Kurt Neubauer

Senator für Inneres von Berlin von Oktober 1967 bis April 1977 im 1., 2. und 3. Senat Schütz

Kurt Neubauer
Kurt Neubauer
Bild: Landesarchiv Berlin
  • Geboren am 30. September 1922 in Berlin-Lichtenberg, verstorben am 9. Dezember 2012, verheiratet, ein Kind.
  • 1935 bis 1941 absolvierte Neubauer im Anschluss an die Mittlere Reife eine Feinmechanikerlehre.
  • 1941 Einzug zum Arbeitsdienst, anschließend als Soldat.
  • 1943 geriet Neubauer in Kriegsgefangenschaft.
  • 1946 Rückkehr nach Berlin und Eintritt in die SPD.
  • Ab Januar 1947 hauptberufliche Tätigkeit als Jugendsekretär bzw. als Vorsitzender und politischer Sekretär des Kreises Berlin-Friedrichshain der SPD. Diese Tätigkeit endete mit der Auflösung der Partei im Ostsektor Berlins 1961.
  • 1952-1963 als Berliner Abgeordneter Mitglied des Deutschen Bundestages. Bis zum Bau der Berliner Mauer lebte Neubauer im Ostteil Berlins – als einziger Bundestagsabgeordneter, der einen Wohnsitz im sowjetischen Sektor besaß.
  • 1963 Wahl zum Senator für Jugend und Sport.
  • April 1967 erneute Wahl zum Senator und Übernahme der Ressorts Soziales, Gesundheit und Sport.
  • Oktober 1967 Wechsel in das Amt des Innensenators und zugleich Stellverteter des Regierenden Bürgermeisters von Berlin.
  • Nach den Wahlen im März 1975 weiter Senator für Inneres von Berlin, jedoch als Ergebnis der Koalitionsverhandlungen Abgabe des Amtes als Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters an die FDP.
  • April 1977 Rücktritt als Innensenator.
  • Neubauer wurde von dem Berliner Senat mit dem Ehrentitel Stadtältester ausgezeichnet.