Wolfgang Büsch

Senator für Inneres von Berlin von April 1967 bis September 1967 im 2. Senat Albertz

Wolfgang Büsch
Wolfgang Büsch
Bild: Landesarchiv Berlin
  • Geboren am 24. September 1929 in Breslau, verstorben am 17. April 2012 in Berlin, verheiratet.
  • 1930 Umzug der Familie nach Berlin.
  • Ab 1949 Aufnahme eines Hochschulstudiums: zuerst ein Semester Studium an der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin, anschließend drei Semester Studium der Fächer Geschichte, Germanistik und Philosophie in Mainz, nachfolgend zwei Semester Studium der Fächer Geschichte, Germanistik und politische Wissenschaften in Marburg. In der Folge Aufnahme eines Jurastudiums, welches Büsch in Berlin fortsetzte.
  • Während des Studiums Eintritt in den Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und in die SPD.
  • 1956 Erste Juristische Staatsprüfung; 1960 Zweite Juristische Staatsprüfung.
  • Ab Oktober 1960 Zulassung als Rechtsanwalt beim Amtsgericht Charlottenburg und Landgericht Berlin; ab 1965 Zulassung beim Kammergericht in Berlin.
  • Seit Dezember 1958 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
  • 1962 bis 1967 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin.
  • April 1967 Wahl zum Senator für Inneres von Berlin.
  • September 1967 Rücktritt; vorangegangen war der Tod des Studenten Benno Ohnesorg, der bei einer Protestdemonstration gegen den Besuch von Schah Reza Pahlevi von einem Polizisten erschossen wurde.
  • Nach dem Ausscheiden aus der aktiven Politik bis 2001 Tätigkeit als Rechtsanwalt und Notar mit eigener Kanzlei.