Dass es beim Schulmittagessen nicht immer nur lachende Gesichter gibt, liegt in der Natur der Sache. Dass das auch kein exklusives Phänomen bei Kindern ist, kann jeder bestätigen, der die Verpflegung bei der Bundeswehr genießen durfte.
Die inakzeptablen Zustände bei der Versorgung von 21 Neuköllner Schulen – und weit darüber hinaus – zu Beginn des Schuljahres waren jedoch nicht auf geschmackliche Vorlieben zurückzuführen, sondern auf strukturelle Mängel.
In der vergangenen Woche ist es nun gelungen, mit dem im Vergabeverfahren ausgewählten Caterer eine Einigung zur Auflösung der bestehenden Verträge zu finden. Auf eigenen Wunsch werden vier Neuköllner Schulen beim Caterer verbleiben, was für eine grundsätzliche Zufriedenheit mit dem verbesserten Angebot spricht. Bis Ende November werden die restlichen 17 Schulen voraussichtlich den Caterer wechseln.
Darüber konnte ich am 10. Oktober bereits den Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport der BVV Neukölln unterrichten. Es ist damit eine einvernehmliche und mit weniger rechtlichen Hürden versehene Lösung gefunden worden, als es bei einer einseitigen Kündigung der Verträge der Fall gewesen wäre.
Das wichtigste ist, dass für alle Schülerinnen und Schüler ein zuverlässiges und hochwertiges Essensangebot besteht. Das sicherzustellen, wird auch weiterhin Aufgabe des Bezirksamtes sein.