielen Abteilungen sondern auch im Büro bei Herr Rehfeldt. Dort habe ich viele Meeting beigewohnt und mir Notizen gemacht, zudem habe selten kleine Aufgaben verrichtet, wie das Anfordern von neuen Stiften.

Außerdem schreibe ich jetzt diesen Newsletter.

In den verschiedenen Ämtern habe ich bei Aufgaben geholfen oder mit Notizen gemacht. Oft vor Meetings habe ich ich große Texte bekommen darüber worum es geht oder was zum Beispiel verändert werden soll. Zudem hat Hannes Rehfeldt mit den Ordnungamt vereinbart das ich einen Tag mit ihnen verbringen kann.

Student schreibt in ein Notizbuch

Anforderungen

Als Praktikant brauchte ich kleine Vorkenntnisse über Politik und Verwaltung.
Außerdem muss man höflich und freundlich sein. Zudem muss man eine gewisse Menge von Interesse mit bringen. Allerdings wird allgemein nicht viel von mir gefordert, außer vorbereitet zu sein, Höflichkeit und sich Mühe zu geben.

Notizbücher, Stifte, Smartphone

Mein Persönlicher Eindruck

Mein Eindruck innerhalb von drei Wochen ist überwiegend positiv. An meinen ersten Tag wurde ich freundlich empfangen, zudem waren alle Personen in den verschiedenen Abteilungen immer freundlich und offen zu mir wie ich zu ihnen. Außerdem war das Praktikum abwechslungsreicher und auch spaßig anders als von den Praktika meiner Schulfreunde, die wie ich entnehmen konnte nicht sehr spannend waren. Außerdem konnte ich in meinen drei Wochen viele Eindrücke erlangen, besonders in der Verwaltung.

Meine Arbeitszeiten begannen meistens vom 9 Uhr bis höchstens 15 Uhr, manchmal gab es auch Ausnahmen wo ich dann etwas später kam und früher gang. Abschließend sage ich dass das Praktikum abwechslungsreich, spaßig und angenehm war.