Der Theaterschaffende Tuğsal Moğul gestaltet eine szenische Lesung in Erinnerung an und zur Aufarbeitung der rassistischen Morde in Hanau am 19. Februar 2020.
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Newsletter Nr. 5/2026
Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Lesende,
die digitale Lebenswelt junger Menschen, insbesondere auf Plattformen wie TikTok, ist zunehmend von antifeministischen und antidemokratischen Narrativen geprägt. Hier setzt das Projekt »Unlearning Anti-Feminism on TikTok« an: Es verbindet politische Bildung mit Medienpädagogik, um die kritische Reflexionsfähigkeit von Jugendlichen im Hinblick auf manipulative Mechanismen und diskriminierende Ideologien zu stärken. In einem ko-kreativen Prozess zwischen der Universität zu Köln und dem Verein »mediale pfade« sind praxisnahe Bildungsmaterialien entstanden, die in unserer neuen Broschüre gebündelt sind. Der Inhalt gliedert sich in drei Schwerpunkte:- Eine theoretische Einordnung digitaler Radikalisierungsprozesse und der Spezifika von TikTok,
- frei nutzbare Methoden (Open Educational Resources), die ohne Bevormundung zur Auseinandersetzung mit Geschlechtergerechtigkeit anregen,
- weiterführende Handlungsempfehlungen sowie ein Glossar.
Das Ziel ist eine emanzipatorische Bildung, die zur demokratischen Teilhabe befähigt und die Resilienz junger Menschen in digitalen Räumen nachhaltig stärkt. Die Broschüre ist kostenfrei in unseren Besuchszentren erhältlich und kann unter diesem Link heruntergeladen werden.
Herzlich grüßt
Ihre Newsletter-Redaktion der Landeszentrale
PS: Wir suchen erfahrene Träger für Projekte an Berliner Grund- und Berufsschulen. Schwerpunkte sind u. a. Demokratieentwicklung, Menschenrechte, Antidiskriminierung sowie der Umgang mit Rechtsextremismus und Fake News. Das Ziel: Die Entwicklung neuer Formate und die Vernetzung von Trägern mit Schulen. Weitere Informationen finden Sie am Ende dieses Newsletters.