Frank Herbert Dahrendorf

Senator für Inneres von Berlin von Januar 1981 bis Juni 1981 im Senat Vogel

Frank Dahrendorf
Frank Dahrendorf
Bild: Landesarchiv Berlin
  • Geboren am 26. Mai 1934 in Berlin, in zweiter Ehe verheiratet, zwei Söhne aus erster Ehe.
  • 1953 Abitur.
  • 1953 bis 1958 Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg, München und Frankfurt.
  • 1955/56 Mitglied des Hamburger AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss).
  • 1957 Eintritt in die SPD.
  • 1959 Erste Juristische Staatsprüfung; 1963 Zweite Juristische Staatsprüfung.
  • Von 1963 bis 1969 Tätigkeit als Rechtsanwalt in Hamburg.
  • 1970 bis 1976 Staatsrat (Staatssekretär) in der Hamburgischen Behörde für Inneres.
  • 1976 bis 1978 Staatsrat (Staatssekretär) in Hamburg für Schule, Jugend und Berufsbildung.
  • Juni 1978 Ernennung zum Justizsenator und Präses der Hamburgischen Justizbehörde.
  • Rücktritt von seinem Amt als Justizsenator im September 1979 im Zusammenhang mit dem sog. “Stoltzenberg Skandal” um die Chemische Fabrik Stoltzenberg, auf deren Gelände Gift- und Explosivstoffe in großer Menge gefunden worden waren. Als Grund wurde das angebliche Verschweigen eines Berichtes über die Firma Stoltzenberg angegeben, den Dahrendorf 1971 in seiner Eigenschaft als Staatsrat der Innenbehörde abgezeichnet hatte. Ein gegen Dahrendorf eingeleitetes strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde im Januar 1980 wieder eingestellt. Im Februar 1980 wurde er auch vom Untersuchungsausschuss der Hamburger Bürgerschaft voll rehabilitiert.
  • Im Anschluss Tätigkeit in der Hamburger Anwaltskanzlei Dr. Weiland und Partner.
  • Von Januar 1981 bis Juni 1981 Senator für Inneres von Berlin.
  • In der Folge Wiederaufnahme der Hamburger Anwaltstätigkeit bis 1991.
  • Juni 1982 Wahl in die Hamburgische Bürgschaft.
  • 1991 bis 1994 Vorstandssprecher des Verbandes der Konsumgenossenschaften Berlin.
  • Von November 1992 bis Anfang 2009 stellv. Vorsitzender des Medienrates der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB).