Vorträge und Workshops

Kinder malen am Gartentisch

Im Mittelpunkt des Kitakongresses am 3. und 4. Juni 2026 steht die Veröffentlichung des Berliner Bildungsprogramms für Kitas und Kindertagespflege. Mit neuen Bildungsbereichen, aktualisierten Querschnittsthemen und einer neuen Struktur. Digital unterstützt!

Wir freuen uns sehr, dass nunmehr der Startschuss gegeben werden kann, das Bildungsprogramm 3.0 in die Praxis der Berliner Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zu bringen. Das Programm bietet aber noch viel mehr und es lohnt sich, darin zu stöbern. Seien Sie neugierig, melden Sie sich für einen der Kongress-Tage an.

9.00 Uhr – 10.30 Uhr

  • 0. Berliner Bildungsprogramm 3.0 – Ein Kompass für Fachkräfte in Berliner Kitas und in der Kindertagespflege
    Irene Dittrich, Julia Schröder-Moritz und Melanie Jung

    Das nach 2004 zum zweiten Mal aktualisierte Berliner Bildungsprogramm (BBP) erblickt auf dem Kitakongress das Licht der Welt. Der Vortrag beleuchtet die Weiterentwicklung des BBP, welches die Kinderrechte und -perspektiven in den Mittelpunkt stellt und die pädagogischen Fachkräfte darin unterstützt, Bildungsprozesse konsequent kindzentriert, ko-konstruktiv und interessengeleitet zu gestalten. Es werden die neuen Bildungsbereiche und zentrale Themen des BBP vorgestellt: Partizipation, BeoKiz, Sprachbildung, soziale und emotionale Bildung, Medienbildung. Abschließend werden die Begleitmaterialien und eine digitale Anwendung vorgestellt, die dabei unterstützen, sich die Inhalte des BBP praxisnah zu erschließen.

    Referent:innen

    Prof. Dr. Irene Dittrich, Hochschule Düsseldorf, Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Qualität und Leitung in der Kindheitspädagogik. Studiengangsleitung Theorie-Praxis-Transfer im Studiengang Kindheitspädagogik und Familienbildung. Als eine der Projektleiterinnen entwickelte sie maßgeblich das BeoKiz-Verfahren und begleitete die Aktualisierung des BBP als leitende Autorin.

    Julia Schröder-Moritz, Kindheitspädagogin, Fortbildnerin und Institutsleiterin am KiTeAro Institut. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Qualitätsentwicklung und Innovation in der frühkindlichen Bildung. Sie wirkte an der Weiterentwicklung des Berliner Bildungsprogramms mit und ist (Mit-)Autorin des BeoKiz-Verfahrens.

    Melanie Jung, Leitung pädagogische Qualitätsentwicklung am KiTeAro Institut. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen BeoKiz, Inklusion, der Perspektive des Kindes sowie im Theorie-Praxistransfer. Sie hat maßgeblich an der Entwicklung der BBP-Transfermaterialien und der ‘BBP-Box: Perspektive des Kindes’ mitgewirkt.

    Gasometer Forum, 750 Plätze

11.15 Uhr – 12.30 Uhr

  • 1.1. Beteiligung, Förderung, Schutz – Kinderrechte im pädagogischen Alltag verwirklichen
    Jörg Maywald

    Kinder sind von Geburt an Persönlichkeiten und Träger eigener Rechte. Ein an den Kinderrechten orientierter Ansatz bindet gute Qualität an die Verwirklichung der jedem Kind zustehenden Rechte. Doch welche Rechte haben Kinder? Was ist unter dem Kindeswohl zu verstehen? Wie sind Kinder an den sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen? Auf welche Weise ist der Kinderschutz bestmöglich zu gewährleisten? Wie können die Eltern für die Rechte ihrer Kinder begeistert werden? Der Vortrag stellt dar, wie die Kinderrechte im pädagogischen Alltag umgesetzt werden können.

    Referent

    Prof. Dr. Jörg Maywald, Honorarprofessor für Kinderrechte und Kinderschutz an der Fachhochschule Potsdam. Er ist Mitbegründer des Berliner Kinderschutz-Zentrums, war bis 2021 Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind und von 2002 bis 2022 Sprecher der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.

    Gasometer Forum, 750 Plätze

  • 1.2. Beobachtung und Dokumentation – mehr als eine Pflichtaufgabe
    Susanne Viernickel

    Beobachten und Dokumentieren der Bedürfnisse, Interessen und Kompetenzen von Kindern sind pädagogische Fachaufgaben von herausgehobener Bedeutung. Idealerweise bildet die systematische Auswertung und Reflexion von Beobachtungen die Grundlage für die Planung und Gestaltung von Aktivitäten, Projekten und gezielter pädagogischer Unterstützung. Doch im pädagogischen Alltag zeigt sich, dass dies einfacher gesagt als getan ist. Denn es geht nicht nur um zeitliche und personelle Ressourcen, die häufig knapp sind, sondern auch und vor allem um die Entwicklung einer stärkenorientierten Beobachtungshaltung und den Aufbau und die Weiterentwicklung von Beobachtungskompetenz.

    Referentin

    Prof. i. R. Dr. Susanne Viernickel, Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen frühkindliche Bildungsprozesse, Qualität und Qualitätsentwicklung, integrierte Bildungs- und Gesundheitsförderung sowie Professionalisierung kindheitspädagogischer Fachkräfte. Aktuell forscht sie zum Wohlbefinden von Kindern in frühpädagogischen Institutionen.

    Wasserturm Audimax, 110 Plätze

  • 1.3. Voraussetzungen der kindlichen Sprech- und Sprachentwicklung mit dem Fokus Gesundheitsbildung (Mundgesundheit): Einführung in Sprach-TIPPS
    Claudia Männel und Gesa Schaadt

    Sprache ist eine Schlüsselkompetenz, die uns Menschen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. In der Kindertagesbetreuung ist deshalb die aktive Gestaltung der Lernumwelt und der Gesundheitsverhältnisse als Voraussetzungen für eine gesunde Sprech- und Sprachentwicklung zentral. Hier setzt Sprach-TIPPS an, eine im Rahmen des Landesprogramms „alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung“ Sachsen entwickelte Informationsplattform. Sie stellt pädagogischen Fachkräften Informationen und Angebote zu Voraussetzungen der kindlichen Sprech- und Sprachentwicklung, mit einem Fokus auf Mundgesundheit, bereit.

    Referentinnen

    Prof. Dr. Claudia Männel, Professur für Frühkindliche Sprachentwicklung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Sie widmet sich der neurowissenschaftlichen Erforschung von Sprachentwicklungsverläufen. Hierbei liegt der Fokus auf der frühen Entwicklung als Grundlage späterer Erwerbsverläufe und Bildungserfolge.

    Prof. Dr. Gesa Schaadt, Professur für Entwicklung im Kindes- und Jugendalter mit dem Schwerpunkt schulisches Lernen an der Freien Universität Berlin. Sie widmet sich der neurowissenschaftlichen Erforschung der (Schrift-) Sprachentwicklung. Hierbei liegt der Fokus auf individuellen und in der Umwelt liegenden Einflussfaktoren.

    Wasserturm Seminarraum 1, 48 Plätze

  • 1.4. Das neue Rahmencurriculum Fachkraft für Sprachbildung
    Natascha Naujok und Charlott Schnabel

    Gute sprachliche Kompetenzen sind zentral für das Aufwachsen von Kindern. Um die sprachliche Bildung in Kitas zu unterstützen, erarbeiten Expert/innen aus der Kita-Praxis, Wissenschaft, Fachschulen sowie Fort- und Weiterbildung mit der Senatsverwaltung ein neues Rahmencurriculum zur Qualifizierung von Fachkräften. Im Forum wird erläutert, weshalb es eine Weiterbildung mit diesem Schwerpunkt braucht, wie das Rahmencurriculum ausgestaltet wird und welche Schritte folgen, bevor interessierte Fachkräfte diese Weiterbildung absolvieren können. Zwei Expertinnen erläutern die Ziele und die Struktur der Module. Abschließend wird Raum für Reflexion und Austausch gegeben, um den eigenen beruflichen Alltag mit dem „Plus“ der Weiterbildung in Verbindung zu bringen.

    Referentinnen

    Prof. Dr. Natascha Naujok, Professorin für Sprache und Kommunikation im Studiengang Kindheitspädagogik an der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB). Sie lehrt und forscht zu (Schrift-)Spracherwerb in vielfältigen Kontexten, (Mehr ) Sprachigkeit, Storytelling sowie zu biografischen Sprach- und Literacy-Geschichten und war an der Entwicklung der BBP-Box Sprache beteiligt.

    Charlott Schnabel, Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin. Sie ist Fortbildnerin, BeoKiz-Multiplikatorin, BBP-Boxen-Multiplikatorin und Marte Meo Trainerin. Sie war als qualifizierte Fachberatung im Bundes- und Landesprogramm “Sprach-Kitas” tätig.

    Wasserturm Seminarraum 2, 48 Plätze

  • 1.5. IntePaklusion: Wandlungsprozesse in Kitas aktiv und partizipativ umsetzen
    Michael Komorek

    Im Rahmen zentraler rechtlicher Vorgaben zu Kinderrechten, Teilhabe und Inklusion werden konkrete Anforderungen an eine inklusive Angebotslandschaft für Kinder formuliert. Im Vortrag wird es um das Integrationsverständnis (Inte) gehen und Partizipation (Pa) als Schlüssel für Inklusion (klusion) beschrieben. Neben Beispielen aus der Praxis soll die Verantwortung von Leitung und Fachkraft für die Umsetzung des Bildungsprogramms und damit auch der genannten Anforderungen erörtert werden. Für Inklusion sind alle verantwortlich. Doch wie können Entwicklungsprozesse so gesteuert werden, dass Inklusion keine „Utopie“, sondern ein konsequenter Prozess wird?

    Referent

    Prof. Dr. Michael Komorek, Vizepräsident für Forschung und Lehre an der Evangelischen Hochschule Berlin sowie Professor für Inklusion und inklusive Organisationsentwicklung. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Inklusion, inklusive Pädagogik und Organisationsentwicklung, Evaluations- und Wirkungsforschung sowie partizipative Forschung. Seit mehreren Jahren begleitet er bundesweit Sozialunternehmen in Prozessen des Kulturwandels.

    Schmiede Kaminraum, 80 Plätze

  • 1.6. Perspektive des Kindes (er)leben – Kinderrechte und Selbstwirksamkeit im KiTa-Alltag sichern (BBP-Box: Perspektive des Kindes)
    Julia Schröder-Moritz und Melanie Jung

    Wie gelingt es, die Perspektive der Kinder wirklich in den Mittelpunkt zu stellen? Die BBP-Box „Perspektive des Kindes“ begleitet Sie dabei. Seien Sie gespannt: In unserem Workshop erleben Sie, wie Kinderrechte nicht nur Theorie bleiben, sondern ganz praktisch und alltagsnah gelebt werden. Mit dialogischen und partizipativen Methoden lernen Sie, die Sichtweise der Kinder zu erkunden und als Grundlage für Ihre Arbeit und die Qualitätsentwicklung zu nutzen. Lassen Sie sich inspirieren, Bildungsprozesse und die Gestaltung des Alltags konsequent an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder auszurichten – für mehr Teilhabe, Selbstwirksamkeit und gelebte Kinderrechte in Ihrer Kita!

    Referentinnen

    Julia Schröder-Moritz, Kindheitspädagogin, Fortbildnerin und Institutsleiterin am KiTeAro Institut. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Qualitätsentwicklung und Innovation in der frühkindlichen Bildung. Sie wirkte an der Weiterentwicklung des Berliner Bildungsprogramms mit und ist (Mit-)Autorin des BeoKiz-Verfahrens.

    Melanie Jung, Leitung pädagogische Qualitätsentwicklung am KiTeAro Institut. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen BeoKiz, Inklusion, der Perspektive des Kindes sowie im Theorie-Praxistransfer. Sie hat maßgeblich an der Entwicklung der BBP-Transfermaterialien und der ‘BBP-Box: Perspektive des Kindes’ mitgewirkt.

    Schmiede Mittelraum, 70 Plätze

  • 1.7. Spielräume – Kreative Theaterimpulse für den Kita-Alltag
    Ann-Marleen Stöckert und Isabel Feifel

    TUKI – Theater & Kita steht seit 2011 für frühkindliche kulturelle Bildung in Berlin und verbündet Kitas mit Theaterhäusern. In dieser Werkstatt erproben wir die vielfältigen „Sprachen“ des Theaters und erforschen, wie Ausdruck mit und ohne Worte zu Theaterzauber wird. Gemeinsam erproben wir ästhetische Formate, die Kinder in ihrer Kommunikation und Selbstwirksamkeit stärken und die direkt in den Kita-Alltag übertragbar sind.

    Referentinnen

    Ann-Marleen Stöckert, Dipl. Kulturwissenschaftlerin und Kulturvermittlerin. Programmleitung TUKI – Theater & Kita

    Isabel Feifel, Dipl. Kulturwissenschaftlerin und Kulturvermittlerin. Programmleitung TUKI – Theater & Kita

    Holzhaus Breakout 2, 35 Plätze

  • 1.8. Kita-Sozialarbeit für Berlin - Einblicke und Ausblicke
    Miriam Grüning und Christian Brüggemann

    Das neue Berliner Bildungsprogramm betont die Bedeutung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Kita und Familien. Welche Rolle kann dabei die Kita-Sozialarbeit übernehmen? Wie gestaltet sich die Umsetzung im Berliner Modellprogramm 2024–26? Welche Erkenntnisse liefert die wissenschaftliche Begleitforschung zu Akzeptanz, Wirksamkeit und Gelingensbedingungen? Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung und stellt die „Empfehlungen für die Kita-Sozialarbeit in Berlin“ vor, die unter anderem Zielsetzungen, Abgrenzungen und Einbindung klären. Praxisnah werden Potenziale und Voraussetzungen für gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaften aufgezeigt.

    Referent:innen

    Prof. Dr. Miriam Grüning, Professorin für Kindheitspädagogik an der Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik Berlin. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der frühkindlichen Bildung, insbesondere in den Bereichen multiprofessionelle Kooperation, Sprachförderung sowie Fragen von Teilhabe und sozialer Ungleichheit. Sie begleitet seit 2024 gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Brüggemann das Berliner Modellprogramm Kita-Sozialarbeit wissenschaftlich und war am Entwicklungsprozess des Konzepts „Kita-Sozialarbeit in Berlin“ beteiligt.

    Prof. Dr. Christian Brüggemann, Professor für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe an der Hochschule für Soziale Arbeit und Pädagogik Berlin. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in Bildungsungleichheit, kommunaler Bildungsplanung und Schutzkonzepten in Bildungseinrichtungen. Seit 2024 begleitet er gemeinsam mit Prof. Dr. Miriam Grüning das Berliner Modellprogramm Kita-Sozialarbeit wissenschaftlich und war an der Entwicklung des Konzepts „Kita-Sozialarbeit in Berlin“ beteiligt.

    Holzhaus Breakout 3, 40 Plätze

13.30 Uhr – 14.45 Uhr

  • 2.1. Inklusive Frühpädagogik – Entwicklungsaufgaben für Erwachsene und Kinder
    Annedore Prengel

    Das Angebot der Kindertageseinrichtungen in Berlin richtet sich an Kinder mit verschiedenen Lebenserfahrungen und Lernvoraussetzungen. Um dieser unermesslichen Vielfalt alltäglich gerecht zu werden, wurde in der Stadt seit vielen Jahrzehnten ein wertvoller Schatz an Erfahrungen und Wissen gesammelt. Vor diesem Hintergrund informiert der Vortrag über aktuelle Herausforderungen und zeigt welche Entwicklungsaufgaben sich daraus für alle Beteiligten ergeben. Abschließend werden auch Widersprüche und offene Fragen zur Diskussion gestellt.

    Referentin

    Prof. Dr. em. Annedore Prengel, aus der pädagogischen Praxis kommend forschte und lehrte sie an den Universitäten Frankfurt/M, Paderborn, Halle/Saale und Potsdam. Ihre Schwerpunkte sind u.a.: Pädagogik der Vielfalt, Inklusive Praxis in Kitas und Schulen, Pädagogische Diagnostik, Kinderrechte in pädagogischen Beziehungen, Pädagogikethik sowie kulturelles pädagogisches Gedächtnis.

    Gasometer Forum, 750 Plätze

  • 2.2. Gesundheit von Fachkräften als kollektive Aufgabe
    Karla Verlinden, Marie-Sophie Krüger und Johannes Wendsche

    Wie gesund sind Erzieherinnen und Erzieher im Vergleich zu anderen Berufsgruppen? Aktuelle Befragungen zeigen: Hohe Anforderungen erfordern gezielte Maßnahmen zur Entlastung und Stärkung vorhandener Ressourcen. Doch welche spezifischen Möglichkeiten stehen Kitas zur Verfügung? Ausgehend von der vergleichenden Einordnung wird die Perspektive von der einzelnen Fachkraft auf das Team als Ganzes erweitert. Was wird möglich, wenn Gesundheit als kollektive Aufgabe aller Teammitglieder verstanden wird? Neben einer kompakten Einführung in das Konzept der Teamresilienz werden praxisnahe Ansätze vorgestellt, mit denen Kita-Leitungen Schutzfaktoren im Team aufbauen können. Abschließend wird in Erfahrungsberichten und mit praxisnahen beispielhaften (Kurz-)Interventionen aufgezeigt, welche Impulse das BBP und das Landesprogramm für die gute gesunde Kita bieten.

    Referent:innen

    Prof. Dr. Karla Verlinden, Professorin für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Resilienz an der Katholischen Hochschule NRW und Leiterin des Studiengangs Kindheitspädagogik. Sie verbindet wissenschaftliche Expertise mit langjähriger Praxiserfahrung und beschäftigt sich insbesondere mit Resilienz bei Fachkräften und Teams in sozialen Berufen sowie mit gesundheitsförderlicher Führung und Fachkräftebindung.

    Marie-Sophie Krüger, Doktorandin an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Projekt „Pausen- und Erholungsmanagement für Erzieher:innen – PERLE“ in Dresden. Sie untersucht Einflussfaktoren und gesundheitsbezogene Folgen von Erholungsproblemen sowie verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen zur Erholungsförderung bei Erzieherinnen und Erziehern in Deutschland.

    Dr. rer. nat. habil. Johannes Wendsche, Senior Scientist an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Er forscht im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie mit einem Schwerpunkt auf Erholung, Arbeitsgestaltung und Gesundheit in personenbezogenen Dienstleistungen. Er leitet das BAuA-Projekt „PERLE“ zur Förderung von Pausen- und Erholungsmanagement bei Erzieherinnen und Erziehern.

    Wasserturm Audimax, 110 Plätze

  • 2.3. Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit: Impulse für den KiTa-Alltag
    Nathalie Topaj

    Wie wachsen Kinder mehrsprachig auf und welche Rolle spielt die Kita dabei? Der Beitrag beleuchtet die Besonderheiten des mehrsprachigen Erwerbs im frühen Kindesalter und zeigt, wie Spracherwerb in mehreren Sprachen gelingen kann. Im Fokus stehen eine wertschätzende Haltung gegenüber Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit sowie die Bedeutung von Familiensprachen und Deutsch als Bildungs- und Umgebungssprache. Neben den Vorteilen werden auch Herausforderungen thematisiert. Ziel ist es, Fachkräfte für einen Perspektivwechsel zu sensibilisieren und ihnen praxisnahe Impulse für einen professionellen und wertschätzenden Umgang mit Mehrsprachigkeit im Kita-Alltag zu geben.

    Referentin

    Dr. Nathalie Topaj, Sprachwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Spracherwerb in mehrsprachigen Kontexten, Entwicklung von Test- und Förderinstrumenten in verschiedenen Sprachen sowie Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis. Sie ist Gastwissenschaftlerin am Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) in Berlin und Koordinatorin des Berliner Interdisziplinären Verbunds für Mehrsprachigkeit (BIVEM). Außerdem ist sie als Uni-Dozentin und im Fortbildungsbereich tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung mehrsprachiger Familien und Einrichtungen.

    Wasserturm Seminarraum 1, 48 Plätze

  • 2.4. Kinderperspektiven in der Internen Evaluation des BBP
    Ola Bielesza und Robert Friedrich

    Im Vortrag stellen wir die Weiterentwicklung der Internen Evaluation zum aktualisierten Berliner Bildungsprogramm vor. Kita-Teams können sich nun zu ca. 20 Evaluationsdimensionen intern evaluieren. Neben pädagogischen Aufgabenbereichen stehen auch Bildungsbereiche und Querschnittsthemen zur Wahl. Neu ist: Teams erheben die Perspektiven von Kindern zu ihrer pädagogischen Arbeit, um Entwicklungsbedarfe noch präziser zu erkennen. So werden Kinderperspektiven auf Kita-Qualität in Berlin systematisch berücksichtigt. Wir zeigen die Neuerungen des Verfahrens und berichten aus der Pilotphase.

    Referent:innen

    Ola Bielesza und Robert Friedrich gründeten und leiten das InPerspektiven Institut. Es unterstützt Kitas dabei, ihre pädagogische Arbeit kinderrechtebasiert weiterzuentwickeln. Es bietet Fort- und Weiterbildungen rund um das Thema Kinderperspektiven an und begleitet Träger und Kitateams dabei, Kinderperspektiven zu erheben, zu verstehen und für Qualitätsentwicklung zu nutzen. In Kooperation mit dem KiTeAro Institut hat es das Verfahren der Internen Evaluation weiterentwickelt.

    Wasserturm Seminarraum 2, 48 Plätze

  • 2.5. Sozial-emotionale Bildung - Grundbaustein für gelingendes Lernen
    Susanne Viernickel

    Sozial-emotionale Bildung ist eine zentrale Grundlage für das Wohlbefinden und die Entwicklung von Kindern. Welche Bedeutung haben Erfahrungen von emotionaler Sicherheit, sozialer Teilhabe und Autonomie? Wie hängen diese mit der Entwicklung von Empathie, Kooperation sowie Selbstwahrnehmung und Selbstregulation zusammen? Welche Rolle spielt die Gruppe der Gleichaltrigen als wichtiger Erfahrungsraum für soziale Beziehungen, Konfliktbewältigung und das Erleben von Vielfalt? Der Vortrag zeigt praxisnah auf, wie pädagogische Fachkräfte diese Entwicklungsprozesse begleiten und fördern können.

    Referentin

    Prof. i. R. Dr. Susanne Viernickel, Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen frühkindliche Bildungsprozesse, Qualität und Qualitätsentwicklung, integrierte Bildungs- und Gesundheitsförderung sowie Professionalisierung kindheitspädagogischer Fachkräfte. Aktuell forscht sie zum Wohlbefinden von Kindern in frühpädagogischen Institutionen.

    Schmiede Kaminraum, 80 Plätze

  • 2.6. Übergänge gemeinsam gestalten – Chancen für alle Kinder stärken
    Julia Schröder-Moritz

    Wie gelingt der Übergang von der Kita in die Grundschule so, dass jedes Kind die besten Bildungschancen erhält? In diesem Workshop entdecken Sie, wie das Berliner Bildungsprogramm und das BeoKiz-Verfahren diesen wichtigen Schritt begleiten. Wir zeigen praxisnah, wie Kompetenzen gestärkt und Bildungswege individuell und interessengeleitet angeregt werden können. Sie erhalten Einblicke in das Kapitel „Das letzte Jahr in der Kita“, die novellierte Lerndokumentation und erfahren, wie Fachkräfte Kinder prozessorientiert und chancengerecht auf ihrem Weg begleiten können. Freuen Sie sich auf neue Impulse, die wirklich einen Unterschied machen!

    Referentin

    Julia Schröder-Moritz, Kindheitspädagogin, Fortbildnerin und Institutsleiterin am KiTeAro Institut. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Qualitätsentwicklung und Innovation in der frühkindlichen Bildung. Sie wirkte an der Weiterentwicklung des Berliner Bildungsprogramms mit und ist (Mit-)Autorin des BeoKiz-Verfahrens.

    Schmiede Mittelraum, 70 Plätze

  • 2.7. Von der Bewegung zum Körperbewusstsein
    Angela Boeti

    Vielfältige Bewegungs- und Körpererfahrungen bilden die Grundlage für eine gesunde kindliche Entwicklung und die Förderung von vielseitigen Bildungsprozessen. In den ersten Lebensjahren werden die physiologisch-psychologischen Grundlagen gelegt, wie wir in der Welt stehen, agieren und wie wir die Welt sehen und wahrnehmen. In diesem Workshop erleben die Teilnehmenden, wie gezielte Bewegungsimpulse das Körperbewusstsein und die Raumwahrnehmung von Kindern fördern können. Mit fundiertem Hintergrund, bewegten Impulsen und viel Freude an der Bewegung entsteht ein Raum, der vielfältige Bewegungserfahrungen erlebbar macht für die pädagogische Praxis.

    Referentin

    Angela Boeti, Ausbildung zur staatlich examinierten Sport,-Tanz-, Bewegungspädagogin, Lehramt, 1. Staatsexamen, Tanz-, und Körpertherapeutin für psychosomatische Tageskliniken und in eigener Praxis. Dozentin/Referentin für pädagogische Fachkräfte in der Aus- und Weiterbildung mit den Schwerpunkten: Kreative Bewegungspädagogik, Tanzpädagogik, Gesundheit und Stressprävention u.a. für Multiplikator*innen aus Kita und soziokultureller Bildungsarbeit. Prozessbegleiterin des Berliner Landesprogramms Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita, Tanzritual Berlin.

    Holzhaus Breakout 2, 35 Plätze

  • 2.8. Frühkindliche Bildung in der Kindertagespflege auf der Grundlage des neuen Berliner Bildungsprogramms
    Frauke Zeisler

    In diesem Workshop setzen wir uns mit den besonderen Chancen auseinander, die die Kindertagespflege für die Umsetzung der Inhalte des neuen Berliner Bildungsprogramms bietet: überschaubare Gruppen, stabile Bindungen und ein hoher Grad an Individualisierung ermöglichen eine besonders flexible und passgenaue Anwendung der Ziele des BBPs im pädagogischen Alltag. Bei einer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung entstehen so in der Kindertagespflege gute Bedingungen, die Kindern optimale Bildungs- und Zukunftschancen bieten.

    Referentin

    Frauke Zeisler, Diplom-Pädagogin und Fachleitung im Fortbildungszentrum bei der Familien für Kinder gGmbH. Als Multiplikatorin für die interne Evaluation zum Berliner Bildungsprogramm in der Kindertagespflege und Insoweit erfahrene Fachkraft für den Kinderschutz gem. § 8a SGB VIII liegen ihre fachlichen Schwerpunkte in den Bereichen Qualitätsentwicklung und Kinderschutz.

    Holzhaus Breakout 3, 40 Plätze

15.00 Uhr – 16.15 Uhr

  • 3.1. Auf den Anfang kommt es an – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der KiTa stärken
    Susanne Schubert

    Kinder wachsen in einer globalisierten Welt auf, die vor großen Herausforderungen steht – ob Klimakrise, Kriege oder Artensterben. Sie haben dazu viele Fragen. Kitas und Familien sind gefordert, Kindern alltagsnah Zugänge zu Themen und Fragen einer nachhaltigen Entwicklung zu schaffen. Denn ob Frühstück, Wasserkraft oder Spielzeug – Klima- und Ressourcenschutz steckt im Kitaalltag. Viele Kitas und Träger machen sich auf den Weg, um Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) zu verankern. Doch was heißt das genau in der Praxis? Welche Handlungsfelder gibt es? Wie sieht die Rolle der Bildungs- und Lernbegleiter/in zu BNE aus? Dazu bietet der Impulsbeitrag einen Überblick.

    Referentin

    Susanne Schubert, M.A., Kulturwissenschaftlerin, Vorstand Innowego – Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG, Vorsitzende Forum Frühkindliche Bildung im Rahmen der Nationalen Plattform zu Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Seit 1995 ist sie als Multiplikatorin zu BNE und Umweltbildung in Projekten und der Fort- und Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte tätig. Projektleiterin Klima-Kita-Netzwerk (NKI).

    Gasometer Forum, 750 Plätze

  • 3.2. Gesundheit von Fachkräften als kollektive Aufgabe
    Karla Verlinden, Marie-Sophie Krüger und Johannes Wendsche

    Wie gesund sind Erzieherinnen und Erzieher im Vergleich zu anderen Berufsgruppen? Aktuelle Befragungen zeigen: Hohe Anforderungen erfordern gezielte Maßnahmen zur Entlastung und Stärkung vorhandener Ressourcen. Doch welche spezifischen Möglichkeiten stehen Kitas zur Verfügung? Ausgehend von der vergleichenden Einordnung wird die Perspektive von der einzelnen Fachkraft auf das Team als Ganzes erweitert. Was wird möglich, wenn Gesundheit als kollektive Aufgabe aller Teammitglieder verstanden wird? Neben einer kompakten Einführung in das Konzept der Teamresilienz werden praxisnahe Ansätze vorgestellt, mit denen Kita-Leitungen Schutzfaktoren im Team aufbauen können. Abschließend wird in Erfahrungsberichten und mit praxisnahen beispielhaften (Kurz-)Interventionen aufgezeigt, welche Impulse das BBP und das Landesprogramm für die gute gesunde Kita bieten.

    Referent:innen

    Prof. Dr. Karla Verlinden, Professorin für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Resilienz an der Katholischen Hochschule NRW und Leiterin des Studiengangs Kindheitspädagogik. Sie verbindet wissenschaftliche Expertise mit langjähriger Praxiserfahrung und beschäftigt sich insbesondere mit Resilienz bei Fachkräften und Teams in sozialen Berufen sowie mit gesundheitsförderlicher Führung und Fachkräftebindung.

    Marie-Sophie Krüger, Doktorandin an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Projekt „Pausen- und Erholungsmanagement für Erzieher:innen – PERLE“ in Dresden. Sie untersucht Einflussfaktoren und gesundheitsbezogene Folgen von Erholungsproblemen sowie verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen zur Erholungsförderung bei Erzieherinnen und Erziehern in Deutschland.

    Dr. rer. nat. habil. Johannes Wendsche, Senior Scientist an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Er forscht im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie mit einem Schwerpunkt auf Erholung, Arbeitsgestaltung und Gesundheit in personenbezogenen Dienstleistungen. Er leitet das BAuA-Projekt „PERLE“ zur Förderung von Pausen- und Erholungsmanagement bei Erzieherinnen und Erziehern.

    Wasserturm Audimax, 110 Plätze

  • 3.3. Alle Familien im Blick, Partizipation als Grundlage gelingender Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
    Adriana Noack und Sarah Friederici

    Bei der großen Vielfalt der Lebensformen kommt es darauf an, allen Familien gleichermaßen respektvoll und achtsam zu begegnen. Der Workshop stellt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in den Mittelpunkt, in der Familien als Expert:innen für ihre Kinder wahrgenommen werden. Im Fokus stehen dialogische Haltung, Perspektivwechsel und der sensible Umgang mit unterschiedlichen Lebensrealitäten. Die Teilnehmenden entwickeln praxisnahe Strategien („Dialog Schaffen“), um Gespräche so zu gestalten, dass Familien ihre Sichtweisen, Werte und Erfahrungen einbringen können und tragfähige Bildungs- und Erziehungspartnerschaften entstehen.

    Referentinnen

    Adriana Noack, staatlich anerkannte Erzieherin und Studium der Ökonomie. Mehrjährige Praxiserfahrung im Schul- und Kitabereich, auch als Kitaleitung. Im Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung mit den Schwerpunkten Qualitätsentwicklung und Evaluation. Seit 2023 Teil des Leitungsteams. Engagement in der Arbeit mit geflüchteten Menschen prägt ihre fachliche Perspektive.

    Sarah Friederici, Grundschulpädagogin (Master of education an der FU Berlin) und staatlich anerkannte Kindheitspädagogin (B.A. EHB). Sie ist seit 2024 im Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung mit den Schwerpunkten „Gesund von der Kita in die Schule“, multiprofessionelle Teams und Dialog schaffen tätig.

    Wasserturm Seminarraum 1, 48 Plätze

  • 3.4. BeoKiz – Mit dem Portfolio Bildungswege partizipativ gestalten
    Julia Schröder-Moritz und Melanie Jung

    Wie können Kinder partizipativ ihre Bildungswege gestalten? Das Portfolio im BeoKiz-Verfahren eröffnet dialogische, kindorientierte Wege, eine interessengeleitete Bildungsbegleitung zu stärken – verständlich, greifbar und als Spiegel der Bildungsprozesse für jedes Kind. Beobachten und Dokumentieren findet nicht mehr nur für, sondern mit Kindern statt. Im Mittelpunkt steht das Kind als aktiver Gestalter seiner Entwicklung. Im Workshop erleben Sie, wie BeoKiz und „BeoKiz digital“ Kinderrechte, Partizipation und Inklusion lebendig machen und Ihre Praxis bereichern. Freuen Sie sich auf Austausch, Inspiration und konkrete Impulse!

    Referentinnen

    Julia Schröder-Moritz, Kindheitspädagogin, Fortbildnerin und Institutsleiterin am KiTeAro Institut. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Qualitätsentwicklung und Innovation in der frühkindlichen Bildung. Sie wirkte an der Weiterentwicklung des Berliner Bildungsprogramms mit und ist (Mit-)Autorin des BeoKiz-Verfahrens.

    Melanie Jung, Leitung pädagogische Qualitätsentwicklung am KiTeAro Institut. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen BeoKiz, Inklusion, der Perspektive des Kindes sowie im Theorie-Praxistransfer. Sie hat maßgeblich an der Entwicklung der BBP-Transfermaterialien und der ‘BBP-Box: Perspektive des Kindes’ mitgewirkt.

    Wasserturm Seminarraum 2, 48 Plätze

  • 3.5. Medienbildung von Anfang an: Gemeinsam auf Entdeckungsreise
    Sophia Köpke

    Im Berliner Bildungsprogramm ist Medienbildung erstmals als eigenständiger Bildungsbereich verankert und rückt damit stärker in den Fokus frühpädagogischer Praxis. Was bedeutet das für Kita-Teams, die Kinder, ihre Familien und den pädagogischen Alltag ganz konkret? In diesem interaktiven Input nehmen wir die Praxisperspektive ein: Welche Fragen, Unsicherheiten und Herausforderungen entstehen? Mit welcher Haltung begegnen wir dem Thema? Wie kann ein Zugang zum neuen Bildungsbereich gelingen und was wird in vielen Einrichtungen bereits erfolgreich praktiziert? Gemeinsam greifen wir zentrale Gedanken und Erfahrungen auf, ordnen sie ein und ergänzen mit Hinweisen auf Angebote des Landes Berlin.

    Referentin

    Sophia Köpke, Medienpädagogin bei BITS 21 im fjs e.V. Ihre Themenschwerpunkte liegen auf der alltagsintegrierten Medienbildung in der Frühpädagogik sowie der diversitätsbewussten Medienbildung in der Kita. Im Rahmen der Plattform kitadigital unterstützt Sie Kitas und Träger bei ganzheitlichen digitalen Transformationsprozessen.

    Schmiede Kaminraum, 80 Plätze

  • 3.6. Mit Kindern die Welt entdecken – Natur, Umwelt und Technik im Kita-Alltag lebendig gestalten
    Anke Renger

    Kinder wollen die Welt verstehen – sie fragen, probieren aus und staunen. Der Bildungsbereich „Natur, Umwelt, Technik“ im neuen Berliner Bildungsprogramm knüpft genau daran an. In diesem Vortrag gibt es praxisnahe Einblicke, kleine Austauschphasen und viele Anregungen für den Kita-Alltag. Gemeinsam schauen wir, wie sich alltägliche Situationen in spannende Entdeckungsmomente verwandeln lassen.

    Referentin

    Dr. Anke Renger, Stiftung Planetarium Berlin, ehemalige Gastprofessorin für Kindheitspädagogik an der Alice Salomon Hochschule Berlin und wissenschaftliche Co-Leitung des Kinderforscher*zentrums HELLEUM. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Lernwerkstattarbeit, der Potenzialentwicklung in der MINT-Bildung an außerschulischen Lernorten sowie in Fragen der Multiprofessionalität, Digitalisierung und 21st Century Skills im Primar- und Sekundarbereich.

    Schmiede Mittelraum, 70 Plätze

  • 3.7. Mathematik + Kunst: Mathe ist überall
    Simone Schander

    In dem Workshop Mathematik + Kunst werden wir kreative Impulse und Beispiele für vielfältige künstlerische Ausdrucksweisen erkunden, die Wahrnehmungen für alltägliche mathematische Phänomene stärken und gemeinsam spielerisch forschend Mathematik in der Welt der Kinder selbsttätig entdecken lassen. Inhalte und Methoden werden durch eine Projektdokumentation zu „…wie Rotkäppchen die Mathematik entdeckte!“, Beispiele aus der Mathe+Kunst-Kiste sowie der Fensterausstellung „Mathematik zum Anziehen“ vorgestellt.

    Referentin

    Simone Schander, Aktionskünstlerin, staatlich anerkannte Erzieherin, Fortbildnerin im Bereich Kunst und Kreative Pädagogik und freiberufliche Mitarbeiterin des KinderKünsteZentrums Berlin. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen forschende Prozesse mit Kindern, partizipative Kunstformate sowie die Verbindung von Ästhetik, Gesellschaft und Bildung.

    Holzhaus Breakout 2, 35 Plätze

  • 3.8. Sprache und Mathematik im Alltag entdecken – Mit den BBP-Boxen alltagsintegrierte Bildung in der KiTa gestalten
    Lisa Vestring und Isabelle Norkeliunas-Kaeber

    Der Workshop ermöglicht ein praxisnahes Kennenlernen der BBP-Boxen Sprache und Mathematik, die seit dem Kita-Jahr 2023/24 Berliner Kitas zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden setzen sich mit Aufbau, Inhalten und der zugrunde liegenden pädagogischen Haltung auseinander. Im Fokus steht, wie Sprachbildung und frühe mathematische Erfahrungen im Alltag bewusst wahrgenommen und unterstützt werden können. Gemeinsam werden Ideen entwickelt, wie die Materialien in den Kita-Alltag integriert und nachhaltig im Team genutzt werden können. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in den begleitenden Online-Kurs.

    Referentinnen

    Lisa Vestring, M.A. Kindheitspädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Entwicklung der BBP-Boxen Sprache und Mathematik, in der Qualifizierung von Multiplikator:innen, im Kinderperspektivenansatz sowie den Übergängen zwischen Kita und Schule.

    Isabelle Norkeliunas-Kaeber, M.A. Kindheitspädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Entwicklung der BBP-Boxen Sprache und Mathematik, in der Qualifizierung von Multiplikator:innen,der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, dem Kinderperspektivenansatz und den Übergängen zwischen Kita und Schule.

    Holzhaus Breakout 3, 40 Plätze

16.30 Uhr – 17.00 Uhr

  • 4.0. Kreativer Abschluss

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