Die Workshop-Serie richtet sich an Menschen, die sich selbst als Teil der weißen Mehrheitsgesellschaft verstehen. In den Workshops lädt Mosaik Erzähl- und Begegnungswerkstätten gemeinsam mit der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek dazu ein, sich über unterschiedliche Fragen auszutauschen und anhand von Übungen die eigene Positionierung zu reflektieren. Die jeweils 3-stündigen Workshops können einzeln und als Serie gebucht werden.
Die Workshops
Do, 03.04. um 17 Uhr: Anti-Rassismus – Ich bin doch nicht rassistisch!!!
Niemand möchte als Rassist bezeichnet werden. Aber wo kommt der Alltags-Rassismus her? Welche Rassismen wurden als Kind schon gelernt und verinnerlicht? Und wie prägen diese noch heute? Was kann man tun, um sie wieder zu verlernen?
Im Workshop werden die eigenen Rassismen reflektiert und was man tun kann, um sie wieder los zu werden.
Do, 15.05. um 17 Uhr: Privilegien – Bewusster Umgang mit den eigenen Privilegien
Privilegien – manche haben sie, andere nicht. Woraus bestehen Privilegien und wie wirken sie? Welchen Einfluss haben sie und welchen Stellenwert haben sie für uns – und für andere? Wie verändern sie sich mit den Machtverhältnissen, die dahinterstehen? Und wie kann man sich selbst weiterentwickeln, indem man sich der eigenen Privilegien bewusst wird?
In diesem Workshop werden die eigenen Privilegien beleuchtet, die die Menschen wie ein unsichtbarer Rucksack begleiten. Es wird sichtbar gemacht, wie diese den Menschen Vorteile verschaffen und zeigen auf, wie sie genutzt werden können, um gemeinsam gegen Ungleichheit und Ausgrenzung vorzugehen.
Do, 05.06. um 17 Uhr: Verbündete – Allyship: Was macht gute Verbündete aus?
Viele möchten sich als Angehörige der privilegierten weißen Mehrheitsgesellschaft gerne mit Menschen solidarisieren, die Rassismus erfahren und für sie „Ally“, also Verbündete oder Verbündeter sein. Aber was heißt es genau? Wie wird man zum Ally? Und aus welchem Grund möchte man ein Ally sein? Möchte man nur Gutes tun? Spricht man für, über oder mit jemandem? Wen unterstützt man? Was erwartet man selber? Und was für eine Bedeutung hat das eigene Weißsein für das Engagement und die eigene anti-rassistische Haltung?
In diesem Workshop wird diesen Fragen gemeinsam anhand von kleinen Übungen auf den Grund gegangen.
Die Dozierenden:
Aşkın-Hayat Doğan (er/ihn) studierte Turkologie und Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin und arbeitet als freiberuflicher Diversity- & Empowerment-Trainer und Sensitivity Reader. Seit über einem Jahrzehnt setzt er sich als homosexueller Moslem mit türkischer Migrationsgeschichte mit Islamfeindlichkeit, Queerness und Rassismus auseinander. Er ist der Host des monatlichen Twitchtalks »Diverser Lesen mit Ask« und ist auf https://ask-dogan.de zu finden.
Rita Zobel (sie/ihr) studierte Japanologie an der Freien Universität Berlin. Neben ihrer Forschungstätigkeit im Wissenschaftszentrum Berlin promovierte sie im Bereich Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2016 engagiert sie sich in der Arbeit mit Geflüchteten und ist als Facilitatorin und Diversity-Trainerin aktiv.
- Donnerstag, der 03.04.2025 um 17 Uhr: Anti-Rassismus – Ich bin doch nicht rassistisch!!!
- Donnerstag, der 15.05.2025 um 17 Uhr: Privilegien – Bewusster Umgang mit den eigenen Privilegien
- Donnerstag, der 05.06.2025 um 17 Uhr: Verbündete – Allyship: Was macht gute Verbündete aus?
Eintritt: frei, um Voranmeldung wird gebeten per E-Mail an Mosaik-berlin@online.de
Ort: Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin