Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner,
die schrecklichen und menschenverachtenden Angriffe der palästinensischen Hamas und die ebenso widerlichen Sympathiebekundungen durch Teile der Neuköllner Bevölkerung überschatten derzeit alles im Bezirk. Es ist beschämend, wie in unserem Land geborene Menschen, deren Familien teils seit Generationen hier leben und die den Konflikt in Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten nie selbst erlebt haben, Mord, Folter, Verstümmelung und Verschleppung von Menschen jeden Alters auf unseren Straßen feiern.
Es ist ganz offenkundig, dass in vielen Fällen die Integration in die konstituierenden Mindestanforderungen unseres Landes nicht gelungen ist, teils sogar aktiv und mit enormem Hass bekämpft wird.
Die Gewaltexzesse gehen so weit, dass mich mittlerweile Ängste erreicht haben, an bezirklichen Veranstaltungen im Umfeld der Sonnenallee oder überhaupt im Norden Neuköllns teilzunehmen. Ich gehe davon aus, dass nur die klare Positionierung gegen antisemitischen Hass und die mit ihm verstrickten extremistischen Gruppierungen und Vorfeldorganisationen die Antwort des Bezirks sein kann.
Gefreut habe ich mich darum umsomehr über eine Videobotschaft des Bezirksverordnetenvorstehers gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister an unsere Partnerstadt Bat-Yam in Israel.
Beste Grüße
Ihr Hannes Rehfeldt
Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit
Bild: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Videobotschaft Bat-Yam
Zahlreiche Beschäftigte des Bezirksamtes, Bezirksverordnete und Privatpersonen hatten sich am 13. Oktober auf den Rathaustreppen versammelt, um gemeinsam mit dem Bezirksverordnetenvorsteher Karsten Schulze und dem Bezirksbürgermeister Martin Hikel ihre Solidarität und Anteilnahme mit der Partnerstadt des Bezirks Neukölln, Bat-Yam in Israel, auszudrücken.
Besonders bemerkenswert und bewegend fand ich dabei, dass unser Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung seine Worte in hebräischer Sprache vortrug und damit ein besonderes Zeichen der Verbundenheit senden konnte.
Karsten Schulze, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung:
“Sehr geehrter Herr Bürgermeister Zvika Brot, liebe Einwohner von Bat Yam. Wir senden Euch Solidaritätsgrüße aus Eurer Partnerstadt Neukölln.
Mit größter Sorge haben wir die Nachrichten aus Israel am letzten Schabat gesehen. Terroristen zerstörten, entführten und mordeten. Wir versprechen Euch: Eure Sorgen sind unsere Sorgen.
Die Hamas-Terroristen verbreiten nur Leid und Furcht, aber Leid und Furcht werden niemals siegen. Die Hoffnung wird siegen, ihr werdet siegen.”
+Das Video ist hier in voller Länge zu sehen.+
Es war voll bei der Eröffnung in Alt-Buckow 16
Bild: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Neueröffnung Behindertenfreizeiteinrichtung Alt-Buckow 16
Neue Küche ✅
Neuer Boden und Decke ✅
Große Sonnenschirme für den Garten ✅
Neue Tische und Stühle ✅
Die Neueröffnung der Behindertenfreizeiteinrichtung in Alt-Buckow 16 am 9. Oktober war für alle Teilnehmer ein schöner und wichtiger Anlass. Bei leckerem Essen und Tanz wurde die neue Einrichtung bestaunt und die für mich erlösenden Worte gleich mehrfach von den Besucherinnen und Besuchern wiederholt: “Hier ist es so richtig schön geworden!”
Recht haben sie!
Bild: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Mit der Sanierung der gesamten Küche und neuen Möbeln – die Tische kommen demnächst auch noch an – lässt es sich in hier gleich noch besser aushalten. Knapp 70.000 Euro aus dem Netzwerk der Wärme hat der Bezirk hier mit Unterstützung der für Soziales zuständigen Senatsverwaltung investiert.
Es war auch nötig, da seit dem Bau der Einrichtung im Jahr 1979 kaum mehr etwas getan wurde. Angestoßen hatte diese Maßnahmen noch mein Amtsvorgänger Falko Liecke, der die Sanierung nach langem Zögern und Vertrösten in den Vorjahren kurz nach seinem Amtsantritt endlich in Angriff genommen hat.
Vielen Dank dafür und an alle Beteiligten vom Seniorenservice bis hin zum Fachbereich Hochbau im Namen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Behindertenfreizeitstätte Alt-Buckow 16!