Newsletter Soziales und Gesundheit Dezember 2023

Bezirksstadtrat Hannes Rehfeldt

Bezirksstadtrat Hannes Rehfeldt

Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner,

wenn Ihr Blick in diesen Tagen auf Ihren Adventkranz zu Hause fällt, ist damit eine Botschaft verbunden, die aktueller ist denn je. Die wöchentliche Zunahme der angezündeten Lichter stehen symbolisch für die nahende Ankunft Jesu Christi. Der sprach in der Überlieferung des Johannes:

“Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.”

Man muss nicht christlichen Glaubens sein, um dieser Botschaft etwas abgewinnen zu können. Die Angst vor der Finsternis wird gebrochen durch die Gemeinschaft. Sei es die Gemeinde um Jesus und seine Jünger oder durch jede andere Gemeinschaft, die füreinander eintritt. Es muss das klare Bekenntnis auch für das nächste Jahr sein, dass wir diejenigen, die außerhalb unserer Gemeinschaft zu stehen scheinen, niemals allein lassen. Auch und gerade dann, wenn die Nächte kälter, der Wind rauer und die Kassen leerer werden.

Ob und welchen Glaubens Sie auch immer sind: ich wünsche Ihnen eine gesegnete und behütete Weihnachtszeit im Kreise derjenigen, die für Sie Gemeinschaft sind.

Beste Grüße
Ihr Hannes Rehfeldt
Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit

Gedenkfeier für einsam Verstorbene

Es ist mittlerweile eine gute und beispielgebende Tradition: die Gedenkfeier für Neuköllnerinnen und Neuköllner, die in diesem Jahr ordnungsbehördlich bestattet wurden. Sie starben ohne Angehörige und werden – so ist es gesetzlich vorgesehen – würdevoll aber weitgehend schmucklos beigesetzt.

Die Neuköllner Gedenkfeier holt das gemeinsame Trauern an diese Menschen nach. Sie wird organisiert und veranstaltet vom Evangelischen Kirchenkreis, der Neuköllner Seniorenvertretung und dem

Am 21. Januar 2024 | 17 Uhr
Phillipp Melanchthon Kirche
Kranoldstrasse 16, 12051 Berlin

Vor ein paar Jahren fand sich nach der Feier ein Eintrag im Gästebuch. Eine Besucherin war spontan gekommen und erfuhr so vom Tod ihres Vaters. „Durch Zufall“, wie sie selber schrieb. Ich kann sagen, dass mir das noch immer nahegeht. Wenn diese Gedenkfeier gerade in diesen Zeiten dazu beiträgt, uns Neuköllner gegenseitig näher zu bringen, dann ist sie ein wahrer Segen.

Lassen Sie uns die Verstorbenen als das in Erinnerung behalten, was sie waren. Neuköllnerinnen und Neuköllner. Nachbarn. Menschen.

Zurück zum Berlin-Pass?

Seit Anfang des Jahres belastet der “Berechtigungsnachweis” gerade dort, wo er eigentlich entlasten soll. Was früher der “Berlin-Pass” war und bei auch dort immer mal vorkommenden Problemen gut funktioniert hat, heißt seitdem “Berechtigungsnachweis” und bereitet Leistungsberechtigte, Verwaltung und BVG erhebliches Kopfzerbrechen.

Trotz vielfacher und parteiübergreifender Warnungen durch die Bezirke hat der letzte Senat dieses Projekt durchgesetzt. Und ist – das sehen mittlerweile (fast) alle so – gescheitert. Digitale Antragsverfahren, die für einen großen Teil der Zielgruppe ungeeignet sind, drohende gewalttätige Auseinandersetzungen in Warteschlangen der BVG, Aufkleber mit QR-Codes als Gipfel der Digitalisierung in Berlin.

Am 23. November habe ich dazu die Sicht der Bezirke im Abgeordentenhaus dargestellt. Die Schilderungen über die reale Praxis vor Ort sorgte für einiges Kopschütteln. Das Hauptargument der zusätzlichen Fälschungssicherheit eines digitalen Verfahrens will mittlerweile auch niemand mehr hören – zu Recht!

Meine Empfehlung, um diesen Irrweg wieder zu verlassen: wir kehren zurück zum funktionierenden “Berlin-Pass” und lassen ihn dort ausstellen, wo auch die Leistungsbescheide erlassen werden. Digitalisierung ist nur so gut, wie sie gemacht wird. Und da hat die Berliner Verwaltung noch sehr viel aufzuholen – das darf aber nicht auf dem Rücken der Berlinerinnen und Berliner passieren.

Mein gesamtes Statement im Ausschuss für Arbeit und Soziales können Sie hier sehen.

Und die darauffolgende Beantwortung zahlreicher Fragen hier.

Meine Bürgersprechstunde

Meine nächste Bürgersprechstunde für alle Neuköllnerinnen und Neuköllner mit Anliegen zu den Themen Soziales und Gesundheit findet statt am

14. Dezember 2023 | 13:00 Uhr
AWO Schuldner und Insolvenzberatung
Mahlower Str. 23, 12049 Berlin

Über eine Anmeldung in meinem Büro per Mail oder telefonisch (030 90239 2241) zur besseren Planbarkeit freue ich mich. Gerne können Sie aber auch spontan und ohne Anmeldung vorbeikommen.

Veranstaltungskalender für Seniorinnen und Senioren

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Beratungsangeboten und Hilfen für Seniorinnen und Senioren sind jeden Monat neu hier erhältlich.