Hilfe zur Erziehung - Fachinformationen

Handbuch Hilfen zur Erziehung

Das Handbuch “Hilfe zur Erziehung” vermittelt weiterführende Grundlagen zur
AV-Hilfeplanung für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den sozialpädagogischen Diensten der Jugendämter in den Bezirken. Es enthält Rahmenregelungen zur Hilfeplanung, Arbeitshilfen und darüber hinaus fachliche Empfehlungen zu spezifischen Themenstellungen. Damit wird ein Beitrag zur weiteren Qualifizierung im Bereich Hilfe zur Erziehung geleistet und eine möglichst einheitliche gesamtstädtische Arbeitsweise sichergestellt.

Das Handbuch ist bewusst als Lose-Blatt-Sammlung konzipiert, um jederzeit die Möglichkeit zur Aktualisierung und Erweiterung um relevante Themenbereiche zu haben. Die Veröffentlichung im Internet soll auch Interessierten außerhalb der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu wichtigen grundsätzlichen Informationen und Verfahrensweisen ermöglichen.

An der Erstellung des Handbuches haben Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und Vertreterinnen der Jugendämter der Bezirke mitgewirkt.Zum Bereich Vollzeitpflege ist ein eigenes Handbuch erarbeitet worden.

Vorwort und Impressum

Handbuch Hilfen zur Erziehung

PDF-Dokument (36.9 kB)

Inhalt

Handbuch Hilfen zur Erziehung

PDF-Dokument (49.1 kB)

Kapitel I. Arbeitshilfen zur AV Hilfeplanung

I.1 Verfahrensschritte im Leistungsbereich HzE
I.2 Musterformularsatz Berlineinheitlicher Hilfeplan
I.3 Sozialdatenschutz, Akteneinsicht, Aufbewahrungsfristen
I.4 Hilfeplanung innerhalb der Erziehungs- und Familienberatung
I.5 Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren
I.6 Diagnoseverfahren für den individuellen Hilfebedarf
I.7 Arbeitshilfe zu § 35a SGB VIII
I.8 Arbeitshilfe “Information für Mitarbeiterinnen der RSD’s der Berliner Jugendämter” – Hilfen für Jugendliche mit Drogenkonsum bzw. süchtigem Verhalten
I.9 Standards der Gemeinsamen Unterbringung von Müttern und Kindern im Strafvollzug
I.10 Umfang und Dauer der ambulanten Sozialpädagogischen Hilfen nach § 31 SGB VIII

PDF-Dokument (982.9 kB)

Kapitel II.1 Arbeitshilfen zum Kinderschutz: Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung, Empfehlungen zur Umsetzung nach § 8a SGB VIII

PDF-Dokument (696.1 kB)

Kapitel II.2 Arbeitshilfen zum Kinderschutz: Handlungsleitfaden Zusammenarbeit zwischen Schulen und bezirklichem Jugendamt im Kinderschutz

PDF-Dokument (300.7 kB)

Kapitel III. Arbeitshilfen zu Grundsatzthemen

III.1 Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen im Rahmen geschlossener Unterbringung
III.2 Antragsrecht zum Opferentschädigungsgesetz
III.3 Kostenerstattung nach dem Opferentschädigungsgesetz

PDF-Dokument (102.5 kB)

Kapitel IV. Rundschreiben und weitere Empfehlungen

2013

2011

  • Jugend-Rundschreiben 4/2011
    Zuständigkeit für die Gewährung von Eingliederungshilfe für Minderjährige und junge Volljährige mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung

2009

  • Jugend-Rundschreiben 4/2009
    zur Zusammenarbeit mit dem Familiengerichten unterhalb der Eingriffsschwelle
  • Jugend-Rundschreiben 1/2009
    Neukalkulation der Fachleistungsstunde

2008

  • Jugend-Rundschreiben 6/2008
    zur Einführung des Gesetzes zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls
  • Jugend-Rundschreiben 5/2008
    über verbindliche Bewertungs- und Dokumentationsverfahren bei Verdacht einer Kindeswohlgefährdung
  • Jugend-Rundschreiben 4/2008
    Informationen zur Umsetzung der Rahmenleistungsbeschreibung Stationäre Hilfen nach §§ 34, 35, 35a i. V. mit § 41 SGB VIII

2007

2006

2005

  • Jugend-Rundschreiben 10/2005
    Informationen zur Umsetzung der Allgemeinen Leistungsbeschreibung für Ambulante Sozialpädagogische Erziehungshilfen nach §§ 29, 30, 31 und 35 SGB VIII
  • Jugend-Rundschreiben 9/2005
    Krankenhilfe gemäß § 40 SGB VIII
  • Jugend-Rundschreiben 2/2005
    Hinweise zur Abgrenzung der Hilfen für junge Volljährige nach § 41 SGB VIII u. §§ 67, 68 SGB XII

2004

  • Jugend-Rundschreiben 5/2004
    Voraussetzungen und Verfahren für die Feststellung eines erweiterten Förderbedarfs in Vollzeitpflege (§ 33 SGB VIII) und teilstationärer Familienpflege (§ 32 Satz 2 SGB VIII)

1999

1993

  • Jugend-Rundschreiben 2/1993
    über Grundsätze der Aktenführung in den Ämtern für sozialpädagogische Dienste (Familienfürsorge) sowie zum Umfang der Aktenweitergabe und -aufbewahrung

Empfehlungen

Arbeitshilfen

  • Qualifikationsvoraussetzungen der Mitarbeiter in den ambulanten sozialpädagogischen Hilfen zur Erziehung nach §§ 29, 30, 31 und 35 SGB VIII und Begleiteter Umgang nach § 18 SGB VIII

Kapitel V. Ausführungsvorschriften über Zuständigkeiten der Jugendämter auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendhilfe

  • AV-Hilfeplanung
    Ausführungsvorschriften für Planung und Durchführung von Hilfe zur Erziehung und Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche sowie Hilfe für junge Volljährige
  • AV-Kinderschutz
    Ausführungsvorschriften über die Umsetzung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII bei Kindeswohlgefährdung vom 08. April 2008
  • AV-Jugendhilfeunterhalt
    Ausführungsvorschriften über die Höhe der Barleistungen für Unterhalt bzw. Taschengeld im Rahmen der Jugendhilfe (AV-Jugendhilfeunterhalt)
  • AV-ZustJug
    Ausführungsvorschriften über Zuständigkeiten der Jugendämter auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendhilfe
  • AV ILT
    Gemeinsame Ausführungsvorschriften zum Verfahrensablauf bei Anfragen zu Integrativer Lerntherapie

Kapitel VI. Vertragsgrundlagen und Leistungsbeschreibungen

Qualitätsentwicklung

Qualitätsmanagement ist das unverzichtbare Instrument der Steuerung der Hilfen zur Erziehung sowohl bezogen auf den Einzelfall als auch fallübergreifend. Mithilfe des Qualitätsmanagement können Grundsätze und Maßstäbe der Qualität des Hilfeplanverfahrens entwickelt, vereinbart und überprüft werden. Die Ergebnisse und Abläufe werden dadurch für alle Beteiligten transparent.

Die Bewertung der Qualität macht regelmäßige Kommunikation zwischen den Beteiligten (Leistungsempfänger, Leistungsträger (Jugendamt), Leistungserbringer, Landesjugendamt) erforderlich. Die Berliner Qualitätsentwicklungsvereinbarungen regeln verbindlich das gemeinsame Handeln der Leistungsträger und der Leistungserbringer im Bereich Qualitätsentwicklung und werden in den Rahmenvorgaben für die Leistungs- und Qualitätsbeschreibung des Trägers als Grundlage für den Trägervertrag beschrieben. Im Teil E der Anlage B wird der Anspruch auf Partnerschaftlichkeit in der Zusammenarbeit und Ausgestaltung des Qualitätsentwicklungsprozesses der Berliner Jugendhilfe im Rahmen von Vereinbarungen und Qualitätsdialogen mit allen Beteiligten formuliert.

Ergebnisse des Fachdiskurses „Bündnis für Schwierige“

Abschlussbericht „Bündnis für Schwierige“

  • Anlage 1: Ergebnisse der Arbeitsgruppen 1 und 2
  • Anlage 2: Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen zur Vermeidung von Hilfeabbrüchen in den stationären Hilfen zur Erziehung
  • Anlage 3: Leistungsangebote der Jugendhilfe und Schule
  • Anlage 4: Eckpunkte zum Modellprojekt – Berliner Koordinierungsstelle individueller Unterbringung
    • Anlage 4.1: Zielgruppenbeschreibung zur Koordinierungsstelle

PDF-Dokument (743.8 kB) - Stand: Juli 2016

Leistungsangebote der Jugendhilfe und Schule

PDF-Dokument (138.7 kB) - Stand: Juni 2016