Umgang mit extremistischen Eltern in der Kindertagesbetreuung

Angebot im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Politische Bildung für pädagogische Fachkräfte«

Der Umgang mit extrem rechten Orientierungen von Eltern in der Kindertagesbetreuung in Kindertagesstätten und der Ganztagsbetreuung in Grundschulen ist herausfordernd.
Fachkräfte haben die Aufgabe, sichere Orte für alle Kinder zu schaffen und Diskriminierungen entgegenzuwirken. Dennoch sind auch KiTas und Grundschulen nicht frei von Äußerungen und Verhaltensweisen, die auch auf ein extrem rechtes Weltbild bei Eltern schließen lassen.
Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmenden geht die Fortbildung den Fragen nach:
Worauf ist zu achten, wenn Eltern Vorurteile äußern und /oder eine extrem rechte Weltanschauung zeigen? Wie lässt sich ein tragfähiges Arbeitsbündnis herstellen, ohne dieses Verhalten zu verharmlosen?
Welchen Auswirkungen hat das auf Kinder? Was tun, wenn Kinder Fragmente der Ideologie der Eltern übernehmen und Gleichaltrige diskriminieren?
Wie können Kinderschutzkonzepte vor Diskriminierung und vor dem Einfluss einer extrem rechten Ideologie schützen?
Welche Form der Thematisierung von Unterschiedlichkeit und Vielfaltserfahrungen kann in der pädagogischen Arbeit sinnvoll sein?

Neben der Arbeit an konkreten Fällen, ist es das Ziel, Handlungssicherheit in der unmittelbaren Interaktion mit Eltern zu gewinnen und die Kita und die Ganztagsbetreuung in Grundschulen als demokratische Lernorte zu stärken.

Über die Veranstaltungsreihe

Politische Bildung erfährt in der Kinder- und Jugendhilfe in den letzten Jahren verstärkte Aufmerksamkeit. Um diese breit umzusetzen, ist auch eine umfangreiche politische Informiertheit der Fachkräfte vonnöten. Deshalb haben wir in Kooperation mit dem Paritätischen Jugendhilfeforum ein Bildungsangebot speziell für pädagogische Fach- und Führungskräfte entwickelt. Die halbtägigen Fortbildungen sollen dabei unterstützen, kritische Situationen und Themen, die in der alltäglichen pädagogischen Arbeit vorkommen können, besser einzuordnen und zu reflektieren.
Politische Bildung wird verstanden als Arbeit an gesellschaftlichen Widersprüchen und ist an sich ergebnisoffen. Doch kann sie keinesfalls als wertneutral bezeichnet werden: Politische Bildung orientiert sich an demokratischen Prinzipien und an den Menschenrechten. Zentrale Themen sind damit der Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Verschwörungstheorien, autoritärem Nationalismus sowie Formen des Extremismus. Diese Themenbereiche spiegeln sich auch in der Veranstaltungsreihe wider.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich ausdrücklich an pädagogische Fach- und Führungskräfte. Sie stellt dadurch eine Möglichkeit der trägerübergreifenden Vernetzung dar.

  • Leitung:

    Eva Prausner, Projekt ElternStärken – Fortbildung, Beratung und Vernetzung zum Thema Familie und Rechtsextremismus

  • Kooperationspartner:

    Paritätische Akademie Berlin und pad gGmbH Projekt ElternStärken – Fortbildung, Beratung und Vernetzung zum Thema Familie und Rechtsextremismus

  • Datum:

    Montag, 28. September 2026

  • Zeit:

    15.00–19.00 Uhr

  • Ort:

    Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22–24, 10623 Berlin, Seminarraum 1 / Stadtplan

    Barrierefreiheit: Zugang rollstuhlgerecht Aufzug rollstuhlgerecht WC rollstuhlgerecht Behindertenparkplatz
    Erläuterung der Symbole zur Barrierefreiheit

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.

    Anmeldeschluss: 14.09.2026

  • iCalendar:

  • Ansprechperson:

    Reinhard Fischer, E-Mail, Telefon (030) 90227 4962

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