Chronik Pankow 2017

8. Pankower Sicherheitstage

Zu den 8. Pankower Sicherheitstagen unter dem Motto „Sicher und mobil im Alltag“ hat das Bezirksamt Pankow vom 9. bis 11. November 2017 jeweils von 10 bis 18 Uhr, in das Rathaus-Center Pankow, Breite Str. 20, 13187 Berlin, eingeladen. Dr. Torsten Kühne, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit, eröffnete die Veranstaltungsreihe am 9. November 2017 um 13 Uhr. In Kooperation mit der Polizei Berlin und dem Centermanagement wurden interessante Programme vorgestellt, um Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen für Sicherheitsfragen zu sensibilisieren.

Kranzniederlegung 9. November

In Erinnerung an die Pogrome vom 9. November 1938 fanden in Pankow am 9. November 2017 zwei Gedenkveranstaltungen statt. Im stillen Gedenken an die Opfer legten der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Pankow, Michael van der Meer und Bezirksbürgermeister Sören Benn (beide Die Linke) auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee, Herbert-Baum-Straße, Kränze nieder. Anschließend wurde auf dem Jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee 23-25 (Foto) an den 9. November 1938 erinnert. Vor 79 Jahren wurden jüdische Bürgerinnen und Bürger misshandelt und getötet. Geschäfte jüdischer Inhaber wurden geplündert, Synagogen zerstört und in den folgenden Tagen tausende jüdische Deutsche in Konzentrationslager verschleppt.

10 Jahre Lokales Bündnis für Familie

Das Lokale Bündnis für Familie Pankow setzt sich seit 10 Jahren dafür ein, den Bezirk Pankow noch attraktiver für Familien zu gestalten, das Bewusstsein für das Thema Familie zu stärken sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Anlässlich ihres Jubiläums fand am 26. September 2017 im Betsaal des ehemaligen jüdischen Waisenhauses in Pankow eine Feierstunde statt. Anwesend waren u.a. der Bezirksbürgermeister Sören Benn, die Mitglieder sowie Gründungsmitglieder des Bündnisses. In einer kleinen Talkrunde wurde über das eine oder andere aus der Gründungszeit berichtet. Mit Unterstützung des neuen “Hauses der Familie“ in Pankow-Niederschönhausen wurde eine kreativ gestaltete „Wunschrakete“ mit Ideen, Vorschlägen und Wünschen für die nächsten 10 Jahre vorgestellt.

Art Camp 2017

Bildvergrößerung: Gruppenfoto_art_Camp
Bild: JUKS

Zum vierten Mal fand der internationale Jugendaustausch zwischen den Partnerstädten Berlin-Pankow und Kołobrzeg in Kooperation mit der Jugendkunstschule (Juks) Pankow statt. Zehn Pankower Schüler*innen der 8. – 10. Klasse waren in der Woche vom 18. – 24. September 2017 in Kołobrzeg und wurden am Eröffnungstag feierlich vom Präsidenten der Stadt, Janusz Gromek, begrüßt. Die Leiterin der Juks, Ines Lekschas, verlas das Grußwort des Pankower Bürgermeisters Sören Benn und überreichte als Gastgeschenk die vom Bezirksamt Pankow gesponserten T-Shirts an alle Teilnehmer*innen. Weiterhin stand ein Besuch beim Landrat und zwei Workshops mit den Künstlerinnen Elżbieta Polak und Izabella Korpa-Jarosz im Kulturzentrum in Kołobrzeg auf dem Plan.

Einweihung eines Denkzeichens - Dr. Ursula Katzenstein

Eine Gedenktafel in Erinnerung an die Arbeitstherapeutin Dr. Ursula Katzenstein wurde am Donnerstag, dem 20. Juli 2017 am Haus in der Kavalierstr. 6, 13187 Berlin, durch den Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke), eingeweiht. Dr. Ursula Katzenstein ist die Begründerin der Werkstätten für Rehabilitation in der DDR. Sie setzte eine völlig andere Herangehensweise in der Arbeit mit psychisch Kranken, körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen durch. Im Haus in der Kavalierstraße wohnte sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1998. Im Anschluss an die Einweihung wurde zu einer kleinen Gesprächsrunde in das Café Schoenholz, Wolfshagener Str. 87 eingeladen, um im Gespräch mit den beiden Töchtern, Dr. Susan Köhn und Dr. Kate Leiterer sowie der Journalistin Ulla Jung mehr über das Leben und die Leistungen von Dr. Ursula Katzenstein zu erfahren. Die Gedenktafel ist eine Initiative der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Pankow und des Frauenbeirates Pankow.

Feierliche Namensverleihung "Gymnasium am Europasportpark"

Das neu gegründete 17. Gymnasium in der Conrad-Blenkle-Str. 34 in Prenzlauer Berg bekam am Dienstag, dem 18. Juli 2017, in Anwesenheit des Bezirksstadtrates für Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit, Dr. Torsten Kühne (CDU), mit einem Festakt den Namen „Gymnasium am Europasportpark“ verliehen. Die Namensverleihung fand im Rahmen eines Schulfestes zum Schuljahresabschluss statt. Während des Festes wurden verdiente Schülerinnen und Schüler sowie Mitglieder der Schulgemeinschaft geehrt. Die Gäste, Eltern, Schülerinnen und Schüler erwartete nach der feierlichen Namensverleihung ein Buffet mit Kaffee und Kuchen.

Regenbogenspielplatz im Mauerpark

Der fertiggestellte Regenbogenspielplatz im Mauerpark wurde am Freitag, dem 14. Juli 2017 vom Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Vollrad Kuhn (Bü90/Die Grünen), dem gemeinnützige Verein „Freunde des Mauerparks“ und der „SIK Holzgestaltungs GmbH“ der Öffentlichkeit übergeben. Nachdem im letzten Jahr der mittlere Teil, die „Regenbogen-Schaukel“ und das
kleinere linke Kletterelement des Spielplatzes errichten wurden, konnte nun der Regenbogen mit dem Kletterspielgerät „Großer Regenbogen“ vollendet und der Spielplatz sogar noch um eine „kleine Arche“ ergänzt werden. Dank der Spendenkampagne der Freunde des Mauerparks und der Eigenleistungen der Firma SIK-Holzgestaltungs GmbH wurde das Projekt „Wiederaufbau des Regenbogenspielplatzes“ in Kooperation mit dem Straßen- und Grünflächenamt zum jetzigen Zeitpunkt möglich. So wiederholt sich noch einmal die symbolträchtige Idee des Regenbogenspielplatzes als Ort der Versöhnung, die mit dem ersten dieser Art 1998 in Soweto begann und dann auch im Mauerpark im Jahr 1999, auf der ehemaligen Grenze zwischen Pankow und Wedding, fortgesetzt wurde.

Eröffnung des Spiel- und Bolzplatzes auf dem Fröbelplatz

Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Vollrad Kuhn (Bü90/Grüne), übergab am 12. Juli 2017 den neu gestalteten Kinderspielplatz und den sanierten Bolzplatz auf dem Fröbelplatz an der Diesterwegstraße in Prenzlauer Berg der Öffentlichkeit. Die Spielflächen auf dem Fröbelplatz entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen und waren zum Teil stark sanierungsbedürftig. Der Bolzplatz war nach Regenfällen kaum noch nutzbar, die Kinder vermissten vielfältige Spielgeräte und für Eltern gab es kaum Sitzmöglichkeiten. Im April 2016 wurden die ersten Ideen der Kinder und Eltern für die Neugestaltung des Spielplatzes im Rahmen einer Planungsparty auf dem Fröbelplatz gesammelt. Die Kinder der benachbarten Kita Prenzelberger Schwalbennest und Schülerinnen und Schüler aus der nahegelegenen Grundschule „Am Planetarium“ hatten dazu Bilder gemalt und Modelle gebaut. Im Juni 2016 wurde der daraus entstandene Planungsentwurf auf dem Spielplatz öffentlich vorgestellt. Auch hier konnten weitere Anregungen zur Verbesserung der Planung einfließen. Seit Herbst 2016 wurde der Spielplatz umgebaut und kann nun mit seinen neuen Geräten endlich wieder bespielt werden. Finanziert wurde das Bauvorhaben aus Ausgleichsbeträgen, die das Bezirksamt in den ehemaligen Sanierungsgebieten erhoben hat. Die Kosten betrugen ca. 340.000 Euro.

Staatliche Anerkennung für Rettungstaten

Mit einer Erinnerungsmedaille ehrte Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) am 12. Juli 2017 im Rathaus Pankow Polizeikommissar Ingo Koar (Foto) für seine außergewöhnliche Rettungstat. Am 27. Juli 2016, kam es aufgrund von unwetterartigen Regengüssen zu einer Überflutung des Gleimtunnels. Der Wasserpegel im Tunnel stieg innerhalb kürzester Zeit bis auf etwa 1,5 Meter an. Die im Tunnel befindlichen Autos verloren durch den Auftrieb die Bodenhaftung und trieben unkontrolliert im Tunnelbereich. In insgesamt fünf Fahrzeugen befanden sich zu diesem Zeitpunkt Personen, die aufgrund des Wasserdrucks sowie der ausgefallenden Elektrik diese nicht verlassen konnten. Ohne Zögern begaben sich Polizeikommissar Ingo Koar und Polizeimeister Marc Stein nach Eintreffen am Einsatzort in den Tunnel und schoben die betreffenden Fahrzeuge zum Tunnelausgang. Durch das beherzte und selbstlose Einschreiten wurden in Not befindliche Personen gerettet.
Weiterhin geehrt werden Dr. Sabine Wierth und Polizeimeister Marc Stein.

Erste Pankower Schüler-Solar-Anlage

In der Grundschule unter den Bäumen in Blankenburg wurde am 12. Juli 2017 die erste mit Solarstrom betriebene Pankower Pausenhof-Disco in Betrieb genommen. Ermöglicht wurde das Projekt durch das Engagement der “Köpfchen statt Kohle”-Gruppe in der Grundschule. Zur feierlichen Einweihung kamen zahlreiche Gäste, darunter auch Schulstadtrat Dr. Torsten Kühne. Ein Filmteam von n-tv war bei der Veranstaltung vor Ort, um das Projekt für einen Bewerbungs-Trailer für die Handelsblatt Energy Awards zu dokumentieren. Das Solar-Panel bringt eine Leistung von bis zu 100 Watt (peak) und die Musikanlage hat eine Ausgangsleistung von max. 500 Watt.

Flagge "Mayors for Peace" übergeben

Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) nahm am Freitag, dem 7. Juli 2017 vor dem Rathaus Pankow die Flagge „Mayors for Peace“ entgegen, die anschließend gehisst wurde. Dr. med. Dörte Siedentopf erschien mit einer Gruppe der Berliner Ärzteinitiative IPPNW (Ärzte gegegn den Atomkrieg) und nahm in einer kurzen Rede zu den Verhandlungen zur Ächtung der Atomwaffen bei den Vereinten Nationen in New York Bezug. „Atomwaffen abschaffen!“ Dieses Ziel steht im Mittelpunkt der Aktionen zum Flaggentag des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace. Mit dem Hissen der Mayors for Peace Flagge appellieren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister an die Staaten der Weltgemeinschaft, die Beseitigung der Nuklearwaffen voranzutreiben und sich für eine friedliche Welt einzusetzen. 240 deutsche Städte, darunter auch Berlin-Pankow nahmen in diesem Jahr teil. Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag – das Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen – vom 8. Juli 1996. Darin heißt es, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts unvereinbar sind. www.mayorsforpeace.de

Ausstellung "Käthe Kollwitz und Berlin" in der Galerie Parterre

Die Ausstellung “Käthe Kollwitz und Berlin. Eine Spurensuche zum 150. Geburtstag” wurde am 4. Juli 2017 in der unmittelbar neben der Galerie gelegenen WABE von Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) und Galerieleiterin Kathleen Krenzlin (Foto) eröffnet. Weitere Gäste waren Hannelore Fischer, (Direktorin Käthe Kollwitz Museum Köln), Werner Heegewaldt, (Direktor Archiv der Akademie der Künste, Berlin) und Lothar Böhme, (Käthe Kollwitz Preisträger 1992). Die Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867-1945) gilt bis heute als die berühmteste deutsche Künstlerin mit einem Werk von weltweiter Ausstrahlung. Kollwitz lebte von 1891 bis 1943 in Berlin-Prenzlauer Berg, in der Weißenburger Straße 25 (heute Kollwitzstraße 56A). Mit rund 70 Arbeiten aus dem reichen Bestand des Käthe Kollwitz Museums Köln, ergänzt um Leihgaben aus den Grafischen Sammlungen der Stiftung Stadtmuseum, der Berlinischen Galerie und der Kunstsammlung der Akademie der Künste, Berlin kann in der Ausstellung ein beeindruckendes Bild des Schaffens der Künstlerin zwischen 1891 und 1938 gegeben werden. Kooperationspartner sind das Käthe Kollwitz Museum Köln, das über die international umfangreichste Museumssammlung der Werke von Käthe Kollwitz verfügt und das Archiv Bildende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, welches den schriftlichen Nachlass der Künstlerin und ihrer Familie bewahrt. Zur Ausstellung erschien ein umfangreiches Begleitbuch. Das Projekt wurde von der Leiterin der Galerie Parterre Berlin, Kathleen Krenzlin, konzipiert.

Sonderausstellung zu Beatrice Zweig

Die Sonderausstellung „Ich habe gezeichnet, da ist aller Kummer verflogen. Beatrice Zweig 1892-1971“ eröffnete am Dienstag, dem 20. Juni 2017 um 19.30 Uhr das Museum Pankow in seinen Räumen in der Heynstraße 8, 13187 Berlin. Grußworte sprachen Bezirksbürgermeister Sören Benn und für den Frauenbeirat Pankow die Gleichstellungsbeauftragte Heike Gerstenberger, auf dessen Anregung das Museum Pankow die Ausstellung zu der ungewöhnlichen Persönlichkeit und Malerin Beatrice Zweig vorbereitet hat. Die Wahrnehmung der Künstlerin Beatrice Zweig war lange Jahre vom Etikett „Frau des Schriftstellers Arnold Zweigs“ überdeckt. Die Ausstellung kratzt erstmals an der dicken Schicht dieser tradierten Zuschreibung und gibt den Blick auf eine außergewöhnliche und selbstbestimmte Persönlichkeit frei. Sie führt in das Leben der unangepassten Künstlerin ein, die auch, aber nicht nur die engste Gefährtin des berühmten Literaten war. Ausgewählte Werke der Malerin, die seit Jahren unangetastet in den Archiven der Akademie der Künste und bei privaten Leihgebern lagen und weitere biographische Quellen und Selbstzeugnisse, sind in den nächsten Monaten im Museum Pankow für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Schau ist bis 5. November 2017 dienstags, donnerstags, samstags – sonntags von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

artspring 2017

Am Samstag, dem 17. und am Sonntag, dem 18. Juni 2017 fand im Bezirk Pankow artspring 2017 statt. In Anwesenheit des Bezirksbürgermeisters Sören Benn (Die Linke) wurden die Tage des Offenen Ateliers, mit Konzerten & Vernissagen, am Freitag, dem 16. Juni 2017, um 19 Uhr, im Hof der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V., zentral eröffnet. artspring 2017 widmete den in Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern besondere Aufmerksamkeit. Ein ganzes Wochenende lang öffneten sich die Türen zu Vorderhäusern und Hinterhöfen, zu Fabriketagen und Wohnungsateliers, zu Laden- oder Gruppenateliers. Manche Ateliers existieren hier seit vielen Jahrzehnten, andere wurden im vergangenen Monat eingerichtet – artspring 2017 machte sie gleichermaßen sichtbar.Veranstaltet wurde artspring 2017 von der Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. und unterstützt vom Amt für Weiterbildung und Kultur Pankow, FB Kunst und Kultur.

Offene Türen in Gemeinschaftsunterkunft

Anlässlich eines Tages der offenen Tür in der Gemeinschaftsunterkunft Wolfgang-Heint-Straße 45a stellten die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach und Bezirksbürgermeister Sören Benn am 13. Juni 2017, die Einrichtung und den neuen vorläufigen Betreiber, die Stefanus Stiftung, vor. Im Auftrag des Berliner Senats wird sie ab Juli 2017 befristet die Verantwortung für die neue Gemeinschaftsunterkunft Wolfgang-Heinz-Straße in Berlin-Buch übernehmen. Nachbarn und interessierte Gäste waren eingeladen, die in modularer Bauweise für 450 Menschen neu errichte Einrichtung, kennenzulernen. Das Betreuungs- und Begleitkonzept ist auf das proaktive Fördern ausgerichtet, die Bewohnerinnen und Bewohner werden in ihrer Selbständigkeit mit hoher Eigenverantwortung unterstützt. Vom ersten Tag an werden sie mit wichtigen Informationen versorgt, die u.a. die Betriebsabläufe, Bildungs- und Beschäftigungsangebote in der Einrichtung und der Umgebung betreffen. Die Stephanus-Stiftung verantwortete erfolgreich von Dezember 2015 bis Herbst 2016 eine Notunterkunft in Berlin-Köpenick. Seit März 2017 trägt die gemeinnützige Stiftung die Verantwortung für eine Gemeinschaftsunterkunft in Berlin-Neukölln. Darüber hinaus unterhält sie eine Anlaufstelle für Bildung, Arbeit und Begegnung in Berlin-Friedrichshagen (Stadtbezirk Köpenick) sowie eine Koordinationsstelle für Ehrenamt in Berlin-Weißensee.

Neue Seniorenvertretung

Am 1. Juni 2017 hat die neu gewählte Pankower Seniorenvertretung zum ersten Mal getagt. Die Wahl war nach Beginn einer neuen Legislaturperiode erforderlich, alle zwölf Kandidatinnen und Kandidaten wurden gewählt. Von 77.378 Wahlberechtigten suchten 1.109 Menschen das Wahllokal auf, 3.088 gaben ihre Stimme per Briefwahl ab. Die Briefwahl war erstmalig nach der Novellierung des Seniorenmitwirkungsgesetzes im letzten Jahr möglich. Abzüglich der zu spät abgegebenen und ungültigen Stimmen ergab die Wahl 4.034 gültige Stimmen, das sind 5,21 Prozent der Wahlberechtigten. In die Pankower Seniorenvertretung wurden gewählt: Dr. Gisela Grunwald, Angela Jelen, Ulrich Höcke, Horst Uecker, Rotraud Göber, Gert Förster, Jutta Janz, Klaus Quander, Dieter Wucherpfennig, Dieter Walter, Ralph Savilla und Günter Helm.

Richtfest Kopenhagener Str. 93 - 103

Stadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste von Pankow Vollrad Kuhn und Geschäftsbereichsleiter der GESOBAU AG Lars Holborn feierten heute mit Gästen und der kompletten Baumannschaft die Fertigstellung des Rohbaus von 119 Wohnungen. In der Kopenhagener Straße 93-103 entstehen neue Wohnungen für Berlin in sechs Mehrfamilienhäusern – drei straßenbegleitend in geschlossener Bauweise und drei gartenseitig freistehende Häuser. Die Wohnfläche der 1,5-Zimmer- bis 4-Zimmer-Wohnungen liegt zwischen 47,5 m² und 114 m², wobei die kleineren Wohnungen den Schwerpunkt bilden. Von den 119 Mietwohnungen werden 21 Wohnungen gefördert und für durchschnittlich 6,50 €/m² vermietet. Ab Frühjahr 2018 sollen die ersten Mieter einziehen. Vollrad Kuhn, Stadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste von Pankow: „Unser zentrales Anliegen ist es, dass sich Menschen einkommensunabhängig und langfristig ihre Wohnung in ihrem Stadtteil leisten können. Zusammen mit den sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften haben wir in Angriff genommen, die Mieten im Bestand bezahlbar zu halten und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die GESOBAU ist hierbei in Pankow ein sehr verlässlicher Partner.“

Bürgermeister im Ökogarten

Bezirksbürgermeister Sören Benn folgte Ende Mai einer Einladung in den Ökogarten der Bornholmer Grundschule. Schüler*innen hatten auf der letzten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) für den Erhalt ihres Gartens demonstriert, nachdem das Bezirksamt seine Vorstellungen für einen Erweiterungsbau an der Einrichtung veröffentlicht hatte. Das Bezirksamt muss dringend zusätzliche Kapazitäten an den Grundschulen im Bezirk schaffen und prüft alle Möglichkeiten. Allerdings stehen kaum geeignete Flächen in der Nähe zur Verfügung und am Gebäude selbst können wegen denkmalrechtlicher Auflagen durch Um- und Ausbau die erforderlichen Kapazitäten wohl nicht erreicht werden.

Einweihung "Inklusiver Natur-Lehrpfad" im Bürgerpark Pankow

Ein inklusiver Naturlehrpfad am Hochwasserrückhaltebecken der Panke wurde am Freitag, dem 5. Mai 2017, in Anwesenheit des Bezirksbürgermeisters Sören Benn (Die Linke), an der Ecke Wilhelm-Kuhr-Straße/ Am Bürgerpark eingeweiht. Eine Initiative unter Beteiligung von Anwohnern, den Delphin Werkstätten, der Deutschen Bahn, dem Imker Max Grüber, sowie dem Kinderbauernhof Pinke Panke und dem NABU hat in enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und dem Bezirksamt Pankow etwas geschaffen, das beispielgebend für andere Projekte und Initiativen ist. Mitarbeiter der Delphin-Werkstätten, in denen Menschen mit Handicaps beschäftigt sind, übernahmen das Anlegen der Bienenwiese und den Bau von Schautafeln. Kinder des Bauernhofs gestalteten die Tafeln mit. Max Grüber siedelte entlang des Lehrpfades 25 Bienenvölker und Hummeln an.
Unter seiner Anleitung können nun Beschäftigte der Delphin-Werkstätten auch Bienenstände betreuen, geernteten Honig verpacken oder Bienenwachs einschmelzen.

Übergabe der sanierten Sporthalle Smetanastraße

Die Sporthalle in der Smetanastraße 31 in 13088 Berlin wurde am 4. Mai 2017 nach erfolgreicher Sanierung wiedereröffnet und für die Nutzung durch den Schul- und Vereinssport durch Bezirksstadtrat Dr. Torsten Kühne (CDU) freigegeben. Die offizielle Übergabe dieser Halle stand stellvertretend für die Wiedereröffnungen der Pankower Sporthallen im Bedeweg 1, in der Winsstraße 50 und in der Woelckpromenade 11, die im Mai ebenfalls wiedereröffnet werden. Auf Grund der zweckentfremdeten Nutzung der Sporthallen als Notunterkünfte über einen langen Zeitraum wurden Begutachtungen der entstandenen Schäden erforderlich. Gemeinsam mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und dem Fachbereich Hochbau wurden die nutzungsbedingt entstandenen Schäden vor Ort begutachtet, um detaillierte Leistungs- und Kosteneinschätzungen des tatsächlichen Sanierungsbedarfes ermitteln zu können. Nach erfolgter Einigung zwischen Bezirk und Land erhielt Pankow die dafür erforderlichen finanziellen Mittel und konnte die notwendigen Sanierungsmaßnahmen einleiten.

Energiemanager Camp - "Köpfchen statt Kohle"

Auf Einladung des Pankower Bürgermeisters Sören Benn (Die Linke) und des Schulstadtrates Dr. Torsten Kühne trafen sich am 3. Mai 2017 Delegationen der an dem Projekt “Köpfchen statt Kohle” teilnehmenden Schulen im Rathaus Pankow zum Erfahrungsaustausch. Die Schülerteams berichteten über ihre Arbeit und diskutierten mit dem Stadtrat über die notwendigen Verbesserungen. Der Bezirk Pankow ist Innovationsführer beim Klimaschutz in den Schulen. Seit 2010 entwickelt er mit dem Projekt “Köpfchen statt Kohle” neue Ansätze, um zusammen mit Schülern, Lehrkräften, Hausmeistern und Schulleitungen die Energieeffizienz zu erhöhen. 17 Schulen arbeiten derzeit dauerhaft mit Projektgruppen daran, Energielecks zu entdecken, die Heizungssteuerung zu optimieren und energiebewusstes Verhalten im Alltag zu verankern. Dabei sind neue Lösungen gefunden worden, die künftig in der Breite umgesetzt werden könnten. Zum Abschluss der Veranstaltung schlossen die einzelnen Schulen einen “Klimavertrag” mit dem Pankower Bürgerneister ab, der das Klima-Engagement beider Seiten bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode absichert.

Kollegium komplett - Daniel Krüger für die AfD im Bezirksamt

Daniel Krüger wurde auf der BVV-Sitzung im April zum Bezirksstadtrat für die AfD gewählt und übernimmt das Ressort Umwelt und öffentliche Ordnung. Nachdem er zunächst im ersten Wahlgang gescheitet war, stimmten beim zweiten Versuch die einfache Mehrheit von 14 Bezirksverordneten für ihn, zehn votierten gegen ihn und 17 enthielten sich der Stimme. Krüger ist für das Umwelt- und Naturschutzamt sowie das Ordnungsamt, inclusive Veterinär- und Lebensmittelaufsicht und die Parkraumüberwachung zuständig. Am Tag nach der Wahl erhielt der Politiker von Bezirksbürgermeister Sören Benn die Ernennungsurkunde und wurde vom Vorsteher der BVV, Michael van der Meer vereidigt. Daniel Krüger hat seinen Dienstsitz im Haus 6 im Bürokomplex Fröbelstraße 17.

Ziel erreicht - alle Turnhallen sind wieder frei

Die letzten noch in Turnhallen lebenden Geflüchteten sind Ende März in andere Unterkünfte umgezogen. Damit sind jetzt alle Turnhallen freigezogen. In Berlin waren ab September 2015 63 Sporthallen an 51 Standorten mit Geflüchteten belegt und so mehr als 10.000 Plätze in den Sporthallen innerhalb kurzer Zeit geschaffen worden. In der jetzt freigezogenen Halle in der Pankower Fritz-Reuter-Straße lebten noch 78 Menschen. Die Familien können nach dem Umzug im Bezirk bleiben, die Kinder weiterhin ihre gewohnte Schule besuchen. Alle vom Auszug aus der Turnhalle Betroffenen ziehen in Gemeinschaftsunterkünfte um. Bezirksbürgermeister Sören Benn: “Ich bin ausgesprochen froh und dankbar, dass wir nun endlich auch die letzte Turnhalle freiziehen können. Damit ist die unwürdigste Form der Unterbringung beendet und die Halle kann für den Sport wieder hergerichtet werden. Ich danke den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Helferinnen und Helfern von Pankow Hilft!, wie auch den Vereinen und Sportlerinnen und Sportlern für ihre Geduld und ihren langem Atem.” Zum abschließenden Pressetermin wurde der Schlüssel für die Halle von der Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten, Claudia Langeheine, an Bezirksbürgermeister Sören Benn zurückgegeben.

Betten für den Kirchentag vom 24. - 28. Mai 2017

Der Pankower Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) unterstützte die Kampagne “Ham’ Se noch wat frei?” zur Akquise von 12.000 Quartieren in privaten Haushalten anlässlich des 36. Evangelischen Kirchentages in Berlin vom 24. – 28. Mai 2017. „Derzeit werden noch etwa 5.000 Betten benötigt und ich rufe die Pankowerinnen und Pankower auf, die Gastfreundlichkeit unseres Bezirkes durch die Bereitstellung von weiteren Privatquartieren zum Ausdruck zu bringen“, erklärte Benn. „Bis jetzt stehen 179 Betten bei 86 Gastgebern zu Verfügung, da geht noch was!“, so der Bezirksbürgermeister weiter. Wer Gastgeber werden, die Besucherinnen und Besuchern kennen lernen und ihnen ein Frühstück zur Verfügung stellen möchte meldet sich unter der Schlummernummer Tel.: 030 400339-200 oder meldet seinen Schlafplatz unter kirchentag/privatquartier.

Ehrung für den Buchkünstler Werner Klemke

Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer und der Pankower Bezirksbürgermeister, Sören Benn haben am 14. März 2017 den Weißenseer Buchkünstler und Werner Klemke mit einer „Berliner Gedenktafel“ und einer Grünfläche geehrt. Anlässlich seines 100. Geburtstages fand in der Grundschule am Weißen See in der Amalienstraße 6 eine Gedenkfeier statt, in deren Anschluss die benachbarte Grünfläche in “Werner-Klemke-Park” benannt und seine Stele enthüllt wurde. Gleichzeitig wurde am ehemaligen Wohnhaus Klemkes in der Tassostraße eine Gedenktafel eingeweiht. Werner Klemke war als Kinderbuchillustrator weltweit bekannt. Zudem zeichnete er für das „Magazin“ den legendären Klemke-Kater, der zum Markenzeichen dieser Zeitschrift wurde. Als Lehrer an der Kunsthochschule Weißensee sowie Leiter eines Ateliers an der Akademie der Künste der DDR hatte er sein Wissen an zahlreiche Künstlerinnen und Künstler weitergegeben. Seit Kurzem wurde auch bekannt, dass Werner Klemke durch sein antifaschistisches Wirken in der NS-Zeit zum Lebensretter vieler Menschen wurde.

Auftakt für Quartiersentwicklung in Pankow Zentrum

Zur Auftaktveranstaltung des Projektes „Quartiersentwicklung in Pankow Zentrum – Aufmerksamkeit für ein nachbarschaftliches Miteinander“ lud der Pankower Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) am 14. März 2017 in den großen Saal des Rathauses Pankow, ein. Veranstalter war der Qualitätsverbund Netzwerk im Alter e.V. (QVNIA e.V.), der sich seit dem Jahr 2000 für eine bessere gesundheitliche und soziale Versorgung im Bezirk engagiert, um Strukturen in der Altenhilfe nachhaltig und kontinuierlich zu verbessern. Das Projekt zur Quartiersentwicklung wird von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert und vom Bezirksamt, dem Berliner Senat und dem Deutschen Hilfswerk unterstützt. Bis 2019 sollen Maßnahmen realisiert werden, die zur Realisierung eines altersgerechten Quartiers Pankow Zentrum beitragen. „ Unser Ziel ist es, ein Quartier zu entwickeln, in dem ältere Menschen in der Gesellschaft integriert und wertgeschätzt sind, an der sozialen und räumlichen Infrastruktur teilhaben und Dienstleistungen und Angebote bedarfsgerecht in Anspruch nehmen können“, erklärt Sören Benn. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass das Projekt gemeinsam mit der Bevölkerung und den Akteuren der gesundheitlichen und sozialen Versorgung vor Ort umgesetzt wird.

ITB Berlin - Treffen der Pankower Partner auf der Messe

Vollrad Kuhn, stellv. Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste besuchte gemeinsam mit Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, das Kultur- und Tourismusmarketing (tic) Pankow bei der alljährlichen Präsentation des Bezirks auf der Reisemesse. Zudem fanden sich Repräsentanten beider Partnerstädte Pankows am Stand ein. Mariusz Juszko, der den Stand Kollbergs auf der ITB betreut, berichtete, wie beliebt das Ostseebad bei Pankowern und deutschen Besuchern insgesamt ist. Erstmals war auch Pankows Israelische Partnerstadt Ashkelon auf der ITB vertreten. Efrat Tsahor, die die Tourismusabteilung der Stadt leitet, präsentierte nicht nur ein neues Booklet, dass auf Englisch einen ausführlichen Überblick über die Erlebnisangebote und Attraktionen Ashkelons gibt, sondern auch eine kleine deutschsprachige Tourismusbroschüre, die mit „Willkommen in Ashkelon“ in die
geschichtsträchtige Küstenstadt lockt. Übereinstimmend äußerten sich die Touristiker der drei Städte, wie gut die ITB geeignet ist, Freundschaften aufzufrischen und neue Kooperationsziele ins Auge zu fassen. Im Fokus stand dabei das 25-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum im Jahr 2019.

Dreifach-Richtfest für Modulare Flüchtlingsunterkünfte

Stellvertretend für die drei Standorte für den Neubau der Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge Wolfgang-Heinz-Straße 45A-G (Buch) sowie Rudolf-Leonhardt-Straße 13 und Albert-Kuntz-Straße 61/73 in Marzahn-Hellersdorf wurde am 9. März 2017 ein Dreifach-Richtfest in Buch gefeiert. Als Gäste waren anwesend: Hermann-Josef Pohlmann, Abteilungsleiter Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen; Daniel Tietze, Staatssekretär Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales; Claudia Langeheine, Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten; Sören Benn, Bezirksbürgermeister und Tobias Islinger, Polier des Generalunternehmers Klebl GmbH. Die Unterkünfte sind zunächst für die Unterbringung von Flüchtlingen gedacht, können aber durch ihren flexiblen Innenausbau auch als normale Wohnbauten oder Studentenunterkünfte genutzt werden.

Streitbar & Vernetzt

Anlässlich des Internationalen Frauentages lud der Bezirksbürgermeister, Sören Benn und der BVV-Vorsteher, Michael van der Meer, unter dem Motto: “Politik und Verwaltung im Austausch mit Pankower Frauennetz” am 7. März 2017, das Pankower Frauennetz und die frauen- und gleichstellungspolitischen Sprecherinnen der Fraktionen der BVV zu einem ersten Gespräch im Sinne eines Fachaustausches über die gleichstellungspolitischen Vorhaben und Ziele der kommunalpolitischen Arbeit in das Rathaus Pankow, ein.

Wahl des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters

Bei der BVV-Sitzung im Januar 2017 wurde Vollrad Kuhn als stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste in Pankow gewählt. Kuhn tritt die Nachfolge von Jens-Holger Kirchner an, der Ende 2016 als Staatssekretär für Verkehr in den Berliner Senat gewechselt war. Vollrad Kuhn ist 1956 in Lehnin gebohren und wohnt in Pankow. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Zuletzt war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus tätig. Seinen Dienstsitz hat er in der Darßer Str. 203. Weitere Informationen zu Kontakt und Abteilung.

Pankower Bezirksmedaille 2017 an Siegfried Zoels verliehen

Siegfried Zoels erhielt am 20. Januar 2017 auf dem Neujahrsempfang des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung Pankow in Anerkennung der um den Bezirk Pankow erworbenen besonderen Verdienste die Bezirksmedaille verliehen. Siegfried Zoels Lebenslauf ist eng mit dem Prenzlauer Berg verknüpft, unter anderem war er dort nach der Wende als Mitglied des Neuen Forums auch Vertreter des Runden Tisches und später Bezirksstadtrat und Stellvertretender Bezirksbürgermeister. Gewürdigt wurde mit der Medaille auch sein herausragendes ehrenamtliches Engagement, mit dem er an vielen Orten und in zahlreichen Organisationen wirkte. Als Mitbegründer und Geschäftsführer des Vereins „Fördern durch Spielmittel e. V.“ war Zoels mit internationalen Veranstaltungen und Projekten betraut und hat sich auf dem Gebiet der Inklusion behinderter Menschen besondere Dienste erwiesen. Die Auszeichnung, die auf einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung von September 2012 zurückgeht, wurde vom Bezirksverordnetenvorsteher Michael van der Meer und dem Bezirksbürgermeister Sören Benn (beide DIE LINKE) überreicht. Dem vorausgegangen war die Entscheidung einer Jury, der u. a. Vertreterinnen und Vertreter der BVV-Fraktionen und der Bezirksbürgermeister unter dem Vorsitz des Vorstehers der Bezirksverordnetenversammlung angehören.

Stadträtin besucht Flüchtlingsunterkunft

Die Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales, Rona Tietje (SPD) besuchte am 16. Januar 2017 die vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) betriebene Notunterkunft in der Storkower Straße 133a, wo derzeit auf sieben Etagen ca.260 Personen untergebracht sind, darunter 90 Kinder. Die Bezirksstadträtin machte sich bei ihrem Besuch einen Eindruck von der Situation vor Ort und kam dabei mit Unterkunftsleitern, Mitarbeitenden und Bewohnern ins Gespräch, (Foto: Rona Tietje lässt sich vom Leiter der Einrichtung Fabian Fröhling
die neuen Duschräume zeigen).

Sternsinger beim Bezirksbürgermeister

Die Kinder der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg segneten am 6. Januar 2017 das Rathaus Pankow in der Breite Straße. Verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasarzogen zogen sie singend durch das Pankower Rathaus und sammelten Spenden. Jedes Jahr gehen viele Kinder von Tür zu Tür, um für hilfebedürftige Kinder Spenden zu sammeln und dabei die Häuser der Menschen zu segnen. Die auf die Türen in Verbindung mit der Jahreszahl geschriebenen Buchstaben C+M+B sind die Abkürzung für: Christus Mansionem Benedicat (Christus möge dieses Haus segnen). Bei der diesjährigen Aktion „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“ ging es um den Klimawandel, das Beispielland war Kenia.