Kaffee gegen Kälte – Bereits zum 7. Mal wettet Bezirksbürgermeister Hikel für die Neuköllner Kältehilfe

Kaffeewette 2026
Kaffeewette 2026

Wir sagen DANKE Neukölln: 2010 Päckchen Kaffee wurden für die Kältehilfe gespendet

Kaffeewette 2026: Berlin zeigt Herz.

Insgesamt 18.847 Kaffeepakete haben die Berlinerinnen und Berliner bei der Aktion für die Kältehilfeeinrichtungen gespendet. Ein tolles Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt in der Kältezeit. Das Sammelergebnis der Kaffeewette 2026 wurde am 09.02.2026 in Anwesenheit der Bezirksbürgermeister:innen im Foyer des Ernst-Reuter-Saal in Reinickendorf bekannt gegeben.

Die meisten Kaffeepäckchen (5.822) sind im Bezirk Reinickendorf gespendet worden, Spandau kam auf 4.224 Kaffeepäckchen und Neukölln belegte mit 2.010 Paketen einen großartigen dritten Platz. Das Bezirksamt Neukölln bedankt sich ganz herzlich bei allen beteiligten Spenderinnen und Spendern für ihre Anteilnahme und ihre Kaffeespende, die den Ärmsten in unserer Gesellschaft zugutekommt.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel: „Ich bin überwältigt über den neuen Rekord, den die Neuköllnerinnen und Neuköllner aufgestellt haben. Noch nie haben wir in den letzten sieben Jahren so viel Kaffee gesammelt. Neukölln hat wieder einmal gezeigt, worauf es ankommt: Wir stehen zusammen an der Seite derjenigen, die es am schwersten haben. Dafür meinen ganz herzlichen Dank allen, die mitgemacht haben – und ganz besonders natürlich dem Initiator Michael Lind!“

Die Kaffeewette wurde 2019 vom Einzelhändler Michael Lind gegen Bezirksbürgermeister Martin Hikel ins Leben gerufen und findet seitdem jedes Jahr statt. In diesem Jahr beteiligten sich alle zwölf Bezirke an der Spendenaktion. Vom 19. Januar bis einschließlich 5. Februar 2026 waren die Berlinerinnen und Berliner aufgerufen, Kaffee zu spenden.

Alle Bezirke, die es geschafft haben, mindestens 500 Kaffeepäckchen zu sammeln, bekommen von Michael Lind oder seinen Aktionspartnern Ralf Oelmann, Hasan Ilter und Mike Baer je 2.500 Euro zusätzlich für die Kältehilfe im jeweiligen Bezirk.

Kaffee gegen Kälte 2026

13.01.2026 – Aufruf:
Zur Unterstützung der lokalen Kältehilfeeinrichtungen rufen elf Berliner Bezirke, darunter Neukölln, in diesem Jahr zusammen dazu auf, Kaffee für die Kältehilfe zu spenden: Bringen Sie ein Päckchen Filterkaffee in Ihrem Rathaus oder in einer der Sammelstellen in Ihrem Bezirk vorbei! Der gesamte Kaffee geht direkt an eine der Kältehilfeeinrichtungen vor Ort und trägt dazu bei, dass obdachlose Menschen besser durch den Winter kommen.

Die Kaffeewette-Aktion 2026 findet berlinweit vom 19. Januar bis 5. Februar 2026 statt. In Neukölln werden Kaffeespenden im Rathaus und in den drei südlichen Neuköllner Bibliotheken gesammelt (Gertrud-Haß-Bibliothek in Rudow, Gertrud-Junge-Bibliothek in der Gropiusstadt und Margarete Kubicka-Bibliothek in Britz).

Bitte beteiligen Sie sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion!“ und geben Sie Ihre Kaffeespende zwischen dem
19. Januar bis 5. Februar 2026

an einem der folgenden Standorte ab:

Rathaus-Neukölln (Pforte), Karl-Marx-Str. , Mo – Fr 8 – 18 Uhr

Margarete-Kubicka-Bibliothek, Gutschmidtstraße 33, 12359 Bibliothek, Mo, Di, Fr 13 – 19 Uhr | Do 10 – 16 Uhr

Gertrud-Junge-Bibliothek, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin, Mo u. Fr 11 – 15 Uhr | Di, Mi, Do 13 – 19 Uhr

Gertrud-Haß-Bibliothek, Alt-Rudow 45, 12357 Berlin, Mo, Mi, Fr 11 – 15 Uhr | Di u. Do 13 – 18 Uhr

Aktualisierung vom 19.01.2026:: Das Verwirrspiel um die Kaffeewette für Obdachlose ist beendet. Der Regierende Bürgermeister hat die Aktion jetzt genehmigt, da “ durch die Kaffeewette weder der Eindruck der Befangenheit oder Käuflichkeit erweckt werden kann, noch das Ansehen des öffentlichen Dienstes gefährdet wird…”, teilte er am 16.01.2026, spätnachmittags, den zwölf Bezirkschefs mit. Damit sind auch wieder der Erfinder der Kaffeewette, der Reinickendorfer Unternehmer Michael Lind, sowie seine Wettpaten in den anderen Bezirken mit an Bord. Michael Lind dazu: “Meine Welt ist damit voll in Ordnung und wir können uns wieder um die Menschen kümmern, um die es von Anfang an ging.”
Erstmals werden somit alle zwölf Berliner Bezirke an der Aktion teilnehmen. Bürgerinnen und Bürger sind ab heute und bis einschließlich 5. Februar 2026 aufgerufen, Kaffee für die Kältehilfe zu spenden – mit dem Ziel möglichst viel Kaffee für die Einrichtungen der Kältehilfe in ihren Bezirken zu sammeln, damit eine große Geldspende obendrauf kommt: Denn jeder Bezirk, der es schafft, mindestens 500 Kaffeepäckchen zu sammeln, erhält von Herrn Michael Lind oder seinen Aktionspartnern Ralf Oelmann, Hasan Ilter und Mike Baer je 2.500 Euro zusätzlich für die Kältehilfe im jeweiligen Bezirk.

Und am Ende steht natürlich auch die Challenge: Welcher Bezirk schafft es, den meisten Kaffee für die Kältehilfe zu sammeln?

Aktualisierung vom 15.01.2026: Seit 2019 die Kaffeewette durch einen engagierten Neuköllner Unternehmer ins Leben gerufen wurde, haben von Jahr zu Jahr weitere Bezirke daran teilgenommen. Mehrere Einzelhändler aus ganz Berlin konnten für die Aktion gewonnen werden. Erstmals sollte so 2026 in der ganzen Stadt Kaffee für obdachlose Menschen gesammelt und die Einrichtungen der Kältehilfe mit den Spenden der beteiligten Einzelhändler unterstützt werden.

Die Senatskanzlei informierte die Berliner Bezirke inzwischen darüber, dass nach der Entscheidung des Regierenden Bürgermeisters der Verdacht auf Käuflichkeit oder Bestechlichkeit bestünde. Die engagierten Unternehmer sehen sich unter Korruptionsverdacht gestellt und haben daher zwischenzeitlich ihre öffentliche Ankündigung für Spenden an die Kältehilfe zurückgezogen, um Schaden von sich und dem Grundanliegen dieser Aktion abzuwenden.

Das Bezirksamt Neukölln wird trotz des Verbotes dieser Aktion weiterhin Kaffee sammeln. (Pressemitteilung vom 15.01.2026)

RÜCKBLICK

Kaffee gegen Kälte

Januar 2025

Die Kaffeewette zugunsten der Kältehilfe geht in eine neue Runde. Diesmal wird nicht nur in Neukölln und Reinickendorf gesammelt., 2025 wetten auch die Bezirke Lichtenberg, Spandau und Tempelhof-Schöneberg mit dem Ziel möglichst viel Kaffee für die Einrichtungen der Kältehilfe in ihren Bezirken zu sammeln, damit eine große Geldspende obendrauf kommt.

Kaffeewette 2025 - Bezirksergebnisse

Die Bürgermeister:innen der Bezirke wetten dabei jeweils gegen die beiden Einzelhändler Michael Lind (in Neukölln und Reinickendorf) und Ralf Oelmann (in Lichtenberg, Spandau und Tempelhof-Schöneberg). Jeder Bezirk, der es schafft, mndestens 500 Kaffeepäckchen zu sammeln erhält vom jeweiligen Einzelhändler 2.500 Euro zusätzlich für die Kältehilfe im jeweiligen Bezirk.

Der Sieger der Kaffeewette steht fest: Die Berliner Kältehilfeeinrichtungen! Insgesamt 9.424 Päckchen Kaffee sind von den Bezirken Neukölln, Lichtenberg, Reinickendorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg gesammelt worden, um diejenigen zu unterstützen, die im Kampf gegen die Kälte auf Berlins Straßen auf die Einrichtungen der Kältehilfe angewiesen sind. Da alle fünf Bezirke ihren Wetteinsatz von mindestens 500 Kaffeepäckchen erreicht haben, kam obendrauf noch eine Spendensumme von 12.500 Euro von den Einzelhändlern Michael Lind und Ralf Oelmann für die Kälteeinrichtungen (pro Bezirk 2.500 Euro).

Reinickendorf konnte sich mit 3.051 Packungen Kaffee an die Spitze der Bezirks-Challenge setzen. Spandau erreichte die großartige Anzahl von 2.304 Kaffeepäckchen, Neukölln kam auf insgesamt 1.724 Päckchen, in Tempelhof-Schöneberg kamen 1.666 Päckchen zusammen und Lichtenberg sammelte 677 Kaffeepäckchen zugunsten der Kältehilfe.

Kaffee gegen Kälte 2024 - Übergabe der Spenden

Januar 2024

Einen neuen Rekord haben die Bürgerinnen und Bürger in den Bezirken Neukölln und Reinickendorf aufgestellt. Insgesamt wurden bei der diesjährigen Kaffeewette 1.354 Pakete Kaffee gespendet, 420 Pakete mehr als im Vorjahr. Martin Hikel und Emine Demirbüken-Wegner übergaben am 26.01.2024 im Rathaus Neukölln den Kaffee an insgesamt 6 Organisationen. Initiator Michael Lind übergab eine Spende von insgesamt 5.000 Euro an beide Bezirke und erhöhte damit seinen Spendeneinsatz sogar.

Alleine in Neukölln, wo die Aktion „Kaffee gegen Kälte“ von Bezirksbürgermeister Martin Hikel vor 5 Jahren erstmals stattfand, wurden in diesem 671 Pakete gespendet.

Der Kaffee in Neukölln sowie die Geldspende von Michael Lind gehen an die Einrichtungen Evas Obdach, KUBUS, Tee- und Wärmestube, die Essensausgabe der Martin-Luther-Genezareth-Gemeinde sowie das Nachtcafé der Fürbitt-Melanchthon-Kirche und der St. Christophorus-Gemeinde. Darüber hinaus erhält das Duschmobil eine Geldspende.

Die Neuköllner Aktion fand bereits zum fünften Mal statt. Seit dem vergangenen Jahr ist mit Reinickendorf ein zweiter Bezirk dabei. Dabei wird innerhalb von einer Woche Kaffee in den Rathäusern gesammelt. Für je 200 Pakete Kaffee sagte Michael Lind eine Geldspende in Höhe von 500 Euro zu.

Ausblick 2025: Zum Schluss der Spendenübergabe verkündete Michael Lind, Initiator und Inhaber von Supermärkten, eine Überraschung: Im kommenden Jahr werde sich ein weiterer Spender anschließen und drei zusätzliche Bezirke für die Kaffeewette gewinnen. Der Rekord aus diesem Jahr wird also voraussichtlich im kommenden Jahr schon wieder übertroffen.

Die Schüler:innen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums

Einen besonderen Anteil an den diesjährigen Kaffeespenden hatten die Schüler:innen und Eltern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Sie sammelten genau 100 Packungen Kaffee ein. Schüler:innen und Eltern des Gymnasiums nahmen an der Übergabe an die Einrichtungen der Kältehilfe teil. Auch andere Schulen, Unternehmen sowie Fraktionen der BVV spendeten Kaffee für die Kältehilfe.

Einlösen der Kaffeewette - Kaffepakete sind auf dem Tisch gestapelt, die Bezirksbürgermeistere von Neukölln und reinickendorf halten jeweils eine symbolischen Scheck über 2500 Euro hoch, in der Mitte steht Herausforderer Michael Lind

Januar 2023

Es geht in die vierte Runde: Erneut fordert Nahkauf-Betreiber Michael Lind in Neukölln zur “Kaffee gegen Kälte”-Wette auf. Und natürlich stellt sich Bezirksbürgermeister Martin Hikel wieder der Herausforderung, konnnte er auch bereits in den Vorjahren auf die Unterstützung der Neuköllnerinnen und Neuköllner zählen.

Erstmals fordert Herr Lind zeitgleich den Reinickendorfer Bezirksbürgermeister Uwe Brockhausen heraus, auch in seinem Bezirk Kaffee für die Kältehilfe zu sammeln. Das Ziel beider Bezirksbürgermeister ist das Gleiche – durch den Spendenaufruf wichtige Einrichtungen Berlins zu unterstützen.

21.01.2023: Einlösen der Kaffeewette

Insgesamt 934 Päckchen Kaffee – 438 in Neukölln und 496 in Reinickendorf – wurden zugunsten der Kältehilfeeinrichtungen in beiden Bezirken gesammelt. Herausforderer Michael Lind legte auf den vereinbarten Wetteinsatz noch etwas drauf und spendete jeweils 2500 Euro. Auf dem Bild erhalten der Reinickendorfer Bezirksbürgermeister Uwe Brockhausen (links) und Martin Hikel, Bezirksbürgermeister Neuköllns (rechts) die Spendenschecks von nahkauf-Leiter Michael Lind (Mitte).

Kaffee gegen Kälte 3.0 - Bürgermeister holt gesammmelte Päckchen von Fiirma ab

Dezember 2021

Im Dezember 2021 wurde pandemiebedingt wieder im Rathaus Neukölln gesammelt. Auch zahlreiche Unternehmen spendeten und unterstützten damit die Aktion.

Ergebnis : 521 Packungen Kaffee. Kein Weg war zu weit, um Firmenspenden für die Kaffeewette abzuholen.

Kaffee gegen Kälte 2.0 - Verladen der Kaffepakete

Dezember 2020

2020: Trotz starker Pandemieeinschränkungen wurde wieder fleißig gesammelt.

Ergebnis: Knapp 500 Päckchen kamen zusammen. Nahkauf-Betreiber Michael Lind und Bezirksbürgermeister Martin Hikel verladen gemeinsam die Kaffeespenden für den Transport an die Einrichtungen der Kältehilfe.

Flashmob Kagffee gegen Kälte 2019

Dezember 2019

Wie alles es begann:

Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel hat sich auf eine Wette eingelassen – zugunsten der Kältehilfe. Der Geschäftsführer eines nahegelegenen Supermarktes hat den Bezirksbürgermeister herausgefordert. Er wettet, dass Martin Hikel es nicht schafft, mindestens 50 Menschen mit einer Packung Kaffee zur Kältenotübernachtung „Teupe“ zu mobilisieren. Sollte es dem Bezirksbürgermeister doch gelingen, kriegt die Kältehilfestation eine Spende von 1.000 Euro.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel: „Natürlich habe ich sofort in die Wette eingeschlagen, denn davon profitiert die Kältehilfe und die Menschen, die unsere Hilfe am nötigsten haben. Nun gilt es aber: Wir brauchen mindestens 50 Menschen, die mit mir jeweils eine Packung Kaffee zur ‚Teupe‘ bringen. Ich bin optimistisch, mit den Neuköllnerinnen und Neuköllnern die Wette zu gewinnen. Denn wo wir gebraucht werden, sind wir auch am Start. Deshalb rufe ich alle zum HilfeFlashmob ‚KAFFEE gegen KÄLTE‘ auf!“

Das Ergebnis: Etwa 150 Neuköllnerinnen und Neuköllner beteilgten sich am “Kältehihilfe-Flasmob” und fanden sich – natürlich mit Kaffeepäckchen bei der Kubus Kältehilfe ein.