Bad Godesberg / September 2026
Ein „Bad“ im Ortsnamen kommt nicht von ungefähr. Vor 100 Jahren erhielt Godesberg von der preußischen Staatsregierung die offizielle Erlaubnis, diesen Namenszusatz zu führen. Jetzt wird das Jubiläum festlich begangen – und natürlich spielt dabei eine Quelle eine besondere Rolle.
Am Samstag, dem 5. September 2026, eröffnete Bezirksbürgermeisterin Feyza Yildiz am Draitschbrunnen und im Kurpark das Jubiläumswochenende. Der Draitschbrunnen gilt als Geburtsstätte des Godesberger Kurbetriebs. Schon Kurfürst Maximilian Franz von Österreich (1756-1801) hatte Ende des 18. Jahrhunderts die Heilquelle erschließen lassen und damit den Grundstein für die Kurtradition gelegt. Zum Festauftakt erinnerte Yildiz an die Bedeutung der Quelle und würdigte zugleich das bürgerschaftliche Engagement, das bis heute mit dem Draitschbrunnen verbunden ist. Es sei keineswegs selbstverständlich, so viel Zeit, Energie und Herzblut einzubringen, sagte die Godesberger Rathauschefin.
Nach der Segnung der historischen Quelle durch die hohe Geistlichkeit verlagerte sich das Fest in den Kurpark. Dort sorgten die Veranstalter mit Musik, Tanz, historischen Spielen und nostalgischen Angeboten für ein vielseitiges Rahmenprogramm.