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Bündnis90/Die Grünen

Der politische Schwerpunkt der Partei Bündnis 90/Die Grünen liegt in der Umweltpolitik, außerdem setzt sie sich für ökonomische und soziale Nachhaltigkeit ein.

Der Berliner Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen entstand 1993 durch den Zusammenschluss der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz (AL) und dem Bündnis 90.

Die Alternative Liste brachte ab 1978 als junge Partei Bewegung ins etablierte West-Berliner Parteiensystem. 1980, nach der Gründung der Grünen in West-Deutschland, übernahm die AL die Rolle des West-Berliner Landesverbandes der Grünen. Sie zog 1981 mit 7,2 Prozent der Stimmen ins Berliner Abgeordnetenhaus ein und verdrängte damit die FDP von Platz drei hinter der CDU und der SPD. Auch schaffte sie den Sprung in alle Bezirksverordnetenversammlungen. 1989 regierte die AL sogar für kurze Zeit gemeinsam mit der SPD unter dem Regierenden Bürgermeister Walter Momper (SPD). Kurz vor den Neuwahlen 1990 trat die AL jedoch wieder aus der Regierung aus.

Das Bündnis 90 war ein Wahlbündnis aus drei Initiativen der ost-deutschen Bürgerbewegung, die sich im Februar 1990 zu einer Liste zusammenschlossen: Das „Neue Forum“, die „Initiative Frieden und Menschenrechte“ und „Demokratie Jetzt“. Nach der ersten Gesamtberliner Wahl im Dezember 1990 bildeten die AL und Bündnis 90 eine Fraktionsgemeinschaft im Berliner Abgeordnetenhaus. 1993 fusionierten beide Parteien in Berlin und deutschlandweit.

Die Berliner Parteivorsitzenden sind seit 2016 Nina Stahr und Werner Graf. Seit 2016 stellen Bündnis90/Die Grünen in einer Koalition mit SPD und Die Linke die Berliner Landesregierung. Der Landesverband von Bündnis90/Die Grünen hat rund 10.060 Mitglieder.

Die Partei ist hier im Internet präsent.

Die Abgeordnetenhaus-Fraktion der Partei ist hier im Internet präsent.