Heinrich Albertz

Senator für Inneres von Berlin von Dezember 1961 bis März 1963 und von November 1965 bis Dezember 1966 im 2. und 3. Senat Brandt

Heinrich Albertz
Heinrich Albertz
Bild: Landesarchiv Berlin
  • Geboren am 22. Januar 1915 in Breslau, verstorben am 18. Mai 1993 in Bremen, verheiratet, drei Kinder.
  • 1933 Abitur in Breslau, im Anschluss Theologiestudium in Breslau, Halle und Berlin.
  • Ab 1939 Vikar und evangelischer Pastor in Breslau und in Kreutzburg/Oberschlesien (Angehörigkeit zu der Bekennenden Kirche).
  • 1945 bis 1949 Evangelischer Flüchtlingspfarrer in Celle (Leitung kirchlicher und staatlicher Flüchtlingsfürsorgestellen).
  • 1946 Eintritt in die SPD
  • 1947 Wahl in den Niedersächsischen Landtag als erster Flüchtlingsabgeordneter; Mitglied des Flüchtlingsrates der Britischen Zone.
  • 1948 Berufung zum Flüchtlingsminister des Landes Niedersachsen; ab Juni 1951 zusätzlich Übernahme des Sozialressorts (Niedersächsischer Minister für Sozial-, Gesundheits- und Flüchtlingsangelegenheiten).
  • 1950 bis 1965 wirkte Albertz zudem als Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt.
  • 1955 Wechsel nach Berlin als Senatsdirektor in die Senatsverwaltung für Volksbildung.
  • 1959 Ernennung zum Chef der Berliner Senatskanzlei.
    Dezember 1961 bis März 1963 Innensenator von Berlin (SPD).
  • Frühjahr 1963 Bürgermeister von Berlin (Ressort Innere Sicherheit und Polizeiwesen) und Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters von Berlin.
  • Seit 1963 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.
  • November 1965 bis Dezember 1966 wiederum Übernahme des gesamten Innenressorts.
  • 1966 bis 1967 Regierender Bürgermeister von Berlin (Rücktritt am 29.06.1967; vorangegangen war der Tod des Studenten Benno Ohnesorg, der bei einer Protestdemonstration gegen den Besuch von Schah Reza Pahlevi von einem Polizisten erschossen wurde).
  • In den Folgejahren Rückzug aus der Berliner Politik; Rückkehr in den Hauptberuf; bis zur Pensionierung 1979 Tätigkeit als Pfarrer in Berlin.
  • 1986 Umzug mit der Ehefrau in ein Altenwohnheim nach Bremen.