Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin wird am Mittwoch, den 21.10.2026 die erste „Panchina Rossa – Rote Bank“ in Steglitz-Zehlendorf einweihen.
Die Einweihung findet im Rahmen des bezirklichen Engagements gegen geschlechtsspezifische Gewalt statt und beginnt um 16:00 Uhr vor dem Finanzamt Zehlendorf, Martin-Buber-Straße 20/21, 14163 Berlin-Zehlendorf.
Die Bank wurde von jungen Künstlerinnen von der Jugend- und Familieneinrichtung Zephir gGmbH aus dem Bezirk gestaltet. Sie steht symbolisch für Solidarität mit Betroffenen und für die gemeinsame Verantwortung, Gewalt frühzeitig zu erkennen und ihr entgegenzutreten. Die Bank soll das öffentliche Bewusstsein im Kampf gegen Gewalt an Frauen stärken und zu mehr Aufmerksamkeit und Zivilcourage ermutigen.
Gewalt gegen Frauen ist kein privates, sondern ein gesellschaftliches und politisches Problem, das wir nicht hinnehmen dürfen. Jede Frau hat das Recht, frei von Angst und Gewalt ihren eigenen Lebensentwurf zu leben.
Frau Bezirksbürgermeisterin Schellenberg: „Als Bezirk stehen wir an der Seite von Betroffenen, stärken Prävention und Opferschutz und setzen uns – mit dieser Roten Bank – für eine Kultur des Hinsehens statt Wegsehens ein“.
Der Standort der Roten Bank wurde in Zusammenarbeit mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) ausgewählt.
Das Projekt der Roten Bänke geht auf die Initiative „Panchina Rossa“ aus Italien zurück und hat sich inzwischen in vielen Städten und Gemeinden etabliert. Rot gestrichene Bänke machen auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam und erinnern an Frauen, die infolge dieser Gewalt ihr Leben verloren haben.
Außerdem weisen die Bänke auf Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene hin.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind eingeladen, an der Einweihung teilzunehmen.