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Politische Bildung und Rassismus

26.01.2022

Online-Diskussion

11. Teil der Veranstaltungsreihe »Politische Bildung und soziale Ungleichheit«

Rassismus ist mehr als ein Vorurteil oder falsche Annahmen über Mitglieder imaginierter Kollektive. Rassismus ist in die Geschichte der Neuzeit eingeschrieben und auch dann wirkmächtig, wenn wir es vermeintlich doch gut gemeint haben. Was bedeutet dies für eine politische Bildung, die sich selbst als rassismuskritisch versteht? Welche Reflexionsprozesse sind notwendig? Welche Ansätze werden diskutiert?
Den Impuls zur Diskussion gibt Prof. Dr. Karim Fereidooni (Uni Bochum), eine Praxisperspektive steuert Mohammed Jouni (Jugendliche ohne Grenzen) bei.

Über die Veranstaltungsreihe

Politische Bildung hat zum Ziel, Menschen zu unterstützen, zu fördern und zu ermutigen, ihre politischen Teilhaberechte wahrzunehmen. Die Zugänge zu gesellschaftlicher Teilhabe sind allerdings deutlich von sozialer Ungleichheit geprägt. Dies fordert die Zielvorstellungen politischer Bildung, wie Mündigkeit und Emanzipation, heraus. In der Praxis ist die politische Bildung mit der Herausforderung konfrontiert, auf diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu reagieren – nimmt sie ihre eigenen normativen Zielsetzungen ernst.

Soziale Ungleichheit aufgrund von Klassismus/Klasse, Diskriminierung, Rassismus, Armut etc. erfordert von der politischen Bildung Reflexionsprozesse und konzeptionelle Ansätze, die die volle gleichberechtigte wirksame (politische) Teilhabe aller unterstützen. Was bedeutet dies konkret für Schule und außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung, für die Anforderungen von Inklusion, für eine diversitätssensible diskriminierungskritische politische Bildung oder für Ansätze von ökonomischer Bildung bis hin zur Kapitalismuskritik?

Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltungsreihe, welche in Kooperation der Berliner Landeszentrale für politische Bildung mit dem Lehrstuhl Politikdidaktik und politische Bildung der FU Berlin stattfindet. Zu den Themen sind Wissenschaftler:innen, zivilgesellschaftliche Akteure und Lehrkräfte als Impulsgebende eingeladen, mit denen alle Teilnehmenden in die Debatten einsteigen können. Die Reihe gliedert sich in die Teile „Soziale Ungleichheit in Gesellschaft und Politik“ (1-5) sowie „Soziale Ungleichheit und politische Bildung“ (6-14).

Aufzeichnung der Veranstaltung (ohne Diskussionsteil)

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Formate: video/youtube
  • Moderation:

    Prof. Dr. Sabine Achour, Freie Universität Berlin und Thomas Gill, Berliner Landeszentrale für politische Bildung

  • Kooperationspartner:

    Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Professur für Politikdidaktik/ Politische Bildung

  • Datum:

    Mittwoch, 26. Januar 2022

  • Zeit:

    16.00 – 18.00 Uhr

  • Ort:

    Online, die Zugangsdaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

  • Entgelt:

    Die Teilnahme ist entgeltfrei.

  • Anmeldung:

    Melden Sie sich bitte online an.
    Anmeldungen nehmen wir bis spätestens 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn entgegen. Später eingehende Anmeldungen können wir leider nicht berücksichtigen.

  • iCalendar:

  • Ansprechperson:

    Thomas Gill, E-Mail, Telefon (030) 90227 4961