Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner,
Ostern ist in den den christlichen Religionen ein Fest der Freude. Mit der Auferstehung Jesu siegt das Leben über den Tod. Welch frohere Botschaft kann es geben?
Und doch ging dieser größtmöglichen Freude tiefe Trauer, Verzweiflung, Leid und – zwangsläufig – auch der Tod voraus. Manche Ärzte sagen, “es wird erst schlimmer, bevor es besser wird”. Auch das ist ein Versprechen, das angesichts bereits ertragenem und noch kommendem Leid Hoffnung macht.
Ich erspare Ihnen und mir nun jede Analogie zu politischen und haushalterischen Lage im Land Berlin und im Bezirk Neukölln. Die für Sie passenden Parallelen finden Sie sicherlich selbst. Vielmehr nutze ich die Gelegenheit, Ihnen und Ihre Liebsten ein gesegnetes, frohes und erholsames Ostern bei bestem Wetter zu wünschen.
Haben Sie eine schöne Zeit!
Ihr Hannes Rehfeldt
Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit
Der Senat zu Besuch in Neukölln
Bild: Senatskanzlei
Der Senat zu Besuch in Neukölln
Der Besuch des Senats in Neukölln am 26. März hat die Gegensätze, die unseren Bezirk prägen, deutlich spürbar gemacht. Es war ein guter Besuch, der einen klaren Blick auf Neukölln ermöglicht hat. Auf seine Probleme und Herausforderungen. Aber auch auf seine Chancen und Transformationskraft.
Ich kann mich gut erinnern, wie ich 2018 selbst so einen langen Besuchstag des damaligen Senats in Neukölln mit vorbereitet und begleitet habe. Daher geht mein Dank vor allem an die vielen Kolleginnen und Kollegen im Hintergrund, die von (sehr) früh bis in den Abend hinein den guten Ablauf ermöglicht haben.
Blick vom Estrel-Tower in Richtung Westen
Bild: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Estrel-Tower
Es ist ein atemberaubender Anblick vom 21. Stockwerk des neuen Estrel-Towers. Am Ende werden es gar 45 Etagen! Schon jetzt weithin sichtbar sind das Estrel und das neue bezirksprägende Hochhaus ein tolles Symbol für die Anziehungskraft und Attraktivität Neuköllns.
Vollkommen zu Recht wies auch der Regierende Bürgermeister Kai Wegner darauf hin, dass Neukölln nicht immer nur als Negativbeispiel in der bundesweiten Presse herhalten sollte. Denn bei allen Problemen: „Neukölln ist kein failed Bezirk“.
Skizze des neuen Gebäudes der Tee- und Wärmestube Plus
Bild: Evangelischer Kirchenkreis Neukölln
Tee- und Wärmestube
Von ganz oben ging es ganz nach unten. Denn die sozialen Problemlagen, die es eben nicht nur in Neukölln gibt, waren ein Schwerpunkt des Senatsbesuchs. Doch auch in diesen schweren Themen gibt es Erfolge, die Senat und Bezirk gemeinsam stärken wollen.
Da sind neben ganz neuen Ideen wie den Safe Places, von denen ich kurz berichtete, auch seit vielen Jahren etablierte Projekte wie die Tee- und Wärmestube in der Weisestraße, die den Abschluss des Senatsbesuchs bildete. Die dort geleistete Arbeit ist unschätzbar, aber nicht kostenlos. Sie muss weiter unterstützt und finanziert werden. Bisher stemmen das der Bezirk, Evangelischer Kirchenkreis und das Diakoniewerk Simeon zusammen.
In Zukunft, wenn der geplante neue Standort mit der “Tee- und Wärmestube Plus” endlich Realität ist, wird das ohne den Senat und seine gesamtstädtische Verantwortung nicht gehen.