Wie kann eine kommunale Verwaltung kreislauffähig und ressourcenpositiv werden?
Dieser Frage widmete sich die Workshopreihe „Kreislauffähige Verwaltung nach Cradle to Cradle (C2C)“, die vom Bezirksamt Pankow gemeinsam mit der C2C NGO veranstaltet wurde. Ziel der Reihe war es, Mitarbeitende der Verwaltung, politische Entscheidungsträger*innen und interessierte Fachleute praxisnah an die Prinzipien von Cradle to Cradle heranzuführen mit einem Fokus auf die Handlungsfelder Bauen, Sanieren und Beschaffung.
Cradle to Cradle (zu Deutsch: „Von der Wiege zur Wiege“) steht für einen Ansatz, bei dem Materialien und Produkte so gestaltet werden, dass sie nach ihrer Nutzung nicht zu Abfall werden, sondern wiederverwendet oder vollständig in natürliche oder technische Kreisläufe zurückgeführt werden können. Statt Ressourcen zu verbrauchen, wie es in unserem heutigen linearen System üblich ist, setzt C2C auf einen positiven Fußabdruck: Produkte sollen schadstofffrei, langlebig und kreislauffähig sein.
Im ersten Workshop wurde über die C2C-Potenziale im Bestand diskutiert. Der zweite Termin fokussierte sich auf den Neubau nach C2C-Kriterien, während der dritte Workshop sich dem Thema zirkuläre Beschaffung widmete. Dabei standen ein offener Austausch, praxisnahe Impulse und Best-Practice-Beispiele im Mittelpunkt.
Auch politische Vertreter*innen wie Bezirksbürgermeisterin Frau Koch und Stadtrat für Stadtentwicklung Herr Bechtler zeigten durch ihre Teilnahme, wie ernst das Thema Kreislauffähigkeit in Pankow genommen wird.
Die C2C NGO wird die Inhalte der Reihe im Nachgang aufbereiten und den Bezirksarbeitenden Handlungsempfehlungen zur Verfügung stellen. So soll das Wissen aus den Workshops konkret in den Arbeitsalltag überführt werden.