Krisenvorsorge in Unternehmen

Unvorhersehbare Ereignisse können jedes Unternehmen treffen – vom kleinen Familienbetrieb bis zum internationalen Mittelständler. Ob Energieengpässe, Cyberangriffe, Lieferkettenprobleme oder geopolitische Konflikte: Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig.

Betriebliche Krisenvorsorge

Die betriebliche Krisenvorsorge umfasst Notfallpläne, Risikomanagement und Resilienzstrategien, um Unternehmen vor Ausfällen, Lieferengpässen oder IT-Krisen zu schützen. Wesentliche Maßnahmen sind die Erstellung von Notfallhandbüchern, die Einrichtung von Krisenstäben, Schulungen (z. B. Erste Hilfe) sowie die Sicherung von kritischer Infrastruktur.

Kernkomponenten der Krisenvorsorge in Unternehmen

Notfall- & Krisenmanagement

  • Risikoanalyse: Identifikation von Schwachstellen in Prozessen und Infrastruktur
  • Notfallhandbuch: Strukturierte Pläne für den Ernstfall, inklusive Kommunikationsstrategien
  • Krisenstab: Festlegung von Verantwortlichkeiten und Alarmierungsketten (24/7 Erreichbarkeit)

Absicherung der Unternehmensprozesse: Business Continuity Management

  • IT-Sicherheit: Schutz vor Cyberangriffen und Ausfällen
  • Lieferketten-Resilienz: Überprüfung und Diversifizierung von Lieferanten

Schulung und Übungen

  • Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH): Befähigung der Mitarbeitenden, in Notsituationen zu helfen
  • Übungen: Regelmäßige Simulationen von Krisenszenarien, von Planspielen bis zu Vollübungen

Vorsorge für Mitarbeitende und Standort

  • Notfallkiste: Ausrüstung für den Betrieb (Feuerlöscher, Erste-Hilfe-Koffer)
  • Krisenkommunikation: Klare Abläufe zur Information der Belegschaft

Unternehmenssicherheit und Resilienz

Informationen und Handreichungen der Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK Berlin) zum Thema Unternehmenssicherheit und Resilienz für

Informationen und Hilfestellungen des Bundesamts für Informationssicherheit (BSI) zur Cybersicherheit und zum Business Continuity Management (BCM) für