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Neuköllner Wettstreit der besten (Vor-)Leser/innen

11 Schüler*innen aus Neuköllner Grundschulen nahmen an der Endrunde Vorlesewettbewerbs teil.
Bild: BA Neukölln

Die besten 11 Vorleser*innen aus Neuköllns Grundschulen traten heute Vormittag in der Helene-Nathan-Bibliothek zum bezirklichen Endausscheid gegeneinander an. Vor einer fünfköpfigen, leseerfahrenen Jury stellen die Sechstklässler*innen zunächst kurz ihr ausgewähltes Buch vor und tragen dann daraus einen Text vor. Doch die Regeln des Wettbewerbs sind streng. Das Vorlesebuch beim Bezirksentscheid muss von einem anderen Autor stammen als bei den Vorrunden und darf auch nicht nochmals aus der gleichen Serie sein. Zusätzlich müssen sie aus einem vorab von der Jury ausgewählten Buch einen ihnen bis dahin unbekannten Text vorlesen.

Bereits zum 60. Mal hat der Börsenverein des deutschen Buchhandels zum Bundesweiten Vorlesewettstreit der Sechstklässler aufgerufen – mit großem Erfolg. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler aus etwa 7.000 Schulen in Deutschland beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder.

Insgesamt 31 Neuköllner Schulen haben sich in diesem Jahr am Bundesweiten Vorlesewettbewerb beteiligt. Zuerst in Klassen – dann in Schulwettstreiten waren die besten von ihnen ausgewählt worden. Nun messen sie sich auf Bezirksebene. Im Mai geht es dann darum, den oder die berlinweit beste(n) Vorleser*in zu küren.

Kurz nach 12 Uhr stand das Ergebnis fest: Massimo von der Bruno-Taut-Grundschule wird in diesem Jahr den Bezirk Neukölln beim Berliner Wettstreit um die besten Vorlesekünste vertreten.

Monika Koch von der Helene-Nathan-Bibliothek beglückwünschte alle Teilnehmer zu ihren Leistungen. “Es war tatsächlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen”, betonte sie. “Jeder von euch kann stolz auf sich sein.”

Bezirksbürgermeister Martin Hikel gratulierte den Teilnehmern persönlich. Neben einem Buch, gespendet vom Börsenverein des deutschen Buchhandels, erhielt jeder eine Urkunde für die Teilnahme und tollen Ergebnisse. “Lesen ist ein wenig wie Magie”, meinte auch Martin Hikel zu den Mädchen und Jungen. “Es lässt eigene Bilder im Kopf entstehen, eine Art eigenen Film. Umso schöner ist es, sich diese Welt des Lesens und auch des Vorlesens zu erobern und Spaß daran zu haben. Und dass ihr an diesem Wettbewerb teilgenommen habt – mit durchweg sehr guten Ergebnissen – finde ich toll.”

Für Massimo geht es nun weiter beim Berliner Landesentscheid am 22. Mai.
Wir drücken auf jeden Fall die Daumen.

Vorlesewettbewerb 2019

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