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Jörg Schönbohm

Senator für Inneres von Berlin von Januar 1996 bis November 1998 im 4. Senat Diepgen II

Jörg Schönbohm
Jörg Schönbohm
Bild: Landesarchiv Berlin
  • Geboren am 2. September 1937 in Neu-Golm, verstorben am 07. Februar 2019, verheiratet, eine Tochter, zwei Söhne.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Schönbohm in der späteren Bundesrepublik auf.
  • 1957 Abitur in Kassel.
  • 1957 Eintritt in die Bundeswehr zur Offiziersausbildung in der Artillerietruppe in Niederlahnstein; in der Folge Beförderung zum Leutnant und zum Feuerleitoffizier im Artillerieregiment 1 in Hannover.
  • 1968 bis 1970 Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.
  • 1970 bis 1973 Leitung der Generalstabsabteilung Personal und Innere Führung bei der 11. Panzergrenadier-Division in Oldenburg.
  • 1973 bis 1976 Generalstabsoffizier im NATO-Hauptquartier “Allied Forces Central Europe” (AFCENT) in Brunssum/Niederlande.
  • 1976 bis 1978 Kommandeur des Panzerartillerie-Bataillons 85 in Lüneburg.
  • 1978 bis 1979 Referent in der Personalabteilung im Bundesministerium der Verteidigung.
  • 1979 bis 1982 Referatsleiter im Führungsstab der Streitkräfte.
  • 1982 bis 1983 Adjutant des Bundesministers der Verteidigung.
  • 1983 bis 1985 Übernahme des Kommandos der Panzerbrigade 21 in Augustdorf/Senne; Beförderung zum Brigadegeneral.
  • 1985 bis 1988 Stellv. Leiter des Planungsstabes im Bundesverteidigungsministerium.
  • 1988 bis 1989 Kommandeur der 3. Panzerdivision in Buxtehude.
  • 1989 bis 1990 Leiter des Planungsstabes im Bundesverteidigungsministerium; Beförderung zum Generalleutnant.
  • Im Oktober 1990 im Zuge der deutschen Wiedervereinigung Ernennung Schönbohms zum Befehlshaber des Bundeswehrkommandos Ost in Strausberg; bevollmächtigt mit der Auflösung der Nationalen Volksarmee (NVA) der früheren DDR, mit der Eingliederung eines Teils von ehemaligen NVA-Offizieren in die Bundeswehr sowie mit der (teilweisen) Verschrottung des NVA-Kriegsgeräts.
    Im Oktober 1991 wurde Schönbohm zum Inspekteur des Heeres.
  • 1992 bis 1995 Staatssekretär für Sicherheitspolitik, Rüstung und Bundeswehrplanung im Bundesministerium der Verteidigung.
  • Von Januar 1996 bis November 1998 Senator für Inneres von Berlin.
  • Im November 1998 gab Schönbohm den Posten als Berliner Innensenator auf, um im Januar 1999 für das Amt des CDU-Landesvorsitzenden in Brandenburg zu kandidieren.
  • Von Oktober 1999 bis Oktober 2009 Innenminister des Landes Brandenburg; bis Februar 2007 zudem Stellvertretender Ministerpräsident.
  • Schönbohm wurde 2007 mit dem “Roten Adlerorden”, dem höchsten Verdienstorden des Landes Brandenburg, ausgezeichnet.