Er stört – Müll auf Berlins Straßen ist leider kein gelegentliches Ärgernis mehr. Ob achtlos weggeworfene Zigarettenkippen auf dem Gehweg, Pizzakartons oder Kaffeebecher, die sich auf Liegewiesen oder in den Sträuchern im Park stapeln, Verpackungsstyropor, ausgediente Möbel und Haushaltsgeräte, achtlos am Straßenrand, vor Häusern und Gärten abgelegt. Man kann ärgerlich wegsehen, es klagend hinnehmen – oder etwas tun.
Berlin vom Müll befreien und mal so richtig aufzuräumen: Das ist das Ziel der Aktion „Zusammen ist besser – Berlin räumt auf“. Die Idee des Radiosenders rbb 88.8 ist einfach: Vom 14. bis 29. April sollen möglichst viele Berliner:innen den Müll in ihrem Bezirk sammeln. 12 Bezirke an 12 Wochentagen, an jedem Tag ist ein anderer Bezirk aktiv.
Neukölln macht am Donnerstag, 16. April bei der Aktion mit. Alle können dabei sein und helfen – egal ob Privatperson, Schulklasse, Haus- oder Bürogemeinschaft, Freundeskreis oder Sportverein.
Das Ziel der Aktion ist es, gemeinsam zu zeigen, dass wir uns um unsere Stadt kümmern. Wir meckern nicht nur, sondern tun auch was dafür, dass unsere Stadt schön und sauber ist. Niemand wird es schaffen, allein die ganze Stadt vom Müll zu befreien. Aber alle zusammen können in der eigenen Straße, im eigenen Kiez, am Lieblingsort allein oder gemeinsam mit anderen mithelfen, dass dort kein Müll mehr liegt. Sammeln sie Müll in Ihrer Straße, rund um Ihre Kita, die Schule, Ihren Sportplatz oder reinigen Sie als Bürogemeinschaft in der Mittagspause einen Spielplatz oder einen Park in Ihrer Nähe!
Wie funktioniert das alles und wie beteiligen Sie sich?
Sie melden ihre Sammel-Aktion auf der Internet-Seite „Berlin räumt auf“ an: https://www.rbb888.de/Programmaktionen/berlin-raeumt-auf.html
Dort geben Sie an, welche Straße oder welchen Kiez Sie am 16. April aufräumen wollen, wo der Treffpunkt der Aktion ist und wann es losgehen soll. Diese Informationen werden dann auf der Aktions-Homepage veröffentlichen.
Die ersten Aktionen in Neukölln stehen bereits fest.
Wer also keine eigene anbieten möchte, kann sehen, was in der Nähe stattfindet, und sich einfach anschließen.